<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.hammwiki.info/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Wortwanderer</id>
	<title>HammWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.hammwiki.info/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Wortwanderer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Wortwanderer"/>
	<updated>2026-06-17T04:57:42Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.3</generator>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289959</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289959"/>
		<updated>2026-05-23T22:05:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer  [[Urkunde_1426_April_25|Urkunde]] von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Kleve/Mark, bzw Fürst von Brandenburg/Preußen bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1700 heiratet Clara Anna Buttel zum Niederhaus (Wiescherhöfen) den Johann Rüdiger Hammerschmidt. Vermutlich sind sie es, spätestens ihre Kinder, die das Gut Neuenhaus übernehmen, denn schon 1721 nennt sich der Advokat Dr. Hammerschmidt &#039;&#039;zu Neuenhaus&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Trauregister Rhynern&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere hundert Jahre bleibt das Gut in Familienbesitz, bis 1833 die Erben des Friedrich Hammerschmidts das Gut Neuenhaus versteigern &amp;lt;ref&amp;gt;WA vom 10.04.1833&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neuer und kurzer Besitzer wird Elias Ludwig Beyer, Ende des 19.Jahrhunderts geht das Gut in Besitz der Familie Loeb-Caldenhof über, die es Anfang des 20.Jahrhunderts an Familie Damberg verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von Hamm aus dem Jahre 1799 ist der Hof als adeliges Gut &#039;&#039;Budlen Platz&#039;&#039; eingetragen. Um 1826 tauchen dann die ersten preußischen Kataster- und Landkarten auf. Dort heißt die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039;. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. 1922 wird der &#039;&#039;Schlossplatz von Neuenhausen&#039;&#039; gegenüber des [[Bioland-Hof_Damberg|Hofes Damberg]] erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, 1922, S.224&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich genannt, er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung „herabgesunken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam erscheint: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war. Dieser vermeintliche Widerspruch Abgabenfreiheit – Steuerlast lässt sich damit erklären, dass der Hof zwar freier Besitz und damit frei von Abgaben in Form von Diensten und Ertragsabgaben war, jedoch die üblichen Steuern an den Landesherren zahlen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich an der [[Ahse]] die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Zudem ist in der Umlegungskarte von 1924 ein &#039;&#039;Mühlenweg&#039;&#039; eingezeichnet, der vom Dorf Westtünnen hinunter zur Ahse führt, direkt zum Flurstück &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039;. Obwohl in keiner Karte eingetragen, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. In einer öffentlichen Anzeige vom 15.4.1840 heißt es auch, dass Herr Beyer beabsichtige, eine Kornmühle unweit des Gutes Neuenhausen zu bauen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/MV36XAYU5LU62KAASWGRYGPV52TBJ3QV?query=m%C3%BChle&amp;amp;issuepage=22&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wann sie tatsächlich gebaut wurde, ist bisher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
* Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289958</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289958"/>
		<updated>2026-05-23T22:04:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer  [[Urkunde_1426_April_25|Urkunde]] von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Kleve/Mark, bzw Fürst von Brandenburg/Preußen bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1700 heiratet Clara Anna Buttel zum Niederhaus (Wiescherhöfen) den Johann Rüdiger Hammerschmidt. Vermutlich sind sie es, spätestens ihre Kinder, die das Gut Neuenhaus übernehmen, denn schon 1721 nennt sich der Advokat Dr. Hammerschmidt &#039;&#039;zu Neuenhaus&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Trauregister Rhynern&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere hundert Jahre bleibt das Gut in Familienbesitz, bis 1833 die Erben des Friedrich Hammerschmidts das Gut Neuenhaus versteigern &amp;lt;ref&amp;gt;WA vom 10.04.1833&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neuer und kurzer Besitzer wird Elias Ludwig Beyer, Ende des 19.Jahrhunderts geht das Gut in Besitz der Familie Loeb-Caldenhof über, die es Anfang des 20.Jahrhunderts an Familie Damberg verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von Hamm aus dem Jahre 1799 ist der Hof als adeliges Gut &#039;&#039;Budlen Platz&#039;&#039; eingetragen. Um 1826 tauchen dann die ersten preußischen Kataster- und Landkarten auf. Dort heißt die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039;. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. 1922 wird der &#039;&#039;Schlossplatz von Neuenhausen&#039;&#039; gegenüber des [[Bioland-Hof_Damberg|Hofes Damberg]] erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, 1922, S.224&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich erwähnt. Er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung „herabgesunken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam erscheint: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war. Dieser vermeintliche Widerspruch Abgabenfreiheit – Steuerlast lässt sich damit erklären, dass der Hof zwar freier Besitz und damit frei von Abgaben in Form von Diensten und Ertragsabgaben war, jedoch die üblichen Steuern an den Landesherren zahlen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich an der [[Ahse]] die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Zudem ist in der Umlegungskarte von 1924 ein &#039;&#039;Mühlenweg&#039;&#039; eingezeichnet, der vom Dorf Westtünnen hinunter zur Ahse führt, direkt zum Flurstück &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039;. Obwohl in keiner Karte eingetragen, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. In einer öffentlichen Anzeige vom 15.4.1840 heißt es auch, dass Herr Beyer beabsichtige, eine Kornmühle unweit des Gutes Neuenhausen zu bauen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/MV36XAYU5LU62KAASWGRYGPV52TBJ3QV?query=m%C3%BChle&amp;amp;issuepage=22&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wann sie tatsächlich gebaut wurde, ist bisher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
* Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289738</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289738"/>
