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== Statistik == | == Statistik == | ||
* Das erste Baby im Jahr 2023 in Hamm kommt am [[1. Januar]] um 01:09 Uhr im [[EVK]] zur Welt. Der Junge trägt den Namen ''Luan''. | * Das erste Baby im Jahr 2023 in Hamm kommt am [[1. Januar]] um 01:09 Uhr im [[EVK]] zur Welt. Der Junge trägt den Namen ''Luan''. | ||
* [[Arbeitsmarkt|Arbeitslose]] in der Stadt Hamm (im Jahresmittel): 8.145, das entspricht einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 8,5 %. Darunter befinden sich 3.857 Langzeitarbeitslose sowie 737 Arbeitslose von 15 bis 25 Jahren. 62.575 Menschen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Davon arbeiten 48.004 im tertiären Sektor (Dienstleistungsbereich), 14.482 im sekundären Sektor und noch 89 im primären Sektor.<ref>Bundesagentur für Arbeit/Agentur für Arbeit Hamm (Hg.): [https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/Aktuell/iiia4/zdf-sdi/sdi-351-0-xlsx.xlsx?__blob=publicationFile&v=1 Zahlen, Daten, Fakten: Strukturdaten und -indikatoren – Dezember 2025].</ref> | |||
* Die [[Polizei Hamm]] erfasst 18.853 Straftaten, dies bedeutet nach dem Zehn-Jahres-Hoch von [[2022]] eine erneute Steigerung um 13,92 %. Die Aufklärungsquote beträgt 58,22 %, die höchste seit 20 Jahren. Es gibt 296 Wohnungseinbrüche, 10,45 % mehr als 2022. 140 Einbrüche werden nicht vollendet. Für 42,79 % der Taten ermittelt die Polizei nicht-deutsche Tatverdächtige, bei einem Anteil an der Bevölkerung von 18,0 %.<ref name="pks2023">Polizei Hamm (Hg.): [https://hamm.polizei.nrw/sites/default/files/2024-04/prasentation-pk-pks-2023_final.pdf Polizeiliche Kriminalstatistik 2023] [[https://web.archive.org/web/20240416074436/https://hamm.polizei.nrw/sites/default/files/2024-04/prasentation-pk-pks-2023%20final.pdf Archive.org]]</ref> | * Die [[Polizei Hamm]] erfasst 18.853 Straftaten, dies bedeutet nach dem Zehn-Jahres-Hoch von [[2022]] eine erneute Steigerung um 13,92 %. Die Aufklärungsquote beträgt 58,22 %, die höchste seit 20 Jahren. Es gibt 296 Wohnungseinbrüche, 10,45 % mehr als 2022. 140 Einbrüche werden nicht vollendet. Für 42,79 % der Taten ermittelt die Polizei nicht-deutsche Tatverdächtige, bei einem Anteil an der Bevölkerung von 18,0 %.<ref name="pks2023">Polizei Hamm (Hg.): [https://hamm.polizei.nrw/sites/default/files/2024-04/prasentation-pk-pks-2023_final.pdf Polizeiliche Kriminalstatistik 2023] [[https://web.archive.org/web/20240416074436/https://hamm.polizei.nrw/sites/default/files/2024-04/prasentation-pk-pks-2023%20final.pdf Archive.org]]</ref> | ||
::''Siehe auch → [[Kriminalität in Hamm]]'' | ::''Siehe auch → [[Kriminalität in Hamm]]'' | ||
* In Hamm kommt es zu | * In Hamm kommt es zu 5972 Verkehrsunfällen, 2,8 % mehr als [[2022]]. Von diesen nehmen sechs einen tödlichen Verlauf. 775 Menschen werden im Straßenverkehr verletzt, 98 schwer (-30 %). Unter den Verletzten befinden sich 128 Radfahrer, 31 Scooter-Fahrer und 57 Kinder (+26,5 %). Haupt-Unfallursache bleibt das Abbiegen und Wenden. Zudem werden 25 illegale Straßenrennen aktenkundig.<ref>Polizei Hamm (Hg.): [https://hamm.polizei.nrw/sites/default/files/2024-03/pressekonferenz-verkehrsunfallbilanz-2023_0.pdf Verkehrsunfallbilanz 2023] [https://web.archive.org/web/20240416145610/https://hamm.polizei.nrw/sites/default/files/2024-03/pressekonferenz-verkehrsunfallbilanz-2023_0.pdf Archive.org]</ref> | ||
* Die [[Radarfallen]] der Stadt erfassen 130.548 Fälle von Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstößen und generieren dadurch 7 Millionen Euro an Einnahmen für die Stadt Hamm.<ref>Markus Hanneken: „[https://www.wa.de/hamm/130-548-verraeterische-fotos-die-zahlen-der-blitzer-in-hamm-2023-92762768.html 130.548 verräterische Fotos: die Zahlen aller Blitzer in Hamm]“ in: wa.de vom 7. Januar 2024</ref> | * Die [[Radarfallen]] der Stadt erfassen 130.548 Fälle von Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstößen und generieren dadurch 7 Millionen Euro an Einnahmen für die Stadt Hamm.<ref>Markus Hanneken: „[https://www.wa.de/hamm/130-548-verraeterische-fotos-die-zahlen-der-blitzer-in-hamm-2023-92762768.html 130.548 verräterische Fotos: die Zahlen aller Blitzer in Hamm]“ in: wa.de vom 7. Januar 2024</ref> | ||
* Zwischen dem 31. Dezember 2022 und dem 1. Januar werden zwischen 18 und 6 Uhr von der Polizei 122 Einsätze gefahren. Die Feuerwehr rückt zu 47 Kleinbränden aus. | * Zwischen dem 31. Dezember 2022 und dem 1. Januar werden zwischen 18 und 6 Uhr von der Polizei 122 Einsätze gefahren. Die Feuerwehr rückt zu 47 Kleinbränden aus. | ||
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* Der Stadt Hamm sind ca. 3500 Flüchtlinge zugewiesen. In diesem Jahr neu eingetroffen sind 248 Ukrainer sowie 251 Personen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz, 42 Personen nach dem Aufenthaltsgesetz und 31 nach dem Teilhabe- und Integrationsgesetz. 175 Menschen befinden sich trotz abgelehnten Asylantrags noch in Hamm. Die [[Zentrale Unterbringungseinrichtung (Uentrop)|Zentrale Unterbringungseinrichtung]] am [[Alter Uentroper Weg|Alten Uentroper Weg]] ist im Oktober mit 800 Personen belegt. (Angaben: [[Westfälischer Anzeiger]], Oktober 2023)<ref name="wade231027">Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/rekordhoch-aktuell-mehr-fluechtlinge-in-hamm-als-in-krisenjahren-2015-16-92640266.html „Aktuell mehr Flüchtlinge in Hamm als in Krisenjahren 2015/16“] in: wa.de vom 27. Oktober 2023</ref> | * Der Stadt Hamm sind ca. 3500 Flüchtlinge zugewiesen. In diesem Jahr neu eingetroffen sind 248 Ukrainer sowie 251 Personen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz, 42 Personen nach dem Aufenthaltsgesetz und 31 nach dem Teilhabe- und Integrationsgesetz. 175 Menschen befinden sich trotz abgelehnten Asylantrags noch in Hamm. Die [[Zentrale Unterbringungseinrichtung (Uentrop)|Zentrale Unterbringungseinrichtung]] am [[Alter Uentroper Weg|Alten Uentroper Weg]] ist im Oktober mit 800 Personen belegt. (Angaben: [[Westfälischer Anzeiger]], Oktober 2023)<ref name="wade231027">Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/rekordhoch-aktuell-mehr-fluechtlinge-in-hamm-als-in-krisenjahren-2015-16-92640266.html „Aktuell mehr Flüchtlinge in Hamm als in Krisenjahren 2015/16“] in: wa.de vom 27. Oktober 2023</ref> | ||
