Urkunde 1280 Dezember 20: Unterschied zwischen den Versionen
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Gerthrudis, von Gottes Gnaden Äbtissin in Herzebrock (Herssebroke), entbietet allen, denen dieses Schreiben vorgelegt wird, Gruß im wahren Heiland. | |||
Da die Wahrheit oft Verleumdung erleidet, ist es notwendig, sie durch den Glauben von Zeugen und Urkunden zu bekräftigen, die bei der Durchführung von Geschäften die gleiche Kraft haben. Die Klugheit der Zukünftigen wie der Gegenwärtigen möge daher wissen, dass Jutta, die ehrwürdige Äbtissin in Freckenhorst (Vrekenhorst), mit der gemeinsamen Zustimmung und dem einmütigen Willen von uns und ihren Konventen ein solches Tauschgeschäft mit uns eingegangen ist: | |||
Sie hat von uns das Eigentum an bestimmten Äckern, die jährlich die Summe von drei Schillingen abgeben, im Dorf Wiselderen in der Pfarrei Uentrop (Unctopre) entgegengenommen. Im Gegenzug hat sie das Eigentum an einem Haus in Buckeslo in der Pfarrei Herzebrock (Herssebroke) für immer in unsere Hände übergeben. | |||
Damit in Zukunft keine Verleumdung gegen diese Tat aufkommen kann und sie nicht durch die Länge der Zeit verschwindet, wurden gute und kluge Männer hinzugezogen, nämlich: | |||
Bertrammus, Mönch in Claholte | |||
Hermannus, Pfarrer in Herzebrock (herssebroke) | |||
Everhardus, Kaplan ebenda (Priester) | |||
Bruno, genannt Remota Curia | |||
Ludolfus von Walegarden | |||
Arnoldus, genannt Credo (Ritter) | |||
und sehr viele andere. | |||
Zudem haben wir dieses Dokument durch den Abdruck unseres Siegels bekräftigen lassen. | |||
Geschehen im Jahre der Menschwerdung des Herrn 1280, am 13. Kalenden des Januar (20. Dezember). | |||
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