		<updated>2026-05-09T23:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer  [[Urkunde_1426_April_25|Urkunde]] von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Kleve/Mark, bzw Fürst von Brandenburg/Preußen bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1700 heiratet Clara Anna Buttel zum Niederhaus (Wiescherhöfen) den Johann Rüdiger Hammerschmidt. Vermutlich sind sie es, spätestens ihre Kinder, die das Gut Neuenhaus übernehmen, denn schon 1721 nennt sich der Advokat Dr. Hammerschmidt &#039;&#039;zu Neuenhaus&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Trauregister Rhynern&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere hundert Jahre bleibt das Gut in Familienbesitz, bis 1833 die Erben des Friedrich Hammerschmidts das Gut Neuenhaus versteigern &amp;lt;ref&amp;gt;WA vom 10.04.1833&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neuer und kurzer Besitzer wird Elias Ludwig Beyer, Ende des 19.Jahrhunderts geht das Gut in Besitz der Familie Loeb-Caldenhof über, die es Mitte des 20.Jahrhunderts an Familie Damberg verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von Hamm aus dem Jahre 1799 ist der Hof als adeliges Gut &#039;&#039;Budlen Platz&#039;&#039; eingetragen. Um 1826 tauchen dann die ersten preußischen Kataster- und Landkarten auf. Dort heißt die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039;. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich erwähnt. Er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung „herabgesunken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam erscheint: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war. Dieser vermeintliche Widerspruch Abgabenfreiheit – Steuerlast lässt sich damit erklären, dass der Hof zwar freier Besitz und damit frei von Abgaben in Form von Diensten und Ertragsabgaben war, jedoch die üblichen Steuern an den Landesherren zahlen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich an der [[Ahse]] die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Zudem ist in der Umlegungskarte von 1924 ein &#039;&#039;Mühlenweg&#039;&#039; eingezeichnet, der vom Dorf Westtünnen hinunter zur Ahse führt, direkt zum Flurstück &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039;. Obwohl in keiner Karte eingetragen, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. In einer öffentlichen Anzeige vom 15.4.1840 heißt es auch, dass Herr Beyer beabsichtige, eine Kornmühle unweit des Gutes Neuenhausen zu bauen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/MV36XAYU5LU62KAASWGRYGPV52TBJ3QV?query=m%C3%BChle&amp;amp;issuepage=22&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wann sie tatsächlich gebaut wurde, ist bisher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
* Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289721</id>
		<title>17. Mai</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289721"/>
		<updated>2026-05-03T07:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Kalender für die Startseite */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Jahrestag Mai}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
[[2000]] - [[Max Mustermann]] wurde geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Die entsprechenden Ereignisse der einzelnen Tage sollten sollten auch &lt;br /&gt;
im entsprechenden Jahres-Artikel aufgenommen werden (im Beispiel: 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1943]] Kurz nach Mitternacht stürzt in Heessen das britische Militärflugzeug [[Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C|Lancaster ED910 AJ-C]] am nördlichen Rand des Ostbusches, 500 Meter östlich der Münsterstraße, ab. Sechs der sieben Crewmitglieder sterben dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Haarmann.jpg|mini|rechts|Emil Haarmann]]&lt;br /&gt;
* [[1945]]: Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] startet eine &#039;&#039;Landwirtschaftliche Hilfsaktion&#039;&#039;. Otto Middermann, ehemaliger Mitarbeiter der Westfälischen Union im Werk Antwerpen, wird der Hauptkoordinator des Projekts, besucht die landwirtschaftlichen Betriebe und beantragt bei der Militärregierung nach Bedarf Arbeitskräfte und Material zur Instandsetzung von Maschinen und Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamm Lippepark 12 Schriftzug.jpg|mini|rechts|Lippepark]]&lt;br /&gt;
* [[2009]] wird durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht, gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalender für die Startseite ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1943}} stürzt in Heessen das britische Militärflugzeug [[Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C|Lancaster ED910 AJ-C]] ab. Sechs der sieben Crewmitglieder kommen dabei ums Leben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1945}} startet [[1945]] Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] eine landwirtschaftliche Hilfsorganisation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2009}} startet [[2009]] durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289720</id>
		<title>17. Mai</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289720"/>
		<updated>2026-05-03T07:41:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Jahrestag Mai}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
[[2000]] - [[Max Mustermann]] wurde geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Die entsprechenden Ereignisse der einzelnen Tage sollten sollten auch &lt;br /&gt;
im entsprechenden Jahres-Artikel aufgenommen werden (im Beispiel: 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1943]] Kurz nach Mitternacht stürzt in Heessen das britische Militärflugzeug [[Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C|Lancaster ED910 AJ-C]] am nördlichen Rand des Ostbusches, 500 Meter östlich der Münsterstraße, ab. Sechs der sieben Crewmitglieder sterben dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Haarmann.jpg|mini|rechts|Emil Haarmann]]&lt;br /&gt;
* [[1945]]: Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] startet eine &#039;&#039;Landwirtschaftliche Hilfsaktion&#039;&#039;. Otto Middermann, ehemaliger Mitarbeiter der Westfälischen Union im Werk Antwerpen, wird der Hauptkoordinator des Projekts, besucht die landwirtschaftlichen Betriebe und beantragt bei der Militärregierung nach Bedarf Arbeitskräfte und Material zur Instandsetzung von Maschinen und Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamm Lippepark 12 Schriftzug.jpg|mini|rechts|Lippepark]]&lt;br /&gt;
* [[2009]] wird durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht, gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalender für die Startseite ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1943}} stürzt in Heessen das britische Militärflugzeug [[Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C|Lancaster ED910 AJ]] ab. Sechs der sieben Crewmitglieder kommen dabei ums Leben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1945}} startet [[1945]] Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] eine landwirtschaftliche Hilfsorganisation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2009}} startet [[2009]] durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289719</id>
		<title>17. Mai</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289719"/>
		<updated>2026-05-03T07:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Kalender für die Startseite */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Jahrestag Mai}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
[[2000]] - [[Max Mustermann]] wurde geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Die entsprechenden Ereignisse der einzelnen Tage sollten sollten auch &lt;br /&gt;