*Für die Unterbringung von Flüchtlingen wendet die Stadt Hamm nach Aussagen von Oberbürgermeister Marc Herter ca. 15.000 Euro pro Kopf auf.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/kosten-fuer-fluechtlinge-landes-millionen-nur-tropfen-auf-den-heissen-stein-92663255.html „Kosten für Flüchtlinge: Landes-Millionen nur Tropfen auf den heißen Stein?“] in: wa.de vom 8. November 2023</ref> | *Für die Unterbringung von Flüchtlingen wendet die Stadt Hamm nach Aussagen von Oberbürgermeister Marc Herter ca. 15.000 Euro pro Kopf auf.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/kosten-fuer-fluechtlinge-landes-millionen-nur-tropfen-auf-den-heissen-stein-92663255.html „Kosten für Flüchtlinge: Landes-Millionen nur Tropfen auf den heißen Stein?“] in: wa.de vom 8. November 2023</ref> | ||
* Das Städtische [[Jugendamt]] nimmt in diesem Jahr 427 Kinder und Jugendliche in Obhut, der höchste Stand seit [[2014]].<ref>Holger Krah: ''Fast 400 Inobhutnahmen. Zahl in Hamm geht nach Höhepunktjahr wieder zurück''. In: Stadtanzeiger vom 26. Juli 2025.</ref> | |||
* In Hamm stehen laut dem Leihunternehmen ''Tier'' 250 E-Scooter zur Miete bereit. Konkurrent ''Lime'' hatte sich Anfang des Jahres mit seinen 300 Rollern (unter anderem) aus Hamm zurückgezogen. | * In Hamm stehen laut dem Leihunternehmen ''Tier'' 250 E-Scooter zur Miete bereit. Konkurrent ''Lime'' hatte sich Anfang des Jahres mit seinen 300 Rollern (unter anderem) aus Hamm zurückgezogen. | ||
* Es gibt 2.158 Sterbefälle in Hamm. | * Es gibt 2.158 Sterbefälle in Hamm. | ||
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== | == Öffentliche Ordnung == | ||
[[Datei:Kaufland Sprengung Geldautomat.jpg|miniatur|Kaufland Römerstraße nach der Geldautomaten-Sprengung. Foto: Polizei Hamm – Pressestelle]] | [[Datei:Kaufland Sprengung Geldautomat.jpg|miniatur|Kaufland Römerstraße nach der Geldautomaten-Sprengung. Foto: Polizei Hamm – Pressestelle]] | ||
* Die [[Polizei Hamm|Polizei]], der [[Kommunaler Ordnungsdienst|Kommunale Ordnungsdienst]], der Zoll und das [[Finanzamt Hamm|Finanzamt]] gehen in der Zeit vom [[3. Februar]], 23 Uhr, bis zum [[4. Februar]], 6 Uhr, in einer konzertierten Kontrollaktion gegen illegale Aktivitäten und sonstige Missstände im Gaststättengewerbe vor. Schwerpunkte sind das Bahnhofsviertel, die [[Meile]] und der Hammer Westen. Die [[Cukur Musik Bar]] im ehemaligen Hotel Glitz wird wegen mehrerer Verstöße, darunter illegale Prostitution, sofort geschlossen und versiegelt. Auf der Meile wird die Bar Rio geschlossen, in der [[Adulis Bar & Restaurant|Bar Adulis]] (Bahnhofstraße) werden hygienische Mängel festgestellt. Insgesamt werden über 50 Personen kontrolliert, in 33 Fällen werden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet.<ref>Cedric Sporkert: [https://www.wa.de/hamm/versiegelte-betriebe-haftbefehl-neue-details-nach-grosskontrolle-in-hamm-92069916.html „Versiegelte Lokale, Haftbefehl: Neue Details nach Großkontrolle in Hamm“] in: wa.de vom 5. Februar 2023</ref> | * Die [[Polizei Hamm|Polizei]], der [[Kommunaler Ordnungsdienst|Kommunale Ordnungsdienst]], der Zoll und das [[Finanzamt Hamm|Finanzamt]] gehen in der Zeit vom [[3. Februar]], 23 Uhr, bis zum [[4. Februar]], 6 Uhr, in einer konzertierten Kontrollaktion gegen illegale Aktivitäten und sonstige Missstände im Gaststättengewerbe vor. Schwerpunkte sind das Bahnhofsviertel, die [[Meile]] und der Hammer Westen. Die [[Cukur Musik Bar]] im ehemaligen Hotel Glitz wird wegen mehrerer Verstöße, darunter illegale Prostitution, sofort geschlossen und versiegelt. Auf der Meile wird die Bar Rio geschlossen, in der [[Adulis Bar & Restaurant|Bar Adulis]] (Bahnhofstraße) werden hygienische Mängel festgestellt. Insgesamt werden über 50 Personen kontrolliert, in 33 Fällen werden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet.<ref>Cedric Sporkert: [https://www.wa.de/hamm/versiegelte-betriebe-haftbefehl-neue-details-nach-grosskontrolle-in-hamm-92069916.html „Versiegelte Lokale, Haftbefehl: Neue Details nach Großkontrolle in Hamm“] in: wa.de vom 5. Februar 2023</ref> | ||
*[[24. Februar]]: Am späten Abend sprengen Räuber den Geldautomaten des [[Kaufland]] an der [[Römerstraße]]. Der Eingangsbereich des Geschäftes wird durch die Detonation stark beschädigt, ist aber nicht einsturzgefährdet.<ref>Pressestelle der Polizei Hamm</ref><ref>Tobias Lawatzki/Ulrich Wille: [https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/geldautomat-hamm-sprengung-zeugen-knall-polizei-bockum-hoevel-hubschauber-kaufland-92109350.html „Geldautomat in Hamm bei Kaufland gesprengt - Polizei sucht Fiat“] in: wa.de vom 25. Februar 2023</ref> | *[[24. Februar]]: Am späten Abend sprengen Räuber den Geldautomaten des [[Kaufland]] an der [[Römerstraße]]. Der Eingangsbereich des Geschäftes wird durch die Detonation stark beschädigt, ist aber nicht einsturzgefährdet.<ref>Pressestelle der Polizei Hamm</ref><ref>Tobias Lawatzki/Ulrich Wille: [https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/geldautomat-hamm-sprengung-zeugen-knall-polizei-bockum-hoevel-hubschauber-kaufland-92109350.html „Geldautomat in Hamm bei Kaufland gesprengt - Polizei sucht Fiat“] in: wa.de vom 25. Februar 2023</ref> | ||
