Maximare: Unterschied zwischen den Versionen
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Wie andere Freizeiteinrichtungen auch, musste das Maximare ab dem [[13. März]] aufgrund des ersten ''Corona-Lockdowns'' schließen. Die Betriebspause wurde für weitere Investitionen genutzt: Für rund 400.000 Euro wurden der Anstrich erneuert, Fliesenarbeiten durchgeführt, Pumpen und Filter erneuert und die Kassenanlage ausgetauscht. Während der Schließung des Bades ereignete sich ein Einbruch. Ein 25-Jähriger drang in der Nacht auf den [[3. April]] von außen über die Rutsche ''RioMare'' ins Bad ein, begegnete dort einem Sicherheitsmitarbeiter und trat sofort die Flucht an.<ref>[https://www.lippewelle.de/artikel/spektakulaerer-einbruch-im-maximare-554013.html ''Spektakulärer Einbruch im Maximare'']. In: lippewelle.de vom 3. April 2020.</ref> | Wie andere Freizeiteinrichtungen auch, musste das Maximare ab dem [[13. März]] aufgrund des ersten ''Corona-Lockdowns'' schließen. Die Betriebspause wurde für weitere Investitionen genutzt: Für rund 400.000 Euro wurden der Anstrich erneuert, Fliesenarbeiten durchgeführt, Pumpen und Filter erneuert und die Kassenanlage ausgetauscht. Während der Schließung des Bades ereignete sich ein Einbruch. Ein 25-Jähriger drang in der Nacht auf den [[3. April]] von außen über die Rutsche ''RioMare'' ins Bad ein, begegnete dort einem Sicherheitsmitarbeiter und trat sofort die Flucht an.<ref>[https://www.lippewelle.de/artikel/spektakulaerer-einbruch-im-maximare-554013.html ''Spektakulärer Einbruch im Maximare'']. In: lippewelle.de vom 3. April 2020.</ref> | ||
Das Sportbecken durfte ab 8. Juni mit Einschränkungen wieder öffnen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/maximare-hamm-investiert-400000-euro-sanierung-corona-pause-genutzt-13791695.html ''Maximare investiert 400.000 Euro - Corona-Pause genutzt'']. In: wa.de vom 8. Juni 2020.</ref> Nach der vollständigen Wiedereröffnung am 22. Juni galten die üblichen Hygienevorschriften. Laut Hygienekonzept wären bis zu 600 Besucher gleichzeitig zulässig gewesen. In dieser Zeit lagen die tatsächlichen, täglichen Besucherzahlen zwischen 500 und 900 Besuchern.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/thema/instagram-org1076246/corona-in-hamm-maximare-rechnet-nicht-mit-neuem-lockdown-konzept-wasserdicht-90076320.html ''Konzept wasserdicht: Maximare rechnet nicht mit neuem Lockdown'']. In: wa.de vom 22. Oktober 2020.</ref> | Das Sportbecken durfte ab 8. Juni mit Einschränkungen wieder öffnen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/maximare-hamm-investiert-400000-euro-sanierung-corona-pause-genutzt-13791695.html ''Maximare investiert 400.000 Euro - Corona-Pause genutzt'']. In: wa.de vom 8. Juni 2020.</ref> Nach der vollständigen Wiedereröffnung am 22. Juni galten die üblichen Hygienevorschriften. Drei Saunen mussten aufgrund strenger Einlasskriterien vorerst geschlossen bleiben. Eine Eröffnung wäre zwar schon am 15. Juni rechtlich möglich gewesen, schied aber aus organisatorischen Gründe aus. Das Personal befand sich in Kurzarbeit und auch das Wasser musste erst wieder erwärmt werden.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/maximare-hamm-arbeitet-hochdruck-re-start-juni-noch-viele-unsicherheiten-13795666.html ''Maximare bereitet Neustart vor - Volles Programm ab 22. Juni'']. In: wa.de vom 12. Juni 2020.</ref> Laut Hygienekonzept wären bis zu 600 Besucher gleichzeitig zulässig gewesen. In dieser Zeit lagen die tatsächlichen, täglichen Besucherzahlen zwischen 500 und 900 Besuchern.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/thema/instagram-org1076246/corona-in-hamm-maximare-rechnet-nicht-mit-neuem-lockdown-konzept-wasserdicht-90076320.html ''Konzept wasserdicht: Maximare rechnet nicht mit neuem Lockdown'']. In: wa.de vom 22. Oktober 2020.</ref> | ||