im entsprechenden Jahres-Artikel aufgenommen werden (im Beispiel: 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1943]] Kurz nach Mitternacht stürzt in Heessen das britische Militärflugzeug [[Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C|Lancaster ED910 AJ]] am nördlichen Rand des Ostbusches, 500 Meter östlich der Münsterstraße, ab. Sechs der sieben Crewmitglieder sterben dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Haarmann.jpg|mini|rechts|Emil Haarmann]]&lt;br /&gt;
* [[1945]]: Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] startet eine &#039;&#039;Landwirtschaftliche Hilfsaktion&#039;&#039;. Otto Middermann, ehemaliger Mitarbeiter der Westfälischen Union im Werk Antwerpen, wird der Hauptkoordinator des Projekts, besucht die landwirtschaftlichen Betriebe und beantragt bei der Militärregierung nach Bedarf Arbeitskräfte und Material zur Instandsetzung von Maschinen und Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamm Lippepark 12 Schriftzug.jpg|mini|rechts|Lippepark]]&lt;br /&gt;
* [[2009]] wird durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht, gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalender für die Startseite ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1943}} stürzt in Heessen das britische Militärflugzeug [[Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C|Lancaster ED910 AJ]] ab. Sechs der sieben Crewmitglieder kommen dabei ums Leben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1945}} startet [[1945]] Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] eine landwirtschaftliche Hilfsorganisation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2009}} startet [[2009]] durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289718</id>
		<title>17. Mai</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=17._Mai&amp;diff=289718"/>
		<updated>2026-05-03T07:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Jahrestag Mai}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
[[2000]] - [[Max Mustermann]] wurde geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Die entsprechenden Ereignisse der einzelnen Tage sollten sollten auch &lt;br /&gt;
im entsprechenden Jahres-Artikel aufgenommen werden (im Beispiel: 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1943]] Kurz nach Mitternacht stürzt in Heessen das britische Militärflugzeug [[Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C|Lancaster ED910 AJ]] am nördlichen Rand des Ostbusches, 500 Meter östlich der Münsterstraße, ab. Sechs der sieben Crewmitglieder sterben dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Haarmann.jpg|mini|rechts|Emil Haarmann]]&lt;br /&gt;
* [[1945]]: Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] startet eine &#039;&#039;Landwirtschaftliche Hilfsaktion&#039;&#039;. Otto Middermann, ehemaliger Mitarbeiter der Westfälischen Union im Werk Antwerpen, wird der Hauptkoordinator des Projekts, besucht die landwirtschaftlichen Betriebe und beantragt bei der Militärregierung nach Bedarf Arbeitskräfte und Material zur Instandsetzung von Maschinen und Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamm Lippepark 12 Schriftzug.jpg|mini|rechts|Lippepark]]&lt;br /&gt;
* [[2009]] wird durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht, gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalender für die Startseite ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;{{Vor Jahren|1945}} startet [[1945]] Oberbürgermeister [[Emil Haarmann]] eine landwirtschaftliche Hilfsorganisation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2009}} startet [[2009]] durch den „Herringer Mauerfall“ das Projekt „Im Westen was Neues“, in dem u. a. der neue [[Lippepark]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kategorie:Hofst%C3%A4tten&amp;diff=289717</id>
		<title>Kategorie:Hofstätten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kategorie:Hofst%C3%A4tten&amp;diff=289717"/>
		<updated>2026-05-02T20:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In dieser Kategorie werden Hofstätten in Hamm zusammengefasst.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Bioland-Hof_Damberg&amp;diff=289716</id>
		<title>Bioland-Hof Damberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Bioland-Hof_Damberg&amp;diff=289716"/>
		<updated>2026-05-02T20:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Unternehmen&lt;br /&gt;
|Name=Bioland-Hof Damberg&lt;br /&gt;
|Logo=Logo_Bioland_Hof_Damberg.jpg&lt;br /&gt;
|Logobreite=100&lt;br /&gt;
|Unternehmensform=&lt;br /&gt;
|Handelsregister=&lt;br /&gt;
|Amtsgericht=&lt;br /&gt;
|Umsatz=&lt;br /&gt;
|Geschäftsführer=&lt;br /&gt;
|Inhaber=&lt;br /&gt;
|Eigner=&lt;br /&gt;
|Branche=&lt;br /&gt;
|Mitarbeiter=&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr=&lt;br /&gt;
|Eröffnet=&lt;br /&gt;
|Geschlossen=&lt;br /&gt;
|Adresse=[[An der Ahse]] 22&amp;lt;br&amp;gt;59069 Hamm&lt;br /&gt;
|Telefon=(02385) 69201&lt;br /&gt;
|Telefax=(02385) 772 740&lt;br /&gt;
|Mobil=&lt;br /&gt;
|Homepage=https://www.bioland-hof-damberg.de&lt;br /&gt;
|Email=&lt;br /&gt;
|Bild=Biohof_Damberg01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Bioland-Hof Damberg&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.66093,7.86913|Marker=R}}&lt;br /&gt;
|erfasst=26.09.2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Damberg&#039;&#039;&#039; ist ein Bioland-Hof mit Hofladen im Stadtteil [[Westtünnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 wird der Bioland-Hof Damberg nach den Richtlinien des Bioland Verbandes für organisch-biologischen Landbau bewirtschaftet. 1995 hat Mechthild Damberg den 35ha großen Betrieb von ihren Eltern übernommen und führt diesen mit ihrem Partner Harald Haun nach strengen ökologischen Kriterien.&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage Bioland-Hof Damberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hofladen werden Fleisch- und Wurstwaren, Brot- und Backwaren, Milch- und Milchprodukte, ein reichhaltiges Käsesortiment, Kartoffeln aus eigenem Anbau, Gemüse, Bier und Wein sowie ein Naturkostsortiment vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort und die Gebäude gehen auf das [[Gut Neuenhaus]] zurück, das bereits 1426 urkundlich erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Firmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofstätten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhynern (Bezirk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westtünnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Muntenburg&amp;diff=289715</id>
		<title>Muntenburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Muntenburg&amp;diff=289715"/>
