Urkunde 1753 Januar 31

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Am 31. Januar 1753 wird ein Vergleich über Erbansprüche zwischen dem Freiherrn von Düngellen zu Dahlhausen und seiner Schwester Gudula Johanna Freifrau von Westhoven zu Haus Heidhoff (Mark) geschlossen.

Regest

Goswin Carl Freiherr von Düngellen zu Dahlhausen vergleicht sich mit seiner Schwester Gudula Johanna Freifrau von Westhoven (zu Heidhoff in Hamm-Mark) wegen ihres Anteils an dem väterlichen und mütterlichen Vermögen: 2000 Rtlr. und 1335 Rtlr. mit den Zinsen bis zum 1. Februar l. Js. dahin, dass er sich verpflichtet, die Forderung des Grodhausman zu tilgen, daneben aber seiner Schwester 30 Rtlr. sofort, 70 Rtlr. zwischen Ostern und Pfingsten,künftig aber jährlich in dieser Zeit 142 Rtlr. Zinsen zuzahlen. Freifrau von Westhoven dagegen überläßt die Erhebung der Pächte von den Höfen Gruse zu Hordel und Grasdick zu Hundhamm — die ihr jedoch zum Pfand verbleiben — bis zur gänzlichen Auszahlung des Anteils ihrem Bruder. Sie behält sich jedoch vor, falls der mütterliche Erbteil mehr als 4 000 Rtlr. Kapital betrage, ihren Anteil hieran nachzufordern. Beide Parteien unterschreiben. Unterschrift des G. C. v. Düngelen. Witwe M. E. v.Schell, geborene von Düngellen, bestätigt den Inhalt des Vergleichs, die Unterschrift ihres Bruders und die Anerkennung durch ihre Schwester Freifrau von Westhoven.

Standort

Urkunden des Archivs der Stadt Wanne-Eickel [1]

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Ernst Symann: Die Urkunden des Stadtarchives Wanne-Eickel, 1601 - 1780. Wanne 1929 (Veröffentlichungen des Stadtarchives Wanne-Eickel, Band II Heft 2)