*[[15. März]]: Eine Frau beendet selbst ihren um 10:30 Uhr begonnenen Suizidversuch auf dem Parkdeck des [[Allee-Center Hamm|Allee-Centers]]. Der [[Westenwall]] muss für zehn Minuten gesperrt werden. Erneut fallen filmende Gaffer negativ auf.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/kopfschuetteln-ueber-dreiste-suizid-gaffer-am-allee-center-in-hamm-92149784.html ''Kopfschütteln über dreiste Handy-Gaffer am Allee-Center'']. In: wa.de vom 16. März 2023.</ref> | |||
*Zwischen dem 30. und 31. März werden in Heessen 115 Reifen<ref name="wade230414"/> von 50 PKW aufgeschnitten.<ref>[https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/hamm-reifen-von-50-geparkten-autos-in-heessen-aufgestochen-92183459.html „Reifen von 50 geparkten Autos in Heessen aufgestochen“] in: wa.de vom 31. März 2023</ref> Bereits am 12. April meldet die Polizei einen Ermittlungserfolg. Die Wohnung einer 37-jährigen Frau wurde durchsucht und Beweismaterial sichergestellt.<ref name="wade230414">Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/erhaertet-115-autoreifen-in-heessenzerstochen-verdacht-gegen-frau-92205974.html „115 Autoreifen zerstochen: Verdacht gegen Frau erhärtet“] in: wa.de vom 14. April 2023</ref> | *Zwischen dem 30. und 31. März werden in Heessen 115 Reifen<ref name="wade230414"/> von 50 PKW aufgeschnitten.<ref>[https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/hamm-reifen-von-50-geparkten-autos-in-heessen-aufgestochen-92183459.html „Reifen von 50 geparkten Autos in Heessen aufgestochen“] in: wa.de vom 31. März 2023</ref> Bereits am 12. April meldet die Polizei einen Ermittlungserfolg. Die Wohnung einer 37-jährigen Frau wurde durchsucht und Beweismaterial sichergestellt.<ref name="wade230414">Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/erhaertet-115-autoreifen-in-heessenzerstochen-verdacht-gegen-frau-92205974.html „115 Autoreifen zerstochen: Verdacht gegen Frau erhärtet“] in: wa.de vom 14. April 2023</ref> | ||
* [[25. April]]: In der Nacht vom 24. April, etwa zwischen 00:40 Uhr und 05:00 Uhr, werden die Scheiben von 26<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/spur-der-zerstoerung-in-hamm-offenbar-tatsaechlich-durch-schuesse-bushaltestellen-autoscheiben-92237221.html „Spur der Zerstörung in Hamm: Munition gefunden, Schüsse wahrscheinlich“] in: wa.de vom 26. April 2023</ref> Bushaltestellen mutmaßlich mit einer Luftdruckpistole zerschossen. Nach Informationen des WA begann die Serie in [[Rhynern]] und setzte sich dann nach Norden fort. Zudem werden ca. 20 Autoscheiben im Stadtgebiet zerstört, wobei ein Zusammenhang unklar ist.<ref>Markus Hanneken, Jörg Beuning: [https://www.wa.de/hamm/rhynern-ort370524/schuesse-auf-bushaltestellen-beispiellose-spur-der-zerstoerung-in-hamm-92233882.html „Schüsse auf Bushaltestellen: Beispiellose Spur der Verwüstung in Hamm“] in: wa.de vom 24. und 25. April 2023</ref> Die [[Stadtwerke Hamm]] setzen für Hinweise auf die Täter eine Belohnung von 1000 Euro aus.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/schuesse-auf-bushaltestellen-in-hamm-hohe-belohnung-fuer-hinweise-92242838.html „Schüsse auf Bushaltestellen: Hohe Belohnung für Hinweise“] in: wa.de vom 28. April 2023</ref> | * [[25. April]]: In der Nacht vom 24. April, etwa zwischen 00:40 Uhr und 05:00 Uhr, werden die Scheiben von 26<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/spur-der-zerstoerung-in-hamm-offenbar-tatsaechlich-durch-schuesse-bushaltestellen-autoscheiben-92237221.html „Spur der Zerstörung in Hamm: Munition gefunden, Schüsse wahrscheinlich“] in: wa.de vom 26. April 2023</ref> Bushaltestellen mutmaßlich mit einer Luftdruckpistole zerschossen. Nach Informationen des WA begann die Serie in [[Rhynern]] und setzte sich dann nach Norden fort. Zudem werden ca. 20 Autoscheiben im Stadtgebiet zerstört, wobei ein Zusammenhang unklar ist.<ref>Markus Hanneken, Jörg Beuning: [https://www.wa.de/hamm/rhynern-ort370524/schuesse-auf-bushaltestellen-beispiellose-spur-der-zerstoerung-in-hamm-92233882.html „Schüsse auf Bushaltestellen: Beispiellose Spur der Verwüstung in Hamm“] in: wa.de vom 24. und 25. April 2023</ref> Die [[Stadtwerke Hamm]] setzen für Hinweise auf die Täter eine Belohnung von 1000 Euro aus.<ref>Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/schuesse-auf-bushaltestellen-in-hamm-hohe-belohnung-fuer-hinweise-92242838.html „Schüsse auf Bushaltestellen: Hohe Belohnung für Hinweise“] in: wa.de vom 28. April 2023</ref> | ||
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* [[10. Dezember]]: Zwei 16-Jährige und ein 13-Jähriger liefern sich in einem gestohlenen Opel Corsa eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Sie hatten vorgetäuscht, das Fahrzeug kaufen zu wollen, waren dann aber gegen 15:15 Uhr ohne zu bezahlen davongefahren. Auf der [[Wilhelmstraße]] wird die Polizei auf den Wagen auf, worauf die Insassen aber nicht reagieren. Mit einem Hubschrauber und Streifenwagen verfolgen die Beamten das Fahrzeug über Hamm-Mitte, Heessen, Dolberg und die [[A2]] bis zum Kamener Kreuz. Dort lassen die Jugendlichen sich schließlich widerstandslos festnehmen.<ref>Katharina Bellgardt: [https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/verfolgungsfahrt-hubschrauber-einsatz-hamm-teenies-flucht-polizei-einsatz-geklaut-autobahn-a2-92721496.html „Verfolgungsfahrt mit Hubschrauber-Einsatz: Teenies fliehen mit geklautem Auto vor der Polizei“] in: wa.de vom 10. Dezember 2023</ref> | * [[10. Dezember]]: Zwei 16-Jährige und ein 13-Jähriger liefern sich in einem gestohlenen Opel Corsa eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Sie hatten vorgetäuscht, das Fahrzeug kaufen zu wollen, waren dann aber gegen 15:15 Uhr ohne zu bezahlen davongefahren. Auf der [[Wilhelmstraße]] wird die Polizei auf den Wagen auf, worauf die Insassen aber nicht reagieren. Mit einem Hubschrauber und Streifenwagen verfolgen die Beamten das Fahrzeug über Hamm-Mitte, Heessen, Dolberg und die [[A2]] bis zum Kamener Kreuz. Dort lassen die Jugendlichen sich schließlich widerstandslos festnehmen.<ref>Katharina Bellgardt: [https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/verfolgungsfahrt-hubschrauber-einsatz-hamm-teenies-flucht-polizei-einsatz-geklaut-autobahn-a2-92721496.html „Verfolgungsfahrt mit Hubschrauber-Einsatz: Teenies fliehen mit geklautem Auto vor der Polizei“] in: wa.de vom 10. Dezember 2023</ref> | ||