		<updated>2026-05-02T20:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Muntenburg&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Montenburg&#039;&#039; oder &#039;&#039;Montenberg&#039;&#039; genannt) war eine Schanze in der Landwehr im heutigen Stadtbezirk [[Herringen]]. Der Name ging auf die Hofanlage Muntenberg über und trat entsprechend auch als Familienname auf. Seit 1990 ist der &amp;quot;Montenberg&amp;quot; als [[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm|Bodendenkmal]] mit der Nummer 139 ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schanze Montenberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Muntenburg war ein mittelalterliches Befestigungs- und Verteidigungswerk innerhalb der Herringer Landwehr. Die Gräben und Wälle sind noch bis auf den heutigen Tag im Gelände sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh hat dieses „sonderbare Erdwerk“, wie Dr. Nordhoff es 1881 nannte&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. J.B. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Phantasie der Heimatforscher und Historiker angeregt, da vergleichbare Bauwerke kaum bekannt waren. Hofrat Essellen beschrieb den Montenberg 1857 als erster in seinem Buch über das römische Kastell Aliso. Er hielt die Anlage für eine römische Befestigung an der Königslandwehr, die von Herringen bis Beckinghausen bei Lünen führte, und sah sie im Zusammenhang mit der Bumannsburg in Rünthe und der Homburg in Herringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofrat M.F.Essellen, „Das römische Kastell Aliso“, 1857 &amp;lt;/ref&amp;gt; Robert Haase, Herringer Heimatforscher, und der Lehrer und Schriftsteller Wilhelm Fricke gingen sogar soweit, in allen vier Verteidigungsanlagen vorgeschichtliche Bauwerke ausmachen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Haase, „Lebenswerk“, &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Fricke, „Das Mittelalterliche Westfalen“, 1889&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik kam von anderen Historikern wie Hölzermann und Schuhhardt, die im Montenberg nichts Römisches erkennen konnten und das Bauwerk dem Mittelalter zuschrieben. Dr. Schuhhardt schrieb 1899, dass der Montenberg mit der vorbeiziehenden Landwehr organisch verbunden sei, und deutete ihn als kleines Kastell.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Schuhhardt, in „Mitteilungen der Altertums-Kommission für Westfalen, Band 1“, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings sicher war sich niemand. Dr. Nordhoff schrieb 1881: „Das Werk weicht von einer mittelalterlichen Anlage, welcher Art sie auch sei, so sehr ab, dass man es entweder für ein früheres oder späteres Kriegserzeugnis halten möchte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. J.B. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztendlich stufte er das Bauwerk wegen fehlender Grabungen und Funde vage als mittelalterlich ein. &lt;br /&gt;
Hölzermann hielt sich nicht lange mit dem Montenberg auf, ihm erschien höchstens die Benennung des Platzes sonderbar, „weil derselbe eher einem Sumpfe als einem Berge gleicht“.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Hölzermann, „Lokaluntersuchungen -  die Kriege der Römer und Franken“, 1878&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Petzmeyer, Herringer Heimatforscher, erkannte in der Muntenburg eindeutig eine mittelalterliche Schanze, die einen Durchlass in der Landwehr an eben jener Stelle absicherte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebaut wurde sie von den Grafen von der Mark, um das Dorf Herringen und die umliegenden Felder vor Raubrittern und anderen Gefahren zu schützen. Dass sie dieser Aufgabe nachkam, bezeugen dort gefundene Pfeilspitzen und Bleikugeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Artikel in „Unser Westfalen“ von 1995 weist die Muntenburg als Wallburg aus, was aber jeglicher Grundlage entbehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinald Wilke, in „Unser Westfalen“, 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hält die Schanze Montenberg für schützenswert, da deren Wälle und Gräben gut erhalten sind, und stuft das gesamte Gebiet von Sandbochum bis zum Torksfeld als „regional bedeutsamen Kulturlandschaftsbereich“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;LWL, Regionalplan Ruhr, 2014 https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/253992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muntenburg bedeutet so viel wie &#039;&#039;Schutzburg&#039;&#039; (munt, ahd. = Schutz). Eine tatsächliche Burg Monterberg findet sich in Kalkar, südlich von Kleve. Es war die wichtigste Residenz der Grafen von Kleve. Des weiteren findet sich ein Berg namens Münterburg bei Kachtenhausen, Kreis Lippe. Spuren einer Befestigungsanlage wurden auf dem Berg aber bisher nicht gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Flurnamen taucht die Muntenburg bereits 1604 als &#039;&#039;alte Muntenberg&#039;&#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hof Montenberg ==&lt;br /&gt;
Der Hof Muntenberg ist eine frühere staatliche Domäne auf der Grenze zwischen Sandbochum und Herringen. Urkundlich wird der Hof erstmals 1575 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als staatliche Domäne unterstand der Hof direkt dem Landesherren, also dem Grafen von der Mark, bzw in späterer Zeit dem preußischen König. Ursprünglich mit einer Gräfte umzogen, lag der Hof direkt an der Königslandwehr und sicherte den Durchlass am Hellweg am Ortseingang zu Herringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatforscher Heinrich Petzmeyer vermutet, dass der Hof Muntenberg ursprünglich eins war mit dem Haus Binkhof, da die dazugehörigen Ländereien an der Gemeindegrenze ein zusammenhängendes Ganzes bildeten und beide schwache Stellen in der Landwehr absicherten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besitzer sind urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;: 1575 Gobel op der Montenborg, 1678 Henrich Muntenberg, 1779 Henrich Diederich Montenberg, 1809 Gerhard Montenberg, 1826 Gerh. Henr. Montenberg, 1850 Gerh. Heinr. Bresser genannt Muntenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes ist auf einer digitalisierten Karte des Landesarchivs NRW nachzuverfolgen. &amp;lt;ref&amp;gt; vgl. [http://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F~060%2F06018%2Fmets.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpagegrid%5D=0&amp;amp;cHash=ed1a824c6bc74e0872497c0b0f15da40 Karte mit der Hofstelle Montenberg] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen Kartensammlung A Nr 6018.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte wurde von [[Wilhelm Gosebruch]] im Jahr 1788 erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Essellen, M.F., „Das römische Kastell Aliso“, 1857&lt;br /&gt;
* Hölzermann, L., Lokaluntersuchungen -  die Kriege der Römer und Franken“, 1878&lt;br /&gt;
* Dr. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&lt;br /&gt;
* Fricke, Wilhelm, „Das Mittelalterliche Westfalen“, 1889&lt;br /&gt;
* Dr. Schuhhardt, in „Mitteilungen der Altertums-Kommission für Westfalen, Band 1“, 1899&lt;br /&gt;
* Haase, Robert, „Lebenswerk“&lt;br /&gt;
* Petzmeyer, Heinrich, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&lt;br /&gt;
* Wilke, Reinald: Humburg und Muntenburg am Lippeufer. Wallburgen aus dem frühen Mittelalter in Hamm-Herringen - Zuflucht für Menschen und Vieh. In: Unser Westfalen. Jahrbuch 1995&lt;br /&gt;
* LWL, Regionalplan Ruhr, 2014 https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/253992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofstätten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Rittersitz_Aquak&amp;diff=289708</id>
		<title>Rittersitz Aquak</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Rittersitz_Aquak&amp;diff=289708"/>
