1784: Unterschied zwischen den Versionen
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== Wirtschaft == | == Wirtschaft == | ||
* Die Äbtissin des Stifts Herford sucht unter dem Datum des [[18. Februar]] für ihre Lehnsgüter in Werne und Hamm einen Nachfolger der ohne direkte Nachfahren verstorbenen bisherigen Lehnsfrau Anna Maria Genovefa Haas, geborene Ascheberg. <ref> Münsterisches Intelligenzblatt. Nr. 27 vom 02. April 1784, siehe [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/4387053 zeitpuntk.nrw] </ref> | |||
* Maximilian Franz, Erzbischof von Köln, belehnt als Bischof von Münster am [[13. November]] Theodora Luise Freiin von der Recke zu [[Haaren]] mit dem Freyhof oder Kleine Tenkings Gut im Kirchspiel Beckum. <ref> vgl. [[Urkunde 1784 November 13]] </ref> | * Maximilian Franz, Erzbischof von Köln, belehnt als Bischof von Münster am [[13. November]] Theodora Luise Freiin von der Recke zu [[Haaren]] mit dem Freyhof oder Kleine Tenkings Gut im Kirchspiel Beckum. <ref> vgl. [[Urkunde 1784 November 13]] </ref> | ||
* Die [[Westenheide]] wird zwischen den Berechtigten aufgeteilt. | * Die [[Westenheide]] wird zwischen den Berechtigten aufgeteilt. | ||
== Justiz == | |||
* Am [[31. Juli]] wird bekannt, dass zu Jahresanfang eine hochschwangere Frau namens Maria Poppenberg aus Freckenhorst beim Kötter Wilms im Kirchspiel Berge aufgehalten hatte. Diese Frau hat nach der Geburt ihres Kindes den Kötter bestohlen und ihr Kind zurückgelassen. Sie war zwischenzeitlich in Hamm gefasst worden, dort aber aus dem Gefängnis entflohen. Sie wird nunmehr gerichtlich verfolgt. <ref> Münsterisches Intelligenzblatt. Nr. 63 vom 06. August 1784, siehe [https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/4387218 zeitpunkt.nrw] </ref> | |||
== Soziales == | == Soziales == | ||
* Der Gastmeister des [[St. Antonius-Gasthauses]] in Hamm notiert hinsichtlich der Eintreibung des Zehnten aus Heessen und Flierich im Zehntbuch: "Besser wäre es, wenn dieser durch die stete Betrügerey der Zehntpflichtigen dem Gasthause schädliche Zehnt verkauft würde." <ref>zitiert nach: Emil Steinkühler: [[Heessen (Westf.)]] - Die Geschichte der Gemeinde, Heessen 1952, Seite 56</ref> | * Der Gastmeister des [[Soziale Stiftungen|St. Antonius-Gasthauses]] in Hamm notiert hinsichtlich der Eintreibung des Zehnten aus Heessen und Flierich im Zehntbuch: "Besser wäre es, wenn dieser durch die stete Betrügerey der Zehntpflichtigen dem Gasthause schädliche Zehnt verkauft würde." <ref>zitiert nach: Emil Steinkühler: [[Heessen (Westf.)]] - Die Geschichte der Gemeinde, Heessen 1952, Seite 56</ref> | ||
== Geboren == | == Geboren == | ||