Hotel Kirchhoff: Unterschied zwischen den Versionen
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|Bildbeschreibung= | |Bildbeschreibung=Das ehemalige Hotel Kirchhoff, heute Restaurant und Lounge Denkma(h)l! | ||
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|Bezirk=[[Mitte|Hamm-Mitte]] | |Bezirk=[[Mitte|Hamm-Mitte]] | ||
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|erfasst=27. März 2013 | |erfasst=27. März 2013 | ||
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An der Ecke [[Ostenallee]]/[[Jürgen-Graef-Allee]] steht das ehemalige '''Hotel Kirchhoff'''. Es hat die Anschrift [[Ostenallee]] 73 und wurde im Jahr 2000 unter [[Baudenkmäler|Denkmalschutz]] gestellt. | An der Ecke [[Ostenallee]]/[[Jürgen-Graef-Allee]] steht das ehemalige '''Hotel Kirchhoff'''. Es hat die Anschrift [[Ostenallee]] 73 und wurde im Jahr 2000 unter [[Baudenkmäler|Denkmalschutz]] gestellt. | ||
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== Baubeschreibung == | == Baubeschreibung == | ||
Das Wohn- und Gasthaus ist ein zweigeschossiger, | Das Wohn- und Gasthaus ist ein zweigeschossiger, 5×4-achsiger Putz-Backsteinbau im Neurenaissancestil auf einem hohem Sockel. Es besitzt eine sehr betonte abgeschrägte Eckachse mit Eingang, halbrundem Balkon und turmartigem Aufbau, Rechteckfenster mit kräftiger Rahmung sowie ein Mansarddach mit Schieferdeckung. | ||
Das Haus wurde 1894/95 für Heinrich Kirchhoff (oder Kirchhof) als Hotel erbaut. Ein Umbau im rückwärtigen Hausteil | Das Haus wurde 1894/95 für Heinrich Kirchhoff (oder Kirchhof) als Hotel erbaut. Ein Umbau im rückwärtigen Hausteil erfolgte 1906, weitere kleinere Umbauten in den 1970er- und 1980er-Jahren. Größere Verluste gibt es vor allem bei der baufesten Ausstattung, jedoch sind die ursprüngliche Raumdisposition und das konstruktive Gefüge insgesamt gut überliefert. | ||
== Baudenkmaleintrag == | == Baudenkmaleintrag == | ||
Als Hotel- und Gaststättenbau der Jahre vor 1900 | Als Hotel- und Gaststättenbau der Jahre vor 1900 – errichtet hier wohl im Zusammenhang mit dem für Hamm einst wichtigen Kurbetrieb – ist das Haus Ostenallee 73 bedeutend für die Stadt Hamm. | ||
Für seine Erhaltung und Nutzung sprechen vor allem städtebauliche Gründe sowie wissenschaftliche, hier bau- und architekturgeschichtliche Argumente, da es in relativ guter Überlieferung die Bauweise und die repräsentativ angelegte Architektursprache eines Hotelbaus unmittelbar vor der Jahrhundertwende anschaulich belegt. <ref>Denkmalwertbegründung | |||
Für seine Erhaltung und Nutzung sprechen vor allem städtebauliche Gründe sowie wissenschaftliche, hier bau- und architekturgeschichtliche Argumente, da es in relativ guter Überlieferung die Bauweise und die repräsentativ angelegte Architektursprache eines Hotelbaus unmittelbar vor der Jahrhundertwende anschaulich belegt.<ref>Denkmalwertbegründung – zitiert nach [[Denkmalliste der Stadt Hamm]], Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 253</ref> | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* [[Günter Beaugrand]]: ''Vom Viehmarkt zu Speis' und Trank ins Haus Kirchhoff ...'' | * [[Günter Beaugrand]]: ''Vom Viehmarkt zu Speis' und Trank ins Haus Kirchhoff ...'' in: Unser Westfalen 2007, Seite 33f. | ||
* Andreas von Scheven: ''Historische Hammer Eckhäuser: Prägend für das Stadtbild'' | * Andreas von Scheven: ''Historische Hammer Eckhäuser: Prägend für das Stadtbild'' in: Heimatblätter. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen, Folge 16, August 2007, wiederum in: Unser Westfalen 2007, Seite 149f. | ||
* N.N.: Baudenkmalbeschreibung No. 253, Stadt Hamm - 65/Untere Denkmalbehörde | * N.N.: Baudenkmalbeschreibung No. 253, Stadt Hamm - 65/Untere Denkmalbehörde | ||