		<updated>2026-05-01T22:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Rittersitz Aquak&#039;&#039;&#039; war einer der ältesten Rittersitze in [[Bockum-Hövel]]. Er wird bereits um 900 urkundlich erwähnt. Seine genaue Lage ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittersitz Aquak ist einer der ältesten Rittersitze im Bereich um Bockum-Hövel. Er wurde bereits im ersten Heberegister des Reichsklosters Werden um 900 (950) genannt. Um das Jahr 1000 war der Rittersitz als eine selbständige Bauernschaft unter dem Namen ’’Asicwyk’’ oder ’’Acwyk’’ (auch Akwik) bekannt und ist somit die älteste Orts- und Bauernschaftsbezeichnung der Region. Der Name soll auf eine Bauernschaft zurückgehen, die Athalheringwik (Athalarichwik) genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man vermutet, dass es in dieser Bauernschaft Acwyk drei Ackergüter gab, und zwar den Rittersitz Acwyk, den Schulzensitz Acwyk, auch Schult den Ak genannt, und der Frye to Acwyk, das Freibankgut. Der Rittersitz soll dort gestanden haben, wo heute der Pachthof Wältermann steht (Stand: 1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz umfangreicher Grabungen konnte bis heute noch nicht festgestellt werden, wo dieser Rittersitz genau gelegen hat. Der Pfarrer Ignatz Ostenfeld, 1807 bis 1834 in Hövel ansässig, führt dazu aus: Das Haus Aquak lag lange in Schutt; der Hausplatz und die Gräben waren mit Gestrüpp bewachsen, bis ein Sohn des Schulzen Aquack es um 1820 von dem Grafen von Merveldt in Erbpacht nahm und ein Haus darauf baute. Nach Schwieters soll es sich hierbei um den Hof Harling handeln. Die mündliche Überlieferung vermutet den Burgplatz jedoch an der Stelle des Hofes Wisman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer Schulze Aquak hatte nichts mehr mit dem Schulzenhof gemein, denn seine Familie hat diesen Namen erst ungefähr 1890 angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obengenannten Höfe Frye to Aquak, Schult den Ak und der Rittersitz gehörten um 1005 zu der Grafschaft Hövel. Durch Erbfall gelangte der Besitz über die Grafen von Berg, Altena, Isenberg-Nienbrügge, Limburg in den Besitz der Grafen von Volmestein. Der vermutete Haupthof (Rittersitz) ist heute noch im Besitz des Grafen von Nordkirchen, die anderen beiden Höfe, die in der Nähe liegen und zu der Bauernschaft gehören, stehen seit 1869 in Privateigentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Bestraten, die zwei halb übereinandergelegene Schilde als Wappen führte, soll auf dem Hause gewohnt haben. Ihre Nachfolger waren die Neheim zu Werries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der früheren Bauernschaft sind folgende Daten bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1328 bis 1354 soll Theodor Aquak aus der Bauernschaft Aquak als Freigraf der Grafschaft Wilshorst tätig geworden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1346 soll Ritter [[Gerlach von Sümmern]] als Zeuge bei der Bestätigung der Privilegien der Stadt Hamm beim Grafen Engelbert II. von der Mark zugegen gewesen sein. Er bewohnte den Rittersitz. Als Zeugen wirkten bis 1445 in dem Kirchspiel Hövel verschiedene Mitglieder der Familie von Sümmern mit. Die Ritter oder Herren von Sümmern waren ein angesehenes Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1350 wurden die beiden Höfe dat grote Evesche Hus (Eschhaus) und dat lütke Evesche Hus (Lübbert) um 1350 von dem Fürstbischof in Münster an Gerlach von Sümmern belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Rittergeschlecht von Aquack ist der Knappe Heinrich von Aquack namentlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1362 gibt es in der Region einen Priester namens Johann von Aquack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1387 trat Johann to Aquak als Zeuge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1426 trat Dietrich to Aquak als Zeuge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1476 trat Gert to Aquak als Zeuge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1523 trat Frye Johann to Aquak als Zeuge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am Karfreitag des Jahres 1545 die Familie des Dirik von Neheim in der Höveler Kirche den Gottesdienst besucht, erstürmten einige unzufriedene Knechte das Haus. Sie steckten das Viehhaus, in dem viele Rinder standen und eine Menge Getreide lagerte, in Brand, nahmen auch das Haupthaus ein und plünderten und zündeten es an. Dabei töteten sie vier Lanzenknechte und warfen die Leichen in die Flammen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1548 wurde Gert von Galen zu Ermelinghof vom Fürstbischof von Münster mit beiden Höfen belehnt.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1615 kursierte folgende Legende: Ein Werwolf mit Namen Peter Kleikamp aus Ahlen soll hier sein Unwesen getrieben haben. Rinder und Schafe soll er gerissen haben. Seine Ehefrau – eine Hexe – soll ihn dazu angestiftet haben. Kleikamp wurde im Jahre 1616 auf dem Scheiterhaufen verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1853 sind die Höfe im Eigentum der genannten Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltungszustand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Rittersitz Aquak ist nichts mehr erhalten. Seine genaue Position ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Willi Schroeder, Ein Heimatbuch. Zwei Stadtteile stellen sich vor. Bockum und Hövel, 1980.&lt;br /&gt;
* Fritz Schumacher, Hartmut Greilich, Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde, Hamm 1956 (Neuauflage 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia|Rittersitz_Aquak|95018531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ehemalige Herrenhäuser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kategorie:M%C3%BChlen&amp;diff=289707</id>
		<title>Kategorie:Mühlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kategorie:M%C3%BChlen&amp;diff=289707"/>
		<updated>2026-05-01T22:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In dieser Kategorie werden alle Mühlenbauweke in Hamm und damit zusammenhängende Themenbereiche zusammengefasst.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technische Bauwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Muntenburg&amp;diff=289706</id>
		<title>Muntenburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Muntenburg&amp;diff=289706"/>
