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Friedrich Gerlach Kemper

Friedrich Gerlach Kemper (~ 31. Mai 1661 in Unna; † 6. Juli 1742 in Hamm) war von 1720 bis 1742 Professor der Theologie am Akademischen Gymnasium in Hamm.

Familie

Friedrich Gerlach Kemper, Sohn des Mühlenpächters Johannes Kemper in Unna, blieb unverheiratet.

Leben

 
Johann Giesbert Kaupes Dankschrift zum Tode des Friedrich Gerlach Kemper 1742

Friedrich Gerlach Kemper trat nach Studien in Bremen und Franeker 1692 eine Pfarrstelle als reformierter Pfarrer in Fröndenberg an, wurde aber im November 1712 zum zweiten reformierten Pfarrer in Kamen gewählt. Im August 1718 wurde er erster reformierter Pfarrer in Hamm und zugleich außerordentlicher Professor der Theologie am Akademischen Gymnasium. 1720 wurde er dort zum ordentlichen Professor der Theologie ernannt, womit ein Wechsel auf die dritte reformierter Pfarrstelle verbunden war. Als testamentarische Stiftung vermachte er dem Gymnasium 2000 Reichstaler ("Kempersches Stipendium") zur Theologenausbildung. Er verstarb am 6. Juli 1742 in Hamm. Zu seiner Ehrung und seinem Gedenken verfasste Johann Giesbert Kaupe einen Nekrolog. [1]

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Bauks: Die evangelischen Pfarrer in Westfalen von der Reformationszeit bis 1945, Bielefeld 1980, Nr. 3129.
  • Möller: Kurze Historisch-Genealogisch-Statistische Geschichte der Hauptstadt Hamm, und der ursprünglichen Entstehung der Grafschaft Mark, nebst einigen Berichtigungen, Hamm 1803, Neudruck Osnabrück 1975, S. 102.
  • W. Siegmund: Das Gymnasium Hammonense von 1657-1957, in: Festschrift zur 300-Jahr-Feier des staatlichen Gymnasiums in Hamm (1657-1957), Hamm 1957, S. 75.
  • Johann Diederich von Steinen: Westphaelische Geschichte 4, Nachdruck Münster 1964, S. 592 und 630.

Anmerkungen

  1. Johann Giesbert Kaupe: Schuldiges Denkmahl der Ehre und Liebe nach rühmlich vollbrachten Kampffe welches dem weyland hochehrwürdigen und hochgelahrten Herrn Friedrich Gerlach Kemper ... in nachstehender geringen Trauer=Ode aufrichten wollen. Dortmund (1742), vgl, digitalisierte Werkansicht der Staatsbibliothek zu Berlin - preußischer Kulturbesitz