Kegenhoffweg: Unterschied zwischen den Versionen
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Als im Namen der kommunalen Neuordnung der Birkenweg umbenannt werden musste, schlug der Ortsheimatpfleger [[Bernard Droste]] den Namen des Heessener Pfarrers Christian Kegenhoff vor. Kurz vor dem Ende des 30jährigen Krieges, im Jahre 1641 übernahm Christian Kegenhoff die Pfarrei St. Stephanus in Heessen als Seelsorger. Das war ein Segen für die Gemeinde, erkannte der neue Pfarrer doch recht schnell, dass in der vergangenen Kriegszeit eine Generation herangewachsen war, die nichts anderes als Mord- und Totschlag kennen gelernt hatte. Aus eigenen Mitteln gründete er eine Schule im Dorf, die erste überhaupt in Heessen. Er schrieb 1654 sinngemäß: „Demnach habe ich eine so große Unwissenheit in diesem Kirchspiel Heessen verspürt, dass kaum ein einziger, der hier erzogen wurde, lesen und schreiben kann, in den christlichen Tugenden gar übel erzogen ist … Da mir an der Tugend mehr gelegen ist als der Welt Güter, es mir aber unmöglich ist, das allein zu schaffen … das Kirchspiel wegen Schwachheit der Mittel und großem Unverstand die gute Jugendzucht und die ehrbare Auferziehung wenig schätzt, so habe ich aus christlichem Mitleid einen Schulmeister, Bernard Hardinck, … genommmen.“ Der erste Heessener Lehrer erhielt als Lohn zehn Reichstaler im Jahr, die der Pfarrer seinem eigenen Lohn entnahm. Als Christian Kegenhoff 1679 starb, vermachte er sein gesamtes Vermögen der Heessener Schule, die sich in dem kleinen, noch heute erhaltenen Gebäude an der [[Heessener Dorfstraße 15|Dorfstraße 15]] befand.<ref>zitiert nach [[Rita Kreienfeld]], Quelle: Alte Homepage des [[Heimatverein Heessen]]</ref> | Als im Namen der kommunalen Neuordnung der Birkenweg umbenannt werden musste, schlug der Ortsheimatpfleger [[Bernard Droste]] den Namen des Heessener Pfarrers Christian Kegenhoff vor. Kurz vor dem Ende des 30jährigen Krieges, im Jahre 1641 übernahm Christian Kegenhoff die Pfarrei St. Stephanus in Heessen als Seelsorger. Das war ein Segen für die Gemeinde, erkannte der neue Pfarrer doch recht schnell, dass in der vergangenen Kriegszeit eine Generation herangewachsen war, die nichts anderes als Mord- und Totschlag kennen gelernt hatte. Aus eigenen Mitteln gründete er eine Schule im Dorf, die erste überhaupt in Heessen. Er schrieb 1654 sinngemäß: „Demnach habe ich eine so große Unwissenheit in diesem Kirchspiel Heessen verspürt, dass kaum ein einziger, der hier erzogen wurde, lesen und schreiben kann, in den christlichen Tugenden gar übel erzogen ist … Da mir an der Tugend mehr gelegen ist als der Welt Güter, es mir aber unmöglich ist, das allein zu schaffen … das Kirchspiel wegen Schwachheit der Mittel und großem Unverstand die gute Jugendzucht und die ehrbare Auferziehung wenig schätzt, so habe ich aus christlichem Mitleid einen Schulmeister, Bernard Hardinck, … genommmen.“ Der erste Heessener Lehrer erhielt als Lohn zehn Reichstaler im Jahr, die der Pfarrer seinem eigenen Lohn entnahm. Als Christian Kegenhoff 1679 starb, vermachte er sein gesamtes Vermögen der Heessener Schule, die sich in dem kleinen, noch heute erhaltenen Gebäude an der [[Heessener Dorfstraße 15|Dorfstraße 15]] befand.<ref>zitiert nach [[Rita Kreienfeld]], Quelle: Alte Homepage des [[Heimatverein Heessen]]</ref> | ||
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