Adolf Tellkamp: Unterschied zwischen den Versionen
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Der am [[25. Mai]] [[1798]] in Hannover geborene Adolf Tellkamp beteiligte sich im Hannoverschen Feldbataillon am Befreiungskrieg. In Göttingen studierte er unter Gauß und Thibaut Mathematik und wurde dort 1822 Privatdozent. [[1824]] als Oberlehrer an das [[Gymnasium Hammonense]] berufen wurde er am [[3. August]] eingeführt. Er war damit der erste Mathematik-Fachlehrer an der Bildungseinrichtung. <ref> vgl. Gert Schubring: Die Debatten um einen Mathematiklehrplan in Westfalen 1834 - eine regionale Sozialgeschichte der Einführung von Mathematik als Hauptfach. Münster: WTM-Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien 2015. S. 59 </ref> Am [[15. März]] [[1834]] erhielt er den Titel Professor. Der seit [[1830]] auch als Leiter der [[Sonntagsschule]] in Hamm tätige Tellkamp ging am [[7. Juni]] [[1835]] als Direktor an die neugegründete höhere Bürgerschule in Hannover. Dort starb er am [[9. März]] [[1869]]. Tellkamp ist auch als Verfasser mehrerer Bücher zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasialunterricht nachgewiesen. | Der am [[25. Mai]] [[1798]] in Hannover geborene Adolf Tellkamp beteiligte sich im Hannoverschen Feldbataillon am Befreiungskrieg. In Göttingen studierte er unter Gauß und Thibaut Mathematik und wurde dort 1822 Privatdozent. [[1824]] als Oberlehrer an das [[Gymnasium Hammonense]] berufen wurde er am [[3. August]] eingeführt. Er war damit der erste Mathematik-Fachlehrer an der Bildungseinrichtung. <ref> vgl. Gert Schubring: Die Debatten um einen Mathematiklehrplan in Westfalen 1834 - eine regionale Sozialgeschichte der Einführung von Mathematik als Hauptfach. Münster: WTM-Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien 2015. S. 59 </ref> Am [[15. März]] [[1834]] erhielt er den Titel Professor. Der seit [[1830]] auch als Leiter der [[Sonntagsschule]] in Hamm tätige Tellkamp ging am [[7. Juni]] [[1835]] als Direktor an die neugegründete höhere Bürgerschule in Hannover. Dort starb er am [[9. März]] [[1869]]. Tellkamp ist auch als Verfasser mehrerer Bücher zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasialunterricht nachgewiesen. | ||
Am 12. Mai 1826 heiratete Tellkamp die aus Hamm stammende Johanna Friederike Keller. <ref> vgl. [[1826 (Trauregister)]] </ref> | Am 12. Mai 1826 heiratete Tellkamp die aus Hamm stammende Johanna Friederike Keller. <ref> vgl. [[1826 (Trauregister)]] </ref> Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: | ||
* Christiane Emilie Luise Tellkamp (* 6. März 1827 in Hamm) <ref> vgl. [[1827 (Geburtsregister)]] </ref> | |||
* Friederike Luise Tellkamp (* 30. Mai 1829 in Hamm) <ref> vgl. [[1829 (Geburtsregister)]] </ref> | |||
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