		<updated>2026-05-01T22:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Muntenburg&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Montenburg&#039;&#039; oder &#039;&#039;Montenberg&#039;&#039; genannt) war eine Schanze in der Landwehr im heutigen Stadtbezirk [[Herringen]]. Der Name ging auf die Hofanlage Muntenberg über und trat entsprechend auch als Familienname auf. Seit 1990 ist der &amp;quot;Montenberg&amp;quot; als [[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm|Bodendenkmal]] mit der Nummer 139 ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schanze Montenberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Muntenburg war ein mittelalterliches Befestigungs- und Verteidigungswerk innerhalb der Herringer Landwehr. Die Gräben und Wälle sind noch bis auf den heutigen Tag im Gelände sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh hat dieses „sonderbare Erdwerk“, wie Dr. Nordhoff es 1881 nannte&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. J.B. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Phantasie der Heimatforscher und Historiker angeregt, da vergleichbare Bauwerke kaum bekannt waren. Hofrat Essellen beschrieb den Montenberg 1857 als erster in seinem Buch über das römische Kastell Aliso. Er hielt die Anlage für eine römische Befestigung an der Königslandwehr, die von Herringen bis Beckinghausen bei Lünen führte, und sah sie im Zusammenhang mit der Bumannsburg in Rünthe und der Homburg in Herringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofrat M.F.Essellen, „Das römische Kastell Aliso“, 1857 &amp;lt;/ref&amp;gt; Robert Haase, Herringer Heimatforscher, und der Lehrer und Schriftsteller Wilhelm Fricke gingen sogar soweit, in allen vier Verteidigungsanlagen vorgeschichtliche Bauwerke ausmachen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Haase, „Lebenswerk“, &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Fricke, „Das Mittelalterliche Westfalen“, 1889&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik kam von anderen Historikern wie Hölzermann und Schuhhardt, die im Montenberg nichts Römisches erkennen konnten und das Bauwerk dem Mittelalter zuschrieben. Dr. Schuhhardt schrieb 1899, dass der Montenberg mit der vorbeiziehenden Landwehr organisch verbunden sei, und deutete ihn als kleines Kastell.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Schuhhardt, in „Mitteilungen der Altertums-Kommission für Westfalen, Band 1“, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings sicher war sich niemand. Dr. Nordhoff schrieb 1881: „Das Werk weicht von einer mittelalterlichen Anlage, welcher Art sie auch sei, so sehr ab, dass man es entweder für ein früheres oder späteres Kriegserzeugnis halten möchte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. J.B. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztendlich stufte er das Bauwerk wegen fehlender Grabungen und Funde vage als mittelalterlich ein. &lt;br /&gt;
Hölzermann hielt sich nicht lange mit dem Montenberg auf, ihm erschien höchstens die Benennung des Platzes sonderbar, „weil derselbe eher einem Sumpfe als einem Berge gleicht“.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Hölzermann, „Lokaluntersuchungen -  die Kriege der Römer und Franken“, 1878&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Petzmeyer, Herringer Heimatforscher, erkannte in der Muntenburg eindeutig eine mittelalterliche Schanze, die einen Durchlass in der Landwehr an eben jener Stelle absicherte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebaut wurde sie von den Grafen von der Mark, um das Dorf Herringen und die umliegenden Felder vor Raubrittern und anderen Gefahren zu schützen. Dass sie dieser Aufgabe nachkam, bezeugen dort gefundene Pfeilspitzen und Bleikugeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Artikel in „Unser Westfalen“ von 1995 weist die Muntenburg als Wallburg aus, was aber jeglicher Grundlage entbehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinald Wilke, in „Unser Westfalen“, 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hält die Schanze Montenberg für schützenswert, da deren Wälle und Gräben gut erhalten sind, und stuft das gesamte Gebiet von Sandbochum bis zum Torksfeld als „regional bedeutsamen Kulturlandschaftsbereich“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;LWL, Regionalplan Ruhr, 2014 https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/253992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muntenburg bedeutet so viel wie &#039;&#039;Schutzburg&#039;&#039; (munt, ahd. = Schutz). Eine tatsächliche Burg Monterberg findet sich in Kalkar, südlich von Kleve. Es war die wichtigste Residenz der Grafen von Kleve. Des weiteren findet sich ein Berg namens Münterburg bei Kachtenhausen, Kreis Lippe. Spuren einer Befestigungsanlage wurden auf dem Berg aber bisher nicht gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Flurnamen taucht die Muntenburg bereits 1604 als &#039;&#039;alte Muntenberg&#039;&#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hof Montenberg ==&lt;br /&gt;
Der Hof Muntenberg ist eine frühere staatliche Domäne auf der Grenze zwischen Sandbochum und Herringen. Urkundlich wird der Hof erstmals 1575 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als staatliche Domäne unterstand der Hof direkt dem Landesherren, also dem Grafen von der Mark, bzw in späterer Zeit dem preußischen König. Ursprünglich mit einer Gräfte umzogen, lag der Hof direkt an der Königslandwehr und sicherte den Durchlass am Hellweg am Ortseingang zu Herringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatforscher Heinrich Petzmeyer vermutet, dass der Hof Muntenberg ursprünglich eins war mit dem Haus Binkhof, da die dazugehörigen Ländereien an der Gemeindegrenze ein zusammenhängendes Ganzes bildeten und beide schwache Stellen in der Landwehr absicherten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besitzer sind urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Petzmeyer, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;: 1575 Gobel op der Montenborg, 1678 Henrich Muntenberg, 1779 Henrich Diederich Montenberg, 1809 Gerhard Montenberg, 1826 Gerh. Henr. Montenberg, 1850 Gerh. Heinr. Bresser genannt Muntenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes ist auf einer digitalisierten Karte des Landesarchivs NRW nachzuverfolgen. &amp;lt;ref&amp;gt; vgl. [http://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bpage%5D=1&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=http%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F~060%2F06018%2Fmets.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpagegrid%5D=0&amp;amp;cHash=ed1a824c6bc74e0872497c0b0f15da40 Karte mit der Hofstelle Montenberg] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen Kartensammlung A Nr 6018.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte wurde von [[Wilhelm Gosebruch]] im Jahr 1788 erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Essellen, M.F., „Das römische Kastell Aliso“, 1857&lt;br /&gt;
* Hölzermann, L., Lokaluntersuchungen -  die Kriege der Römer und Franken“, 1878&lt;br /&gt;
* Dr. Nordhoff, „Kunst und Geschichtsdenkmäler der Kreises Hamm“,  1881&lt;br /&gt;
* Fricke, Wilhelm, „Das Mittelalterliche Westfalen“, 1889&lt;br /&gt;
* Dr. Schuhhardt, in „Mitteilungen der Altertums-Kommission für Westfalen, Band 1“, 1899&lt;br /&gt;
* Haase, Robert, „Lebenswerk“&lt;br /&gt;
* Petzmeyer, Heinrich, „Geschichte der früheren Gemeinde Herringen“, 1964, veröffentlicht 2003&lt;br /&gt;
* Wilke, Reinald: Humburg und Muntenburg am Lippeufer. Wallburgen aus dem frühen Mittelalter in Hamm-Herringen - Zuflucht für Menschen und Vieh. In: Unser Westfalen. Jahrbuch 1995&lt;br /&gt;
* LWL, Regionalplan Ruhr, 2014 https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/253992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guts- und Hofanlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kategorie:Herrenh%C3%A4user&amp;diff=289705</id>
		<title>Kategorie:Herrenhäuser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Kategorie:Herrenh%C3%A4user&amp;diff=289705"/>
		<updated>2026-05-01T22:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herrenhäuser / Schlösser in Hamm&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C&amp;diff=289704</id>
