Famila: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Gründung der famila-Warenhäuser geht auf das Jahr 1968 zurück, als unter der Führung von Adolf Spinner aus Offenburg im Kreis der früheren A&O-Großhändler Bartels-Langness, Bremke & Hoerster, Bünting (ebenfalls [[combi]]) und Lupus die Idee entstand, eine gemeinsame Handelskette aufzubauen, um sich gegenüber der damals wachsenden Konkurrenz der Großflächenmärkte zu schützen. Ziel war es, bundesweit flächendeckend eine gemeinsame Marke zu nutzen und nach außen hin als einheitliche Warenhauskette aufzutreten, aber zugleich die Regionalität zu wahren.<ref name="bela2001"/> | Die Gründung der famila-Warenhäuser geht auf das Jahr 1968 zurück, als unter der Führung von Adolf Spinner aus Offenburg im Kreis der früheren A&O-Großhändler Bartels-Langness, Bremke & Hoerster, Bünting (ebenfalls [[combi]]) und Lupus die Idee entstand, eine gemeinsame Handelskette aufzubauen, um sich gegenüber der damals wachsenden Konkurrenz der Großflächenmärkte zu schützen. Ziel war es, bundesweit flächendeckend eine gemeinsame Marke zu nutzen und nach außen hin als einheitliche Warenhauskette aufzutreten, aber zugleich die Regionalität zu wahren.<ref name="bela2001"/> | ||
Zu diesem Zweck wurde eine gemeinsame Famila-Zentrale in Heidelberg ins Leben gerufen, die in der Verantwortung der Famila Handels-Zentralgesellschaft m.b.H. steht, an der zunächst neben den fünf Großhandelsgesellschaften mit jeweils 5 % das Bankhaus Merck Finck & Co mit 50 % sowie das zur Oetker-Gruppe gehörende Bankhaus Lampe mit 25 % beteiligt waren.<ref name="bela2001">vgl. [https://web.archive.org/web/20031012070832/http://www.bela.de/presse/meldungen/meldung_neu_quark.pdf „Famila wird neu geordnet“] in: Lebensmittelzeitung, 3. Mai 2001 [Archive.org] | Zu diesem Zweck wurde eine gemeinsame Famila-Zentrale in Heidelberg ins Leben gerufen, die in der Verantwortung der Famila Handels-Zentralgesellschaft m.b.H. steht, an der zunächst neben den fünf Großhandelsgesellschaften mit jeweils 5 % das Bankhaus Merck Finck & Co mit 50 % sowie das zur Oetker-Gruppe gehörende Bankhaus Lampe mit 25 % beteiligt waren.<ref name="bela2001">vgl. [https://web.archive.org/web/20031012070832/http://www.bela.de/presse/meldungen/meldung_neu_quark.pdf „Famila wird neu geordnet“] in: Lebensmittelzeitung, 3. Mai 2001 [Archive.org]. Via [https://de.wikipedia.org/wiki/Famila ''famila''] in: de.wikipedia.org.</ref> | ||
Die Hammer Märkte gehörten zur famila Arnsberg/Soest, deren Geschicke Kaufmann Friedrich Josef Bremke (Bremke & Hoerster) mithilfe diverser Gesellschaften steuerte. Erste Filiale in Hamm wurde ein famila-Warenhaus im Eigentum der damaligen famila Handelsmarkt GmbH & Co. KG in [[Bockum-Hövel]] am [[Römerberg]].<ref name="ab1979">Adressbuch Stadt Hamm 1979. Essen: Beleke, S. 253.</ref><ref>Belegt 1979 im [[Adressbuch der Stadt Hamm|Adressbuch Stadt Hamm]]. Essen: Beleke.</ref> An dieser Stelle hatte sich zuvor ein A&O-2000-Markt befunden.<ref>[[Adressbuch der Stadt Hamm|Adressbuch Stadt Hamm]] 1976. Branchenverzeichnis, S. 28. Essen: Beleke.</ref> | Die Hammer Märkte gehörten zur famila Arnsberg/Soest, deren Geschicke Kaufmann Friedrich Josef Bremke (Bremke & Hoerster) mithilfe diverser Gesellschaften steuerte. Erste Filiale in Hamm wurde ein famila-Warenhaus im Eigentum der damaligen famila Handelsmarkt GmbH & Co. KG in [[Bockum-Hövel]] am [[Römerberg]].<ref name="ab1979">Adressbuch Stadt Hamm 1979. Essen: Beleke, S. 253.</ref><ref>Belegt 1979 im [[Adressbuch der Stadt Hamm|Adressbuch Stadt Hamm]]. Essen: Beleke.</ref> An dieser Stelle hatte sich zuvor ein A&O-2000-Markt befunden.<ref>[[Adressbuch der Stadt Hamm|Adressbuch Stadt Hamm]] 1976. Branchenverzeichnis, S. 28. Essen: Beleke.</ref> | ||