* Am [[16. Dezember]] finden Passanten abermals eine auf dem Wasser treibende Frauenleiche im [[Ahsepark]] bzw. OLG-Park. Die Polizei geht von einem Suizid aus, nachdem bereits Befürchtungen aufgekommen waren, dass es sich um einen Wiederholungsfall vom September 2021 handeln könnte, bei dem eine damals 25-jährige Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde ([[Mord am OLG-Teich]]).<ref>Markus Hanneken, Max Lametz: [https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/frauenleiche-olg-park-hamm-passanten-tote-wasser-polizei-oberlandesgericht-92732550.html „Frauenleiche im OLG-Park Hamm: Passanten sehen Tote im Wasser“] in: wa.de vom 17. Dezember 2023</ref> | * Am [[16. Dezember]] finden Passanten abermals eine auf dem Wasser treibende Frauenleiche im [[Ahsepark]] bzw. OLG-Park. Die Polizei geht von einem Suizid aus, nachdem bereits Befürchtungen aufgekommen waren, dass es sich um einen Wiederholungsfall vom September 2021 handeln könnte, bei dem eine damals 25-jährige Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde ([[Mord am OLG-Teich]]).<ref>Markus Hanneken, Max Lametz: [https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/frauenleiche-olg-park-hamm-passanten-tote-wasser-polizei-oberlandesgericht-92732550.html „Frauenleiche im OLG-Park Hamm: Passanten sehen Tote im Wasser“] in: wa.de vom 17. Dezember 2023</ref> | ||
* Ende des Jahres wird durch den [[Westfälischer Anzeiger|Westfälischen Anzeiger]] (WA) offensiv darüber berichtet, dass die [[Sedanstraße]] in der südlichen Innenstadt im Bereich des alten Weltkriegsbunkers den Charakter eines inoffiziellen [[Szenetreff|Szenetreffs]] angenommen habe. Entsprechende Beschwerden von Anwohnern häufen sich, weil die Szene – nach ihrer Ansicht – aus dem Bereich des [[Bahnhofstraße|Bahnhofsviertels]] und der Tiefgarage unter dem [[Chattanoogaplatz (alt)|alten Chattanoogaplatz]] verdrängt worden sei.<ref>Frank Osiewacz: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/drogenhandel-in-hamm-sueden-anwohner-fuehlen-sich-im-stich-gelassen-92751160.html ''Drogenhandel an der Sedanstraße: Anwohner fühlen sich im Stich gelassen'']. In: wa.de vom 30. Dezember 2023.</ref> Die Polizei erklärt gegenüber dem WA: „Aus Sicht der Polizei war das erwartbar“.<ref>Frank Osiewacz: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/drogengeschaefte-jetzt-anderswo-in-hamm-so-schlimm-wie-nie-92739382.html ''Drogengeschäfte jetzt anderswo in Hamm - „So schlimm wie nie“'']. In: wa.de vom 21. Dezember 2023.</ref> Bei einer Kontrolle Ende 2023 werden durch den [[Kommunaler Ordnungsdienst|KOD]] sechs Personen angetroffen, die zur Szene gehören sollen.<ref>Frank Osiewacz: [https://www.wa.de/hamm/polizeikontrollen-aber-kaum-greifbares-im-sedan-quartier-in-hamm-92768938.html ''Trotz regelmäßiger Kontrollen wenig Greifbares im Sedanquartier'']. In: wa.de vom 11. Januar 2024.</ref> | |||
=== Einbruchsserie auf Heinrich-Robert === | === Einbruchsserie auf Heinrich-Robert === | ||
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=== Serie von Gewaltdelikten auf der Südstraße === | === Serie von Gewaltdelikten auf der Südstraße === | ||
Ab dem Frühjahr eskalieren auf der Meile an der [[Südstraße]] zahlreiche Streitigkeiten, im Sommer kommt es zu zwei Übergriffen mit erheblichen Folgen. | |||
* Am [[11. März]] endet der Konflikt eines 24-Jährigen mit einer Gruppe von drei Männern mit einem Reizgasangriff in die Augen. Die drei Unbekannten flüchten.<ref name="wade130322">Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/fliegende-flasche-und-reizgas-verletzte-auf-der-meile-in-hamm-92142282.html | |||
* Am [[11. März]] endet der Konflikt eines 24-Jährigen mit einer Gruppe von drei Männern mit einem Reizgasangriff in die Augen. Die drei Unbekannten flüchten.<ref name="wade130322">Markus Hanneken: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/fliegende-flasche-und-reizgas-verletzte-auf-der-meile-in-hamm-92142282.html ''Fliegende Flasche und Reizgas: Verletzte auf der Meile'']. In: wa.de vom 13. März 2023.</ref> | |||
* Am [[12. März]] kommt es gegen 4:35 Uhr vor einem Lokal zum Streit einer 19-Jährigen mit einer unbekannten Frau. Durch einen Flaschenwurf an die Stirn und den Splitterflug wird die 19-Jährige leicht verletzt. Der Versuch einer 22-Jährigen, den Streit zu de-eskalieren, wird durch die Unbekannte mit Tritten beantwortet.<ref name="wade130322"/> | * Am [[12. März]] kommt es gegen 4:35 Uhr vor einem Lokal zum Streit einer 19-Jährigen mit einer unbekannten Frau. Durch einen Flaschenwurf an die Stirn und den Splitterflug wird die 19-Jährige leicht verletzt. Der Versuch einer 22-Jährigen, den Streit zu de-eskalieren, wird durch die Unbekannte mit Tritten beantwortet.<ref name="wade130322"/> | ||
* Am [[20. März]] geraten gegen 3:30 Uhr zwei Männer in Streit. Ein 41-Jähriger aus Bergkamen fällt zu Boden und wird von seinem Kontrahenten gegen den Kopf getreten. Das Opfer kommt stationär in eine Klinik.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/hamm-streit-auf-meile-kopftritte-gegen-am-boden-liegenden-mann-92157724.html | * Am [[20. März]] geraten gegen 3:30 Uhr zwei Männer in Streit. Ein 41-Jähriger aus Bergkamen fällt zu Boden und wird von seinem Kontrahenten gegen den Kopf getreten. Das Opfer kommt stationär in eine Klinik.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/hamm-streit-auf-meile-kopftritte-gegen-am-boden-liegenden-mann-92157724.html ''Streit auf der Meile: Kopftritte gegen am Boden liegenden Mann'']. In: wa.de vom 20. März 2023.</ref> | ||
