Hohe Straße 71: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1925]] wechselte die bestehende Schule – das erste Oberlyzem der Stadt, heutiges [[Beisenkamp | [[1925]] wechselte die bestehende Schule – das erste Oberlyzem der Stadt, heutiges [[Beisenkamp Gymnasium]] – in ein anderes Gebäude und wurde vom Realgymnasium – der vormaligen katholischen Rektoratsschule – beerbt. Diese nutzte das Gebäude mit kriegsbedingten Unterbrechungen und unter verschiedenen Namen sowie teilweise mit anderen Schulen bis [[1973]]. | ||
So fanden sich [[1946]] folgende Schulen in der Hohe Straße zusammen: das Realgymnasium – zwischenzeitlich [[Graf Adolf von der Mark Oberschule]] – und die Oberrealschule Hamm – [[Freiherr vom Stein Schule]]. Gemeinsam bildeten sie das Städtische Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Neusprachliche Gymnasium Hamm (Westf.), das erst [[1951]] wieder geteilt wurde. | So fanden sich [[1946]] folgende Schulen in der Hohe Straße zusammen: das Realgymnasium – zwischenzeitlich [[Graf Adolf von der Mark Oberschule]] – und die Oberrealschule Hamm – [[Freiherr vom Stein Schule]]. Gemeinsam bildeten sie das Städtische Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Neusprachliche Gymnasium Hamm (Westf.), das erst [[1951]] wieder geteilt wurde. | ||
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[[1970]] erhielt das Gymnasium den Namen [[Märkisches Gymnasium]], zog dann jedoch [[1973]] in einen eigenen Neubau an der [[Wilhelm-Liebknecht-Straße]]. | [[1970]] erhielt das Gymnasium den Namen [[Märkisches Gymnasium]], zog dann jedoch [[1973]] in einen eigenen Neubau an der [[Wilhelm-Liebknecht-Straße]]. | ||
Zwischen [[1973]] und [[1976]] erfolgte eine größere Renovierung und das Gebäude wurde fortan von der [[Pestalozzischule]] und der [[Harkortschule]] genutzt. Diese Nutzung endete [1993]. Als Nachnutzung wurde die Volkshochschule Hamm mit einer öffentlichen | Zwischen [[1973]] und [[1976]] erfolgte eine größere Renovierung und das Gebäude wurde fortan von der [[Pestalozzischule]] und der [[Harkortschule]] genutzt. Diese Nutzung endete [[1993]]. Als Nachnutzung wurde die [[Volkshochschule Hamm]] mit einer öffentlichen Begegnungsstätte eingerichtet. Sie nahm [[1995]] den Betrieb auf und befindet sich derzeit im Umzug in das neue Gebäude am Bahnhof. | ||
Somit war die [[Hohe Straße]] 71 ein Schmelztiegel der bewegten Hammer Schulgeschichte und der Lebensgeschichten tausender Bürger der Stadt Hamm. Gleichzeitig ist sie sichtbares Zeugnis eines Sinneswandels in der kaiserlichen Schul- und Bildungspolitik. Mit ihrer Einrichtung konnten erstmals in Hamm Mädchen und junge Frauen eine höhere Bildung erhalten. | Somit war die [[Hohe Straße]] 71 ein Schmelztiegel der bewegten Hammer Schulgeschichte und der Lebensgeschichten tausender Bürger der Stadt Hamm. Gleichzeitig ist sie sichtbares Zeugnis eines Sinneswandels in der kaiserlichen Schul- und Bildungspolitik. Mit ihrer Einrichtung konnten erstmals in Hamm Mädchen und junge Frauen eine höhere Bildung erhalten. | ||