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Graf Engelbert III.

Graf Engelbert III. von der Mark († 1391, beigesetzt in der Stiftskirche in Fröndenberg) regierte von 1347 bis 1391.
Engelbert III. war der Sohn Graf Adolfs II. von der Mark. Engelbert selber war zweimal verheiratet, und zwar zunächst mit Richarda von Jülich und dann mit Elisabeth von Sponheim. Seine einzige bekannte Tochter Margarete starb 1395. Er verstarb ohne männlichen Erben.
Unter Graf Engelbert III. erreichten die Grafen von der Mark ihre größte Machtentfaltung. Am 25. Juli 1355 verlieh er Neuenrade umfangreiche Stadtrechte. Einem 1365 geschlossenen Landfriedensbund gehörten die Hochstifte Köln und Münster, die Grafschaft Mark sowie die Städte Münster, Soest und Dortmund an. 1388 scheiterte jedoch der Versuch, die Reichstadt Dortmund dem märkischen Territorium einzuverleiben. Am 6. Februar 1388 bestätigte er hingegen den Bürgern zu Hamm (borgheren thom Hamme) alle bisherigen Rechte.
Nach seinem Tod übernahm sein Bruder Graf Adolf III. von der Mark, der bereits seit 1368 Graf von Kleve war, auch die Herrschaft der Grafschaft Mark.