* Am frühen Morgen des [[2. April]] setzt ein Mann aus Ahlen in einer Diskothek nach erfolglosen Annäherungsversuchen ein Tierabwehrspray gegen eine 19- und eine 21-jährige Frau ein. Bei seiner Festnahme verhält er sich aggressiv gegenüber den Beamten und wird in Gewahrsam genommen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/meile-suedstrasse-in-hamm-anmache-gescheitert-ahlener-sprueht-tierabwehrspray-auf-frauen-92189063.html | * Am frühen Morgen des [[2. April]] setzt ein Mann aus Ahlen in einer Diskothek nach erfolglosen Annäherungsversuchen ein Tierabwehrspray gegen eine 19- und eine 21-jährige Frau ein. Bei seiner Festnahme verhält er sich aggressiv gegenüber den Beamten und wird in Gewahrsam genommen.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/meile-suedstrasse-in-hamm-anmache-gescheitert-ahlener-sprueht-tierabwehrspray-auf-frauen-92189063.html ''Anmache gescheitert: Ahlener sprüht Tierabwehrspray auf Frauen'']. In: wa.de vom 3. April 2023.</ref> Wenig später werden zwei Polizeibeamte bei der Schlichtung eines Konflikts zwischen zwei Gruppen durch Widerstandshandlungen leicht verletzt. Die Polizisten müssen den Einsatzmehrzweckstock („Schlagstock“) einsetzen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wird eingeleitet.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/handfester-streit-auf-der-meile-in-hamm-polizisten-verletzt-92190129.html ''Handfester Streit auf der Meile endet mit verletzten Polizisten'']. In: wa.de vom 3. April 2023.</ref> | ||
* Am [[8. April]] endet die Störung eines Polizeieinsatzes durch einen betrunkenen 26-Jährigen aus Herbern mit seiner Unterbringung im Polizeigewahrsam. Er hatte einen Beamten unvermittelt geschlagen, beleidigt und dann zum Kampf herausfordert. Sein 20-jähriger Bruder wird ebenfalls in Gewahrsam genommen, da er sich trotz eines Platzverweises ebenfalls in die Sache eingemischt hatte. Es wird ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet.<ref>Hannah Decke: [https://www.wa.de/hamm/polizei-einsatz-meile-hamm-betrunkene-brueder-gewahrsam-suedstrasse-92200242.html | * Am [[8. April]] endet die Störung eines Polizeieinsatzes durch einen betrunkenen 26-Jährigen aus Herbern mit seiner Unterbringung im Polizeigewahrsam. Er hatte einen Beamten unvermittelt geschlagen, beleidigt und dann zum Kampf herausfordert. Sein 20-jähriger Bruder wird ebenfalls in Gewahrsam genommen, da er sich trotz eines Platzverweises ebenfalls in die Sache eingemischt hatte. Es wird ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet.<ref>Hannah Decke: [https://www.wa.de/hamm/polizei-einsatz-meile-hamm-betrunkene-brueder-gewahrsam-suedstrasse-92200242.html ''Mann fordert Polizei zum Kampf heraus - betrunkene Brüder landen in Gewahrsam'']. In: wa.de vom 8. April 2023.</ref> | ||
==== Lebensgefährlicher Übergriff auf einen 32-jährigen Afghanen ==== | |||
Am [[10. Juni]] wird ein 32-Jähriger Afghane gegen 3:00 Uhr Opfer einer lebensgefährlichen Gewalttat. Das spätere Opfer und sein Begleiter hatten gerade den [[Saloon Cheyenne]] verlassen, als ein fremder Mann auftauchte und dem Opfer ins Gesicht schlug. Das Opfer verfolgte daraufhin den Täter auf den [[Santa-Monica-Platz]]. „Für uns sah das so aus, als wäre das ein geplantes Vorgehen gewesen“, so eine Polizistin im Prozess.<ref name="wade240221"/> Auf dem Platz traf das Opfer auf eine „bis zu zehnköpfige“ Gruppe. Im Verlauf der Tat soll ihm mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen worden sein, der Afghane fiel zu Boden und musste in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert werden. | |||
Zeugen können drei Tatverdächtige beschreiben, die in Tatortnähe festgenommen werden. Es handelt sich um drei algerische Asylbewerber (41, 29 und 25 Jahre), die zu dieser Zeit in der [[Zentrale Unterbringungseinrichtung (Uentrop)|Zentralen Unterbringungseinrichtung]] für Flüchtlinge in Uentrop gemeldet sind.<ref>Frank Lahme, Cedric Sporkert: [https://www.wa.de/hamm/hamm-schlaegerei-meile-person-schwer-verletzt-polizei-sucht-zeugen-drei-personen-festgenommen-92336931.html ''Mann nach Schlägerei nahe der Meile in Hamm noch immer in Lebensgefahr'']. In: wa.de vom 14. Juni 2023.</ref> | |||
Das Opfer schwebte noch sechs Wochen nach der Tat noch in Lebensgefahr,<ref name="wade230721">Cedric Sporkert: [https://www.wa.de/hamm/nach-blutigen-vorfaellen-stadt-polizei-und-meilenwirte-beraten-ueber-neue-massnahmen-92415253.html ''Nach blutigen Vorfällen: Stadt, Polizei und Meilenwirte beraten über neue Maßnahmen'']. In: wa.de vom 21. Juli 2023</ref> erwachte erst gegen Jahresende aus dem Koma, musste sich zahlreichen Operationen unterziehen und trug dennoch eine dauerhafte „hirnorganische Schädigung“ davon, die sich verlangsamend auf Denken und Handeln auswirkt.<ref name="wade240221">Martin von Braunschweig: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/brutale-bierflaschen-attacke-auf-meile-in-hamm-das-urteil-ist-da-92846173.html ''Brutale Bierflaschen-Attacke auf der „Meile“: Das Urteil ist da'']. In: wa.de vom 21. Februar 2024.</ref> | |||
Die mutmaßlichen Täter müssen sich ab 11. Dezember vor dem Dortmunder Landgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/nach-einer-attacke-auf-der-meile-in-hamm-ist-das-opfer-aus-dem-koma-erwacht-92719267.html ''Nach Attacke mit Flaschen und Fäusten: Meilen-Opfer aus Koma erwacht'']. In: wa.de vom 9. Dezember 2023.</ref> Nebenklage-Vertreter Michael von Glahn zeigt sich mit der rechtlichen Einstufung der Tat seitens der Staatsanwaltschaft unzufrieden, die ein Jahr Haft auf Bewährung sowie dreieinhalb Jahre Haft für zwei der drei Angeklagten in ihrem Plädoyer gefordert hatte. Die Verteidiger der Angeklagten erklären hingegen, niemand habe den angeblichen Schlag mit einer Bierflasche beobachtet und könne sicher sagen, was die einzelnen Angeklagten genau getan hätten. Daher fordern sie Freispruch für alle Angeklagten.<ref>Martin von Braunschweig: [Bierflaschen-Attacke in Hamm: Keine harte Bestrafung in Sicht]. In: wa.de vom 13. Februar 2024.</ref> | |||
