Herbert Scholtissek

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Dr. Herbert Scholtissek (* 19. September 1900 in Kreuzburg/Oberschlesien; † 9. November 1979 in Dortmund) war CDU-Politiker und von 1951 bis 1967 Richter des Bundesverfassungsgerichts.

Leben

Nach dem Abitur 1918 nahm Herbert Scholtissek ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und der Volkswirtschaft an den Universitäten Breslau und Heidelberg auf. 1921 folgte das Referendarexamen und Promotion zum Dr. jur., 1921 große juristische Staatsprüfung. Ab 1923 war er Rechtsanwalt, ab 1945 Notar. Von 1951 bis 1959 Richter des 1. Senats des Bundesverfassungsgerichts. Mitglied der Deutschen Zentrumspartei und der Windthorstbünde von 1918 bis 1933, von 1926 bis 1929 Provinzialvorsitzender der westfälischen Windthorstbünde. Auch war er ab 1923 Mitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold ab 1923, ab 1926 im Gauvorstand. 1946 wurde er Kreisvorsitzender der CDU Dortmund, 1946 kurzzeitig Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, ab 1946 Stadtverordneter der Stadt Dortmund. Bei der Landtagswahl am 18. Juni 1950 setzte er sich überraschend als Direktkandidat im Wahlkreis 114 (Hamm) gegen den SPD-Kandidaten Heinrich Reinköster durch. 1947 zog er bereits mit dem Gewinn des Wahlkreis 106 (Dortmund) in den Landtag ein und schied am 20.09.1951 aus.[1]

Anmerkungen

  1. Vgl. Beeck 1997, S. 130f.

Weblinks