Ab dem 2. November 2020 musste das Freizeitbad aufgrund eines zweiten ''Lockdowns'' erneut geschlossen werden.<ref>Cedric Sporkert: [https://www.wa.de/hamm/coronavirus-in-hamm-auch-maximare-faehrt-herunter-lockdown-trifft-freizeitbad-fuer-vier-wochen-90084996.html ''Auch das Maximare fährt herunter: Lockdown trifft Freizeitbad - alle Infos'']. In: wa.de vom 30. Oktober 2020.</ref> Der ursprünglich nur für vier Wochen geplante Lockdown wurde von der Politik schließlich mehrfach bis ins Frühjahr 2021 verlängert. Zur Einsparung von Heizkosten wurden die Wassertemperaturen abgesenkt und die ca. 140 Mitarbeiter in Kurzarbeit versetzt, da aufgrund der im ersten Lockdown getätigten Investitionen nur noch geringe Ausbesserungsarbeiten zu erledigen waren.<ref name="wade210116">Ines Engelmann: [https://www.wa.de/thema/instagram-org1076246/spassbad-im-lockdown-ohne-spass-doch-im-maximare-hamm-geht-die-arbeit-weiter-90170198.html ''Spaßbad ohne Spaß - doch im Maximare geht die Arbeit weiter'']. In: wa.de vom 16. Januar 2021.</ref> | Ab dem 2. November 2020 musste das Freizeitbad aufgrund eines zweiten ''Lockdowns'' erneut geschlossen werden.<ref>Cedric Sporkert: [https://www.wa.de/hamm/coronavirus-in-hamm-auch-maximare-faehrt-herunter-lockdown-trifft-freizeitbad-fuer-vier-wochen-90084996.html ''Auch das Maximare fährt herunter: Lockdown trifft Freizeitbad - alle Infos'']. In: wa.de vom 30. Oktober 2020.</ref> Die Betreiber wurden hierdurch überrascht, hatten sie doch noch Ende Oktober gegenüber dem WA erklärt, nicht mit einem weiteren Lockdown zu rechnen. Der ursprünglich nur für vier Wochen geplante Lockdown wurde von der Politik schließlich mehrfach bis ins Frühjahr 2021 verlängert. Zur Einsparung von Heizkosten wurden die Wassertemperaturen erneut abgesenkt und die ca. 140 Mitarbeiter abermals in Kurzarbeit versetzt, da aufgrund der im ersten Lockdown getätigten Investitionen nur noch geringe Ausbesserungsarbeiten zu erledigen waren.<ref name="wade210116">Ines Engelmann: [https://www.wa.de/thema/instagram-org1076246/spassbad-im-lockdown-ohne-spass-doch-im-maximare-hamm-geht-die-arbeit-weiter-90170198.html ''Spaßbad ohne Spaß - doch im Maximare geht die Arbeit weiter'']. In: wa.de vom 16. Januar 2021.</ref> | ||
Im Verlauf des Jahres 2021 konnten sich die Besucherzahlen zunächst sukzessive erholen. Lockerungen der Gesundheitsauflagen ab 20. August führten zu | Im Verlauf des Jahres 2021 konnten sich die Besucherzahlen zunächst sukzessive erholen. Lockerungen der Gesundheitsauflagen ab 20. August führten zu Zahlen, die sich auf dem Niveau vor Pandemie-Beginn bewegten. Die 3G-Regel hatte Bestand, inklusive einer Maskenpflicht bis zu den Umkleiden.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/coronavirus-in-hamm-sti1428766/bremse-geloest-maximare-besucherzahlen-in-hamm-fast-wieder-so-wie-vor-corona-90987366.html ''Bremse gelöst: Maximare-Zahlen fast wieder so wie vor Corona'']. In: wa.de vom 18. September 2021.</ref> Durch Verschärfungen der Corona-Regeln galt ab Ende [[2021]] dann sogar die sogenannte ''2G+ Regel'', wonach lediglich Geimpfte oder Genesene mit einem aktuellen negativen Test, der nicht älter als 24 Stunden sein durfte, Einlass erhalten durften.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/coronavirus-in-hamm-sti1428766/corona-in-hamm-in-hallenbaedern-gilt-ab-dienstag-die-2gregel-auch-maximare-91202339.html In Bädern und Fitnessstudios gilt jetzt „2G+“ - und im Maxipark?]. In: wa.de vom 28. Dezember 2021.</ref> Dies versetzte den Besucherzahlen einen erneuten Dämpfer. | ||
Die Besucherzahlen wurden während der Corona-Jahre (2020–2021) durch die verschiedenen Maßnahmen | Die Besucherzahlen wurden während der Corona-Jahre (2020–2021) durch die verschiedenen Maßnahmen insgesamt nahezu halbiert. | ||
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