Das Urteil fällt im Februar 2024. Gegen den vermeintlichen Haupttäter wird eine Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verhängt, ein Mittäter erhält eine Bewährungsstrafe von einem Jahr, da zumindest die direkte Beteiligung an den Übergriffen nicht nachgewiesen werden kann. Der dritte Angeklagte wird nicht juristisch zur Verantwortung gezogen, da seine Tatbeteiligung nicht hinreichend belegt werden kann.<ref name="wade240221"/> | |||
==== Gefährliche Körperverletzung an einem 34-jährigen Bochumer ==== | |||
Am [[25. Juni]] hat der Versuch eines 34-jährigen Bochumers und seines 28-jährigen Begleiters, eine fünfköpfige Gruppe zur Rede zu stellen, die sie und andere Passanten vor einer Pizzeria mit Bier bespritzt hatte, schwerwiegende Folgen. Bei Handgreiflichkeiten wird der 34-Jährige zwei mal mit einem Bierkrug sowie ein mal mit einer Bierflasche<ref name="wade230628"/> auf den Kopf geschlagen und lebensgefährlich verletzt, sodass er notoperiert werden muss.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/versuchtes-toetungsdelikt-auf-meile-in-hamm-so-kam-dazu-92365614.html ''Versuchtes Tötungsdelikt auf Meile in Hamm: So kam’s dazu'']. In: wa.de vom 26. Juni 2023.</ref> | |||
Ärzte der [[St. Barbara-Klinik]] beseitigen eine große Hirnblutung und retten dem 34-Jährigen damit wohl das Leben, nachdem er in der ersten Klinik wieder nach Hause geschickt worden war, dann aber schwerwiegende Symptome aufzeigte.<ref name="wade250620">Martin von Braunschweig: [https://www.wa.de/hamm/brutale-attacke-bierkrug-meile-hamm-kein-freispruch-28-jaehrigen-schkafeereu-93141757.html ''Brutale Attacke mit einem Bierkrug auf der Meile in Hamm: Kein Freispruch für 28-Jährigen'']. In: wa.de vom 20. Juni 2025.</ref> Sein Begleiter erleidet leichte Verletzungen. Die Polizei wertet den Vorfall zunächst als versuchtes Tötungsdelikt.<ref>Svenja Jesse: [https://www.wa.de/hamm/hamm-polizeieinsatz-meile-suedstrasse-versuchtes-toetungsdelikt-mordkommission-attacke-flasche-92363157.html ''Attacke mit Flasche auf der Meile: Mann (34) lebensgefährlich verletzt'']. In: wa.de vom 25. Juni 2023.</ref> | |||
Am Morgen des [[28. Juni]] kann die Polizei durch Videos der Tatnacht und Zeugenhinweise einen albanischen Tatverdächtigen festnehmen, die Fahndung nach vier anderen Beteiligten wird zunächst fortgesetzt.<ref name="wade230628">Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/flaschen-attacke-auf-der-meile-in-hamm-verdaechtiger-wurde-festgenommen-bochum-lebensgefaht-nrw-92369815.html ''Flaschen-Attacke auf der Meile in Hamm: Verdächtiger wurde festgenommen'']. In: wa.de vom 28. Juni 2023.</ref> | |||
Der Prozess beginnt am 11. Dezember am Dortmunder Schwurgericht.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hirnblutung-bei-opfer-meilen-schlaeger-wegen-versuchten-totschlags-vor-gericht-92736073.html ''Hirnblutung bei Opfer: Meilen-Schläger wegen versuchten Totschlags vor Gericht'']. In: wa.de vom 19. Dezember 2023.</ref> Ende Juni [[2024]] fällt das Urteil. Wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilen die Richter den Angeklagten zu drei Jahren und neun Monaten Haft. Sie schenken damit der Aussage einer Zeugin Glauben, die den Angeklagten vom Sehen gekannt und ihn im Prozess eindeutig als Täter identifiziert hatte. Einen versuchten Totschlag kann das Gericht aufgrund der Trunkenheit des Angeklagten jedoch nicht erkennen.<ref name="wade250620"/> | |||
==== Konsequenzen ==== | |||
Nach dem Vorfall vom 25. Juni erheben verschiedene Gastwirte im Gespräch mit dem WA und Lippewelle Forderungen nach mehr Kontrollen und der Möglichkeit, den Einlass auf die Meile selbst zu regeln, zum Beispiel mit Bauzäunen. Die Stadt und die Polizei zeigen sich dialogbereit, allerdings verweist die Stadt darauf, dass die Probleme durch Einlasskontrollen nur verlagert würden. Die FDP fordert eine „dauerhafte Polizeipräsenz“ und eine verlängerte Einsatzzeit des [[Kommunaler Ordnungsdienst|Kommunalen Ordnungsdienstes]].<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-gewaltproblem-meile-suedstrasse-angriff-flasche-polizei-stadt-92383422.html | Nach dem Vorfall vom 25. Juni erheben verschiedene Gastwirte im Gespräch mit dem WA und Lippewelle Forderungen nach mehr Kontrollen und der Möglichkeit, den Einlass auf die Meile selbst zu regeln, zum Beispiel mit Bauzäunen. Die Stadt und die Polizei zeigen sich dialogbereit, allerdings verweist die Stadt darauf, dass die Probleme durch Einlasskontrollen nur verlagert würden. Die FDP fordert eine „dauerhafte Polizeipräsenz“ und eine verlängerte Einsatzzeit des [[Kommunaler Ordnungsdienst|Kommunalen Ordnungsdienstes]].<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-gewaltproblem-meile-suedstrasse-angriff-flasche-polizei-stadt-92383422.html ''Gewaltproblem auf Meile in Hamm: Das sagen Stadt und Polizei'']. In: wa.de vom 5. Juli 2023.</ref> Zudem sollten die Meilenwirte ein glasfreies Mehrweg-System in Betracht ziehen.<ref name="wade230721"/> Die CDU fordert neben einer mobilen Wache zudem die Wiedereinführung der „Strategischen Fahndung“.<ref name="wade230721"/> | ||
