1632

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Hamm wurde vor 406 Jahren gegründet.

Hamm im 30jährigen Krieg

  • Die Stadt Hamm erlässt eine Stadtordnung, in der jeder Einwohner, der nicht zu besonderem Dienst herangezogen wird, um die Festung herum Dornenpflanzen setzen soll und die so entstehende Hecke unterhalten soll.[1]
  • Im August und September´des Jahres zieht der kaiserliche General Graf Gottfried Heinrich von Pappenheim durch Westfalen. Am 29. August wurden mehrere Städte, darunter Hamm, zur Lieferung von jeweils 50 Maltern Korn angehalten. Im September berichtet die Stadt Hamm über die chaotischen Verhältnisse beim Durchzug der Pappenheimschen Arnmee. [2]
  • Unter den Daten des 24. November bzw. des 25. November berichten die Drosten von Hoete und von der Recke über den bedrückungen durch kaiserliche Truppen u.a. im Amt Hamm, wobei besonders auf Pelkum, Rhynern und Caldenhof eingegangen wird. [3]

Verwaltung

Wirtschaft

  • Jobst Walrabe zu Gröneberg verschreibt am 29. Mai eine Rente. In der entsprechenden Urkunde wird der Bürgermeister von Hamm, Wilhelm Withof, erwähnt. [5]
  • Gemäß einer Urkunde vom 24. Juni verkauften Äbtissin Anna Schilling und der Konvent von Welver dem Andreas Hermann zu Hamm eine Rente aus dem Kornzehnten zu Fockinckhausen. [6]
  • Mechtild von Galen verkauft am 28. September dem St. Antonius-Gasthaus zu Hamm eine Rente.

Religion

  • Paulus Wolfrath wird zum Guardian des Franziskaner-Klosters in Hamm bestimmt, kann aber sein Amt nicht ausüben, da die Stadt von hessischen Truppen besetzt ist.
  • Die lutherischen Christen suchen - wie schon 1619 - um die freie und öffentliche Religionsausübung nach. Der Rat verwehrt es ihnen aber laut Protkoll der reformierten Kirche vom 30. Januar erneut.
  • Heinrich Revich wird urkundlich als Pfarrer in Heessen erwähnt. Er hat das Amt bereit 1608 übernommen. [7]

Trauungen

Anmerkungen

  1. Datenchronik Stadtarchiv Hamm
  2. vgl. Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv (Hrsg.): Der dreissigjährige Krieg und der Alltaf in Westfalen. Quellen aus dem Staatsarchiv. Münster 1998. S. 45
  3. vgl. Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv (Hrsg.): Der dreissigjährige Krieg und der Alltaf in Westfalen. Quellen aus dem Staatsarchiv. Münster 1998. S. 45
  4. vgl. Urkunde 1632 Mai 29
  5. vgl. Urkunde 1632 Mai 29
  6. vgl. Urkunde 1632 Juni 24
  7. Emil Steinkühler. Heessen (Westf.). Die Geschichte der Gemeinde. Heessen 1952. S. 213