		<title>Flugzeugabsturz Lancaster ED910 AJ-C</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C&amp;diff=289704"/>
		<updated>2026-05-01T20:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Das Denkmal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 stürzte in [[Heessen]] das britische Militärflugzeug Lancaster ED910 AJ-C am nördlichen Rand des Köhlinger Busches, 500 Meter östlich der [[Münsterstraße]], ab. Sie war eins von 19 Flugzeugen der No. 617 Squadron (&#039;&#039;Dambusters&#039;&#039;) der Royal Air Force, deren Ziel die Zerstörung wichtiger Staudämme in NRW war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptziel der &#039;&#039;Operation Chastise&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;Züchtigung&#039;&#039;) war die Zerstörung der Möhnetalsperre und Edertalsperre, des weiteren der Sorpetalsperre, Listertalsperre und Ennepetalsperre – mit der Absicht, die Kriegsindustrie im Ruhrgebiet lahmzulegen. Die Talsperren dienten der Wasserversorgung und Stromerzeugung und waren somit Antrieb der Rüstungsproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besagte Lancaster ED910 AJ-C flog den Lister-Staudamm an. Auf dem Weg dorthin wurde sie von einer Flak getroffen und stürzte kurz nach Mitternacht in den Wald bei [[Heessen]]. Die Besatzung bestand aus:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Warner Ottley (Pilot)&lt;br /&gt;
* Ronald Marsden (Flugingenieur)&lt;br /&gt;
* Jack Kenneth Barrett (Navigator)&lt;br /&gt;
* Thomas Barr Johnson (Bombenschütze)&lt;br /&gt;
* Jack Guterman (Funker)&lt;br /&gt;
* Harry John Strange (Rückenschütze)&lt;br /&gt;
* Freddie Tees (Heckschütze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 7 Crewmitgliedern starben alle bis auf den letztgenannten Freddie Tees. Er überlebte schwerverletzt und kam als Kriegsgefangener ins Stalag Luft VI Heydekrug, Litauen. Die toten Crewmitglieder wurden zunächst auf dem Ehrenfriedhof Hamm-Süden bestattet und 1947 auf den Kriegsfriedhof Reichswald umgebettet. Sergeant Tees starb 1982, seine Asche wurde nach Deutschland überführt und neben den Gräbern seiner Besatzung beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Denkmal == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mahnmal zum Flugzeugabsturz wurde in den 1970er Jahren vom [[Heimatverein_Heessen_e.V.|Heimatverein Heessen]] auf Initiative von Ortsheimatpfleger Bernhard Droste und unter Mitwirkung der Pfadfindergruppe Heessen errichtet und 2022 restauriert. Es besteht aus einem Holzkreuz, einem Mahnstein und einer Plakette, die die Namen der Besatzung enthält. Es befindet sich direkt an der Absturzstelle am Rande des Waldes. Der Krater ist noch gut im Gelände erkennbar. Eine Bank lädt zum Verweilen und Innehalten ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:lancaster_denkmal_front.jpeg|Frontansicht des Denkmals&lt;br /&gt;
Bild:lancaster_denkmal_back.jpeg|Rückansicht des Denkmals&lt;br /&gt;
Bild:lancaster_denkmal_schild.jpeg|Plakette des Denkmals&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==  &lt;br /&gt;
*[https://aviation-safety.net/wikibase/58860?utm_source=chatgpt.com Aviation Safety Network]&lt;br /&gt;
*[https://dambustersblog.com/2022/05/22/aj-c-crash-site-cleaned-up-thanks-to-local-german-history-group/?utm_source=chatgpt.com DambusterBlog]&lt;br /&gt;
*[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=493&amp;amp;url_tabelle=tab_websegmente LWL-Portal Westf. Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2. Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C&amp;diff=289703</id>
		<title>Flugzeugabsturz Lancaster ED910 AJ-C</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C&amp;diff=289703"/>
		<updated>2026-05-01T20:18:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Hintergrund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 stürzte in [[Heessen]] das britische Militärflugzeug Lancaster ED910 AJ-C am nördlichen Rand des Köhlinger Busches, 500 Meter östlich der [[Münsterstraße]], ab. Sie war eins von 19 Flugzeugen der No. 617 Squadron (&#039;&#039;Dambusters&#039;&#039;) der Royal Air Force, deren Ziel die Zerstörung wichtiger Staudämme in NRW war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptziel der &#039;&#039;Operation Chastise&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;Züchtigung&#039;&#039;) war die Zerstörung der Möhnetalsperre und Edertalsperre, des weiteren der Sorpetalsperre, Listertalsperre und Ennepetalsperre – mit der Absicht, die Kriegsindustrie im Ruhrgebiet lahmzulegen. Die Talsperren dienten der Wasserversorgung und Stromerzeugung und waren somit Antrieb der Rüstungsproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besagte Lancaster ED910 AJ-C flog den Lister-Staudamm an. Auf dem Weg dorthin wurde sie von einer Flak getroffen und stürzte kurz nach Mitternacht in den Wald bei [[Heessen]]. Die Besatzung bestand aus:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Warner Ottley (Pilot)&lt;br /&gt;
* Ronald Marsden (Flugingenieur)&lt;br /&gt;
* Jack Kenneth Barrett (Navigator)&lt;br /&gt;
* Thomas Barr Johnson (Bombenschütze)&lt;br /&gt;
* Jack Guterman (Funker)&lt;br /&gt;
* Harry John Strange (Rückenschütze)&lt;br /&gt;
* Freddie Tees (Heckschütze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 7 Crewmitgliedern starben alle bis auf den letztgenannten Freddie Tees. Er überlebte schwerverletzt und kam als Kriegsgefangener ins Stalag Luft VI Heydekrug, Litauen. Die toten Crewmitglieder wurden zunächst auf dem Ehrenfriedhof Hamm-Süden bestattet und 1947 auf den Kriegsfriedhof Reichswald umgebettet. Sergeant Tees starb 1982, seine Asche wurde nach Deutschland überführt und neben den Gräbern seiner Besatzung beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Denkmal == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahnmal wurde in den 1970er Jahren vom [[Heimatverein_Heessen_e.V.|Heimatverein Heessen]] auf Initiative von Ortsheimatpfleger Bernhard Droste und unter Mitwirkung der Pfadfindergruppe Heessen errichtet und 2022 restauriert. Es besteht aus einem Holzkreuz, einem Mahnstein und einer Plakette, die die Namen der Besatzung enthält. Es befindet sich direkt an der Absturzstelle am Rande des Waldes. Der Krater ist noch gut im Gelände erkennbar. Eine Bank lädt zum Verweilen und Innehalten ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:lancaster_denkmal_front.jpeg|Frontansicht des Denkmals&lt;br /&gt;
Bild:lancaster_denkmal_back.jpeg|Rückansicht des Denkmals&lt;br /&gt;
Bild:lancaster_denkmal_schild.jpeg|Plakette des Denkmals&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==  &lt;br /&gt;
*[https://aviation-safety.net/wikibase/58860?utm_source=chatgpt.com Aviation Safety Network]&lt;br /&gt;
*[https://dambustersblog.com/2022/05/22/aj-c-crash-site-cleaned-up-thanks-to-local-german-history-group/?utm_source=chatgpt.com DambusterBlog]&lt;br /&gt;
*[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=493&amp;amp;url_tabelle=tab_websegmente LWL-Portal Westf. Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2. Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_back.jpeg&amp;diff=289701</id>
		<title>Datei:Lancaster denkmal back.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_back.jpeg&amp;diff=289701"/>
