Reginenstraße 1: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei dem Baudenkmal '''Reginenstraße 1''' handelt es sich um das Haupthaus der Hofanlage Schulze-Velmede im Ortskern von Rhynern. Die Hofanlage liegt ein wenig zurückversetzt von der Hauptdurchfahrtsstraße und unmittelbar neben der [[Kirche Rhynern|evangelischen Kirche]].
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Bei dem denkmalgeschützten Deelenhaus handelt es sich um ein stattliches Ankerbalken-Vierständerfachwerkgebäude von 35 Meter Länge mit einem Satteldach. Das Gebäude ist circa 1774 erbaut worden. Die Giebelfassade zur Hofseite wurde später massiv erneuert.
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In der Deele befinden sich alte Sandsteinplatten und eine Balkendecke auf profilierten Kopfbändern. Im Wohnteil sind neben den Rudimenten einer Esse zwei Kaminplatten aus Sandstein mit Sinnsprüchen und Wappen vorhanden. Von einer dritten Sandsteinplatte sind nur noch Rudimente vorhanden. Sie ist jedoch auch erhaltenswert, da die Inschrift noch rekonstruierbar ist.
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Im Außenbereich sind die Torsituation und der schmiedeeiserne Gartenzaun erhaltenswert, ebenso die Gartenanlage mit Zufahrt.
  
 
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An der Erhaltung des Gebäudes besteht ein öffentliches Interesse, da es von einem hohen ortsgeschichtlichen Wert ist und zudem einen ortsbildprägenden Charakter hat. <br>
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Aktuelle Version vom 28. April 2014, 12:04 Uhr

Reginenstraße 1
Haupthaus vom Hof Schulze-Velmede
PLZ 59069
Bezirk Hamm-Rhynern
Stadtteil Rhynern
Straße Hausnr. Reginenstraße 1
Typ Guts- und Hofanlage
Gebäudetyp Fachwerkgebäude
existiert seit circa 1774
Denkmalliste Stadt Hamm No. 121 seit dem 27. September 1989
Reginenstr-1_01.jpg

Baudenkmal Reginenstraße 1 (No 121) - April 2012

Stand: 28. April 2014

Bei dem Baudenkmal Reginenstraße 1 handelt es sich um das Haupthaus der Hofanlage Schulze-Velmede im Ortskern von Rhynern. Die Hofanlage liegt ein wenig zurückversetzt von der Hauptdurchfahrtsstraße und unmittelbar neben der evangelischen Kirche.

Bei dem denkmalgeschützten Deelenhaus handelt es sich um ein stattliches Ankerbalken-Vierständerfachwerkgebäude von 35 Meter Länge mit einem Satteldach. Das Gebäude ist circa 1774 erbaut worden. Die Giebelfassade zur Hofseite wurde später massiv erneuert.

In der Deele befinden sich alte Sandsteinplatten und eine Balkendecke auf profilierten Kopfbändern. Im Wohnteil sind neben den Rudimenten einer Esse zwei Kaminplatten aus Sandstein mit Sinnsprüchen und Wappen vorhanden. Von einer dritten Sandsteinplatte sind nur noch Rudimente vorhanden. Sie ist jedoch auch erhaltenswert, da die Inschrift noch rekonstruierbar ist.

Im Außenbereich sind die Torsituation und der schmiedeeiserne Gartenzaun erhaltenswert, ebenso die Gartenanlage mit Zufahrt.

Baudenkmaleintrag

An der Erhaltung des Gebäudes besteht ein öffentliches Interesse, da es von einem hohen ortsgeschichtlichen Wert ist und zudem einen ortsbildprägenden Charakter hat.
Die übrigen Gebäude der Hofanlage sind ohne Denkmalwert. [1]

Fotos

Literaturnachweis

  • N.N.: Baudenkmalbeschreibung No. 121, Stadt Hamm - 65/Untere Denkmalbehörde

Geografische Koordinaten

Koordinaten: 51° 37' 52.05" N, 7° 51' 26.07" O

Einzelnachweise

  1. Denkmalwertbegründung - zitiert nach Denkmalliste der Stadt Hamm, Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 121