Am [[8. August]] findet im Rathaus ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister Marc Herter, Polizeipräsident Thomas Kubera, weiteren Vertretern von Stadt und Polizei und einigen Meilenwirten, darunter Ben Böhm ([[Ulrikeee die Party-Kneipe|Ulrikeee]]), Jakup Jakupi ([[Eis Oase]]), Heinz Lepper ([[Saloon Cheyenne|Cheyenne]]), Stephanie Moritz ([[Havanna]]) und Karsten Plaß ([[Pirates]]), statt. Die Beteiligten verabreden, die Meile durch Marketingmaßnahmen neu zu positionieren und die Sicherheit durch einen regelmäßigen Dialog zwischen den Wirten und der Stadt, eine bessere Vernetzung der Security-Mitarbeiter der Etablissements und mehr Präsenzstreifen und Schwerpunktkontrollen der Polizei zu stärken. Die Polizei soll dem Konzept zufolge in Zukunft schon bei sich andeutenden Konflikten hinzugezogen werden.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/mehr-sicherheit-auf-der-meile-hamm-so-soll-das-kuenftig-gelingen-92453665.html | Am [[8. August]] findet im Rathaus ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister Marc Herter, Polizeipräsident Thomas Kubera, weiteren Vertretern von Stadt und Polizei und einigen Meilenwirten, darunter Ben Böhm ([[Ulrikeee die Party-Kneipe|Ulrikeee]]), Jakup Jakupi ([[Eis Oase]]), Heinz Lepper ([[Saloon Cheyenne|Cheyenne]]), Stephanie Moritz ([[Havanna]]) und Karsten Plaß ([[Pirates]]), statt. Die Beteiligten verabreden, die Meile durch Marketingmaßnahmen neu zu positionieren und die Sicherheit durch einen regelmäßigen Dialog zwischen den Wirten und der Stadt, eine bessere Vernetzung der Security-Mitarbeiter der Etablissements und mehr Präsenzstreifen und Schwerpunktkontrollen der Polizei zu stärken. Die Polizei soll dem Konzept zufolge in Zukunft schon bei sich andeutenden Konflikten hinzugezogen werden.<ref>[https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/mehr-sicherheit-auf-der-meile-hamm-so-soll-das-kuenftig-gelingen-92453665.html ''Mehr Sicherheit auf der Meile - So soll das künftig gelingen'']. In: wa.de vom 10. August 2023.</ref> | ||
== Justiz == | == Justiz == | ||
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* Ab dem [[20. November]] wird der [[Mord am OLG-Teich]] nach erfolgreicher Revision vor dem BGH erneut am Dortmunder Landgericht verhandelt. Zunächst sind acht Verhandlungstage bis zum [[10. Januar]] [[2024]] angesetzt. Es geht um eine Neubewertung der Schuldfähigkeit und des Mordmotivs.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mordfall-hannah-prozess-neu-aufgerollt-olg-teich-92544921.html „Mord am OLG-Teich: Fall Hannah wird neu aufgerollt“] in: wa.de vom 27. September 2023</ref> | * Ab dem [[20. November]] wird der [[Mord am OLG-Teich]] nach erfolgreicher Revision vor dem BGH erneut am Dortmunder Landgericht verhandelt. Zunächst sind acht Verhandlungstage bis zum [[10. Januar]] [[2024]] angesetzt. Es geht um eine Neubewertung der Schuldfähigkeit und des Mordmotivs.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mordfall-hannah-prozess-neu-aufgerollt-olg-teich-92544921.html „Mord am OLG-Teich: Fall Hannah wird neu aufgerollt“] in: wa.de vom 27. September 2023</ref> | ||
*[[11. Dezember]]: Vor dem Dortmunder Landgericht beginnt der Prozess gegen ein Trio, das einen 32-jährigen Mann [[2023#Serie von Gewaltdelikten auf der Südstraße|am 10. Juni 2023]] auf der [[Südstraße]] (Meile) ins Koma geprügelt haben soll. Im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte einen doppelten Schädelbasisbruch, in dessen Folge es zu schweren Hirnblutungen gekommen war. Der Verletzte musste zweimal am offenen Hirn operiert werden.<ref>Martin von Braunschweig: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/prozess-um-pruegelattacke-auf-der-meile-was-war-der-ausloeser-92723162.html „Prozess um Prügelattacke auf der Meile: Was war der Auslöser?“] in: wa.de vom 11. Dezember 2023</ref> | *[[11. Dezember]]: Vor dem Dortmunder Landgericht beginnt der Prozess gegen ein Trio, das einen 32-jährigen Mann [[2023#Serie von Gewaltdelikten auf der Südstraße|am 10. Juni 2023]] auf der [[Südstraße]] (Meile) ins Koma geprügelt haben soll. Im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte einen doppelten Schädelbasisbruch, in dessen Folge es zu schweren Hirnblutungen gekommen war. Der Verletzte musste zweimal am offenen Hirn operiert werden.<ref>Martin von Braunschweig: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/prozess-um-pruegelattacke-auf-der-meile-was-war-der-ausloeser-92723162.html „Prozess um Prügelattacke auf der Meile: Was war der Auslöser?“] in: wa.de vom 11. Dezember 2023</ref> | ||
*[[21. Dezember]] Ein 28-Jähriger Dortmunder muss sich ab heute vor dem dortigen Landgericht wegen [[2023#Serie von Gewaltdelikten auf der Südstraße|versuchten Totschlags auf der Meile]] verantworten. Er wird beschuldigt, am 25. Juni einen Bochumer mit einem Bierkrug attackiert so schwer verletzt zu haben, dass dieser einen Schädelbruch mit Hirnblutungen erlitt und | *[[21. Dezember]] Ein 28-Jähriger Dortmunder muss sich ab heute vor dem dortigen Landgericht wegen [[2023#Serie von Gewaltdelikten auf der Südstraße|versuchten Totschlags auf der Meile]] verantworten. Er wird beschuldigt, am 25. Juni einen Bochumer mit einem Bierkrug attackiert und dabei so schwer verletzt zu haben, dass dieser einen Schädelbruch mit Hirnblutungen erlitt und sich einer Not-OP unterziehen musste.<ref>Martin von Braunschweig: [https://www.wa.de/hamm/hamm-mitte-ort370531/hiebe-mit-bierkrug-prozess-wegen-eskalation-auf-der-meile-hamm-92741387.html ''Bierkrug-Hiebe: Nächster Prozess wegen Eskalation auf der Meile'']. In: wa.de vom 21. Dezember 2023.</ref> | ||
=== Flucht von Eduard M. === | === Flucht von Eduard M. === | ||
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== Soziales == | == Soziales == | ||
