Wilhelm Hoffmann: Unterschied zwischen den Versionen

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Wilhelm Hoffmann (* 13. Juli 1921 in Dortmund-Sölde; † 16. Oktober 2017 in Neunkirchen am Brand) war Lehrer und Organist im Stadtteil Wambeln.
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Wilhelm Hoffmann (* 13. Juli 1921 in Dortmund-Sölde; † 16. Oktober 2017 in Neunkirchen am Brand) war Lehrer in Wambeln, Berge und Braam-Ostwennemar.
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Wilhelm Hoffmanns Vater stammte aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtendorf_(Dortmund) Lichtendorf], seine Mutter Elisabeth Schoof aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Halingen_(Menden) Halingen]. Er wuchs in Lichtendorf auf, besuchte in [https://de.wikipedia.org/wiki/Holzwickede Holzwickede] die Kath. Südschule (ab 1928 Aloysiusschule) und ab 1932 das Realgymnasium in Dortmund-Hörde. Nach dem Notabitur wurde er zur Wehrmacht eingezogen und ging er auf Rat seines letzten Religionslehrers, [https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Jaeger Lorenz Jaeger], zur Luftnachrichtentruppe. Seine Dienststelle war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Heeres-_und_Luftwaffennachrichtenschule Luftnachrichtenschule] in Halle/Saale.
 
Wilhelm Hoffmanns Vater stammte aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtendorf_(Dortmund) Lichtendorf], seine Mutter Elisabeth Schoof aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Halingen_(Menden) Halingen]. Er wuchs in Lichtendorf auf, besuchte in [https://de.wikipedia.org/wiki/Holzwickede Holzwickede] die Kath. Südschule (ab 1928 Aloysiusschule) und ab 1932 das Realgymnasium in Dortmund-Hörde. Nach dem Notabitur wurde er zur Wehrmacht eingezogen und ging er auf Rat seines letzten Religionslehrers, [https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Jaeger Lorenz Jaeger], zur Luftnachrichtentruppe. Seine Dienststelle war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Heeres-_und_Luftwaffennachrichtenschule Luftnachrichtenschule] in Halle/Saale.
  
Nach dem Krieg absolvierte er eine einjährige Notausbildung zum Volksschullehrer in Herringen. Seine Laufbahn begann im Mai 1947 als Vertretungslehrer an der Volksschule in [https://de.wikipedia.org/wiki/Eickelborn Eickelborn]. Nach dem Sommerferien wurde er nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Hultrop Hultrop] versetzt, wo er mit seiner Familie sechs Jahre blieb. Ab 1. Oktober 1953 war er Lehrer an der [[Katholische Volksschule Wambeln|Kath. Volksschule Wambeln]]. Dort blieb er bis zur Auflösung der Volksschulen im Jahre 1968. Danach wurde er an die Hellwegschule in Hamm-Berge vesetzt. Bis zur Pensionierung 1986 war er Rektor an der Schule "Im grünen Winkel" im Stadtteil Braam-Ostwennemar.
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Nach dem Krieg absolvierte Wilhelm Hoffmann in Herringen eine einjährige Notausbildung zum Volksschullehrer. Seine Laufbahn begann im Mai 1947 als Vertretungslehrer an der Volksschule in [https://de.wikipedia.org/wiki/Eickelborn Eickelborn]. Im selben Jahr wurde er nach dem Sommerferien nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Hultrop Hultrop] versetzt, wo er mit seiner Familie sechs Jahre blieb. Zum 1. Oktober 1953 übernahm er eine Stelle an der [[Katholische Volksschule Wambeln|Kath. Volksschule Wambeln]] bis zur Auflösung der Volksschulen im Jahre 1968. Danach wurde er an die Hellwegschule in Hamm-Berge vesetzt. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1986 war er Rektor an der Schule "Im grünen Winkel" im Stadtteil Braam-Ostwennemar. Sein besonderes fachliches Interesse galt dem Musik- und dem Mathematikunterricht. So engagierte er sich bereits in den 1960-er Jahren für die Einführung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Mathematik Neuen Mathematik] an der Grundschule.
  
Sein besonderes Interesse galt der Musik und der Mathematik.
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== Tätigkeit als Organist ==
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Wilhelm Hoffmann erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht und übernahm mit 14 Jahren erste Organistendienste. An den Kirchen seiner Dienstorte übte er jeweils kontinuierlich das Amt des Organisten aus. In Wambeln war dies von 1953 bis zum Wegzug im Sommer 1993 der Fall. Er begleitete auch die Einrichtung einer Walcker-Orgel in der Christkönig-Kirche Wambeln.
  
== Organist ==
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== Auszeichnungen und Ehrungen ==
Wilhelm Hoffmann erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht. Mit 14 Jahren übernahm er erste Organistendienste.
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* 19XX: Päpstliche Verdienstmedaille Benemerenti
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* 2015: Erzbistum Bamberg, Dankurkunde für 80-jähriges kirchenmusikalisches Wirken

Version vom 15. August 2019, 23:41 Uhr

Wilhelm Hoffmann (* 13. Juli 1921 in Dortmund-Sölde; † 16. Oktober 2017 in Neunkirchen am Brand) war Lehrer in Wambeln, Berge und Braam-Ostwennemar.

Leben

Wilhelm Hoffmanns Vater stammte aus Lichtendorf, seine Mutter Elisabeth Schoof aus Halingen. Er wuchs in Lichtendorf auf, besuchte in Holzwickede die Kath. Südschule (ab 1928 Aloysiusschule) und ab 1932 das Realgymnasium in Dortmund-Hörde. Nach dem Notabitur wurde er zur Wehrmacht eingezogen und ging er auf Rat seines letzten Religionslehrers, Lorenz Jaeger, zur Luftnachrichtentruppe. Seine Dienststelle war die Luftnachrichtenschule in Halle/Saale.

Nach dem Krieg absolvierte Wilhelm Hoffmann in Herringen eine einjährige Notausbildung zum Volksschullehrer. Seine Laufbahn begann im Mai 1947 als Vertretungslehrer an der Volksschule in Eickelborn. Im selben Jahr wurde er nach dem Sommerferien nach Hultrop versetzt, wo er mit seiner Familie sechs Jahre blieb. Zum 1. Oktober 1953 übernahm er eine Stelle an der Kath. Volksschule Wambeln bis zur Auflösung der Volksschulen im Jahre 1968. Danach wurde er an die Hellwegschule in Hamm-Berge vesetzt. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1986 war er Rektor an der Schule "Im grünen Winkel" im Stadtteil Braam-Ostwennemar. Sein besonderes fachliches Interesse galt dem Musik- und dem Mathematikunterricht. So engagierte er sich bereits in den 1960-er Jahren für die Einführung der Neuen Mathematik an der Grundschule.

Tätigkeit als Organist

Wilhelm Hoffmann erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht und übernahm mit 14 Jahren erste Organistendienste. An den Kirchen seiner Dienstorte übte er jeweils kontinuierlich das Amt des Organisten aus. In Wambeln war dies von 1953 bis zum Wegzug im Sommer 1993 der Fall. Er begleitete auch die Einrichtung einer Walcker-Orgel in der Christkönig-Kirche Wambeln.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • 19XX: Päpstliche Verdienstmedaille Benemerenti
  • 2015: Erzbistum Bamberg, Dankurkunde für 80-jähriges kirchenmusikalisches Wirken