*Nachdem Stadtsprecher Tom Herberg im Juli 2023 bekanntgegeben hatte, dass man die [[Alfred-Fischer-Halle]] vorerst weiter als Flüchtlingsunterkunft nutzen werde, wird im Oktober über den [[Westfälischer Anzeiger|Westfälischen Anzeiger]] öffentlich, dass die Stadt Hamm die Alfred-Fischer-Halle der Bezirksregierung Arnsberg offiziell als [[Zentrale Unterbringungseinrichtung (Heessen)|zweite Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge]] in Hamm angeboten hat.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/fluechtlinge-stadt-hamm-will-noch-eine-zue-in-der-alfred-fischer-halle-92583532.html „Stadt Hamm will noch eine ZUE - in der Alfred-Fischer-Halle“] in: wa.de vom 18. Oktober 2023</ref> Die Pläne werden Anfang Dezember offiziell bestätigt.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-bekommt-noch-eine-zue-was-das-jetzt-fuer-die-stadt-bedeutet-92719545.html „Hamm bekommt noch eine ZUE: Was das jetzt für die Stadt bedeutet“] in: wa.de vom 8. Dezember 2023</ref> Der Pachtvertrag läuft vorläufig vom 1. Dezember 2023 bis 30. September 2024 und soll der Stadt nach WA-Informationen Pachteinnahmen in sechsstelliger Höhe einbringen.<ref name="wade231212">Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/neue-zue-in-hamm-stadt-verdient-mit-alfred-fischer-halle-geld-92724308.html „Neue ZUE in Hamm: Stadt verdient mit Alfred-Fischer-Halle viel Geld“] in: wa.de vom 12. Dezember 2023</ref> Weil die Flüchtlinge in den beiden [[ZUE]]s auf die Zuweisungsquote angerechnet wird, erhält die Stadt Hamm 2024 keine weiteren Zuweisungen von Flüchtlingen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-bekommt-noch-eine-zue-was-das-jetzt-fuer-die-stadt-bedeutet-92719545.html „Hamm bekommt noch eine ZUE: Was das jetzt für die Stadt bedeutet“] in: wa.de vom 8. Dezember 2023</ref> | *Nachdem Stadtsprecher Tom Herberg im Juli 2023 bekanntgegeben hatte, dass man die [[Alfred-Fischer-Halle]] vorerst weiter als Flüchtlingsunterkunft nutzen werde, wird im Oktober über den [[Westfälischer Anzeiger|Westfälischen Anzeiger]] öffentlich, dass die Stadt Hamm die Alfred-Fischer-Halle der Bezirksregierung Arnsberg offiziell als [[Zentrale Unterbringungseinrichtung (Heessen)|zweite Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge]] in Hamm angeboten hat.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/fluechtlinge-stadt-hamm-will-noch-eine-zue-in-der-alfred-fischer-halle-92583532.html „Stadt Hamm will noch eine ZUE - in der Alfred-Fischer-Halle“] in: wa.de vom 18. Oktober 2023</ref> Die Pläne werden Anfang Dezember offiziell bestätigt.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-bekommt-noch-eine-zue-was-das-jetzt-fuer-die-stadt-bedeutet-92719545.html „Hamm bekommt noch eine ZUE: Was das jetzt für die Stadt bedeutet“] in: wa.de vom 8. Dezember 2023</ref> Der Pachtvertrag läuft vorläufig vom 1. Dezember 2023 bis 30. September 2024 und soll der Stadt nach WA-Informationen Pachteinnahmen in sechsstelliger Höhe einbringen.<ref name="wade231212">Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/heessen-ort370526/neue-zue-in-hamm-stadt-verdient-mit-alfred-fischer-halle-geld-92724308.html „Neue ZUE in Hamm: Stadt verdient mit Alfred-Fischer-Halle viel Geld“] in: wa.de vom 12. Dezember 2023</ref> Weil die Flüchtlinge in den beiden [[ZUE]]s auf die Zuweisungsquote angerechnet wird, erhält die Stadt Hamm 2024 keine weiteren Zuweisungen von Flüchtlingen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz.<ref>Frank Lahme: [https://www.wa.de/hamm/hamm-bekommt-noch-eine-zue-was-das-jetzt-fuer-die-stadt-bedeutet-92719545.html „Hamm bekommt noch eine ZUE: Was das jetzt für die Stadt bedeutet“] in: wa.de vom 8. Dezember 2023</ref> | ||
*[[23. November]]: Das Familienrathaus Hamm wird in Anwesenheit des Oberbürgermeisters, Marc Herter, eingeweiht. Es vereint zunächst Standesamt und Elterngeldstelle in einem Gebäude.<ref name="wade231124">Jörn Funke: [https://www.wa.de/hamm/stadt-hamm-familienrathaus-nrw-verwaltung-standesamt-elterngeld-92693506.html „Stadt Hamm weiht erstes Familienrathaus in NRW ein“] in: wa.de vom 24. November 2023.</ref> | *[[23. November]]: Das [[Familienrathaus Hamm]] wird in Anwesenheit des Oberbürgermeisters, Marc Herter, eingeweiht. Es vereint zunächst Standesamt und Elterngeldstelle in einem Gebäude.<ref name="wade231124">Jörn Funke: [https://www.wa.de/hamm/stadt-hamm-familienrathaus-nrw-verwaltung-standesamt-elterngeld-92693506.html „Stadt Hamm weiht erstes Familienrathaus in NRW ein“] in: wa.de vom 24. November 2023.</ref> | ||
* [[19. Dezember]]: Elf minderjährige Flüchtlinge, schwerpunktmäßig 15- bis 18-jährige traumatisierte junge Männer aus Afghanistan und Syrien, werden in [[Ostenallee 101|Haus Sylverberg]] einquartiert. Die jungen Männer erhalten eine 24-Stunden Betreuung durch verschiedene karitative Träger, darunter den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Hierzu wurde die Belegung der Zimmer gegenüber der früheren Nutzung als Jugendherberge verringert und das Haus vom [[Kommunales Job-Center Hamm|Kommunalen Jobcenter]] mit neuen Möbeln versehen.<ref>Jörn Funke: [https://www.wa.de/hamm/uentrop-ort370525/haus-sylverberg-wird-heim-fuer-traumatisierte-jugendliche-92737452.html „Haus Sylverberg wird Heim für traumatisierte Jugendliche“] in: wa.de vom 20. Dezember 2023</ref> | * [[19. Dezember]]: Elf minderjährige Flüchtlinge, schwerpunktmäßig 15- bis 18-jährige traumatisierte junge Männer aus Afghanistan und Syrien, werden in [[Ostenallee 101|Haus Sylverberg]] einquartiert. Die jungen Männer erhalten eine 24-Stunden Betreuung durch verschiedene karitative Träger, darunter den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Hierzu wurde die Belegung der Zimmer gegenüber der früheren Nutzung als Jugendherberge verringert und das Haus vom [[Kommunales Job-Center Hamm|Kommunalen Jobcenter]] mit neuen Möbeln versehen.<ref>Jörn Funke: [https://www.wa.de/hamm/uentrop-ort370525/haus-sylverberg-wird-heim-fuer-traumatisierte-jugendliche-92737452.html „Haus Sylverberg wird Heim für traumatisierte Jugendliche“] in: wa.de vom 20. Dezember 2023</ref> | ||