		<updated>2026-05-01T20:15:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Wortwanderer lud eine neue Version von Datei:Lancaster denkmal back.jpeg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Rückansicht des Denkmals&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_front.jpeg&amp;diff=289700</id>
		<title>Datei:Lancaster denkmal front.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_front.jpeg&amp;diff=289700"/>
		<updated>2026-05-01T20:14:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Wortwanderer lud eine neue Version von Datei:Lancaster denkmal front.jpeg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Frontansicht des Denkmals zum Flugzeugabsturz&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C&amp;diff=289699</id>
		<title>Flugzeugabsturz Lancaster ED910 AJ-C</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Flugzeugabsturz_Lancaster_ED910_AJ-C&amp;diff=289699"/>
		<updated>2026-05-01T20:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Die Seite wurde neu angelegt: „In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 stürzte in Heessen das britische Militärflugzeug Lancaster ED910 AJ-C am nördlichen Rand des Köhlinger Busches, 500 Meter östlich der Münstertraße, ab. Sie war eins von 19 Flugzeugen der No. 617 Squadron (&amp;#039;&amp;#039;Dambusters&amp;#039;&amp;#039;) der Royal Air Force, deren Ziel die Zerstörung wichtiger Staudämme in NRW war.  == Hintergrund ==   Hauptziel der &amp;#039;&amp;#039;Operation Chastise&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Züchtigung&amp;#039;&amp;#039;) war die Zerstörung de…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 stürzte in [[Heessen]] das britische Militärflugzeug Lancaster ED910 AJ-C am nördlichen Rand des Köhlinger Busches, 500 Meter östlich der Münstertraße, ab. Sie war eins von 19 Flugzeugen der No. 617 Squadron (&#039;&#039;Dambusters&#039;&#039;) der Royal Air Force, deren Ziel die Zerstörung wichtiger Staudämme in NRW war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptziel der &#039;&#039;Operation Chastise&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;Züchtigung&#039;&#039;) war die Zerstörung der Möhnetalsperre und Edertalsperre, des weiteren der Sorpetalsperre, Listertalsperre und Ennepetalsperre – mit der Absicht, die Kriegsindustrie im Ruhrgebiet lahmzulegen. Die Talsperren dienten der Wasserversorgung und Stromerzeugung und waren somit Antrieb der Rüstungsproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besagte Lancaster ED910 AJ-C flog den Lister-Staudamm an. Auf dem Weg dorthin wurde sie von einer Flak getroffen und stürzte kurz nach Mitternacht in den Wald bei Heessen. Die Besatzung bestand aus:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Warner Ottley (Pilot)&lt;br /&gt;
* Ronald Marsden (Flugingenieur)&lt;br /&gt;
* Jack Kenneth Barrett (Navigator)&lt;br /&gt;
* Thomas Barr Johnson (Bombenschützen)&lt;br /&gt;
* Jack Guterman (Funker)&lt;br /&gt;
* Harry John Strange (Rückenschütze)&lt;br /&gt;
* Freddie Tees (Heckschütze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 7 Crewmitgliedern starben alle bis auf den letztgenannten Freddie Tees. Er überlebte schwerverletzt und kam als Kriegsgefangener ins Stalag Luft VI Heydekrug, Litauen. Die toten Crewmitglieder wurden zunächst auf dem Ehrenfriedhof Hamm-Süden bestattet und 1947 auf den Kriegsfriedhof Reichswald umgebettet. Sergeant Tees starb 1982, seine Asche wurde nach Deutschland überführt und neben den Gräbern seiner Besatzung beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Denkmal == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahnmal wurde in den 1970er Jahren vom [[Heimatverein_Heessen_e.V.|Heimatverein Heessen]] auf Initiative von Ortsheimatpfleger Bernhard Droste und unter Mitwirkung der Pfadfindergruppe Heessen errichtet und 2022 restauriert. Es besteht aus einem Holzkreuz, einem Mahnstein und einer Plakette, die die Namen der Besatzung enthält. Es befindet sich direkt an der Absturzstelle am Rande des Waldes. Der Krater ist noch gut im Gelände erkennbar. Eine Bank lädt zum Verweilen und Innehalten ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:lancaster_denkmal_front.jpeg|Frontansicht des Denkmals]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:lancaster_denkmal_back.jpeg|Rückansicht des Denkmals]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:lancaster_denkmal_schild.jpeg|Plakette des Denkmals]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://aviation-safety.net/wikibase/58860?utm_source=chatgpt.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://dambustersblog.com/2022/05/22/aj-c-crash-site-cleaned-up-thanks-to-local-german-history-group/?utm_source=chatgpt.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=493&amp;amp;url_tabelle=tab_websegmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2. Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_schild.jpeg&amp;diff=289698</id>
		<title>Datei:Lancaster denkmal schild.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_schild.jpeg&amp;diff=289698"/>
		<updated>2026-05-01T20:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Plakette des Denkmals&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Plakette des Denkmals&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_back.jpeg&amp;diff=289697</id>
		<title>Datei:Lancaster denkmal back.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_back.jpeg&amp;diff=289697"/>
		<updated>2026-05-01T20:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Rückansicht des Denkmals&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Rückansicht des Denkmals&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_front.jpeg&amp;diff=289696</id>
		<title>Datei:Lancaster denkmal front.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Datei:Lancaster_denkmal_front.jpeg&amp;diff=289696"/>
		<updated>2026-05-01T20:03:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Frontansicht des Denkmals zum Flugzeugabsturz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Frontansicht des Denkmals zum Flugzeugabsturz&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289566</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289566"/>
		<updated>2026-04-23T22:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer  [[Urkunde_1426_April_25|Urkunde]] von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Kleve/Mark, bzw Fürst von Brandenburg/Preußen bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1700 heiratet Clara Anna Buttel zum Niederhaus (Wiescherhöfen) den Johann Rüdiger Hammerschmidt. Vermutlich sind sie es, spätestens ihre Kinder, die das Gut Neuenhaus übernehmen, denn schon 1721 nennt sich der Advokat Dr. Hammerschmidt &#039;&#039;zu Neuenhaus&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Trauregister Rhynern&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere hundert Jahre bleibt das Gut in Familienbesitz, bis 1833 die Erben des Friedrich Hammerschmidts das Gut Neuenhaus versteigern &amp;lt;ref&amp;gt;WA vom 10.04.1833&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neuer und kurzer Besitzer wird Elias Ludwig Beyer, Ende des 19.Jahrhunderts geht das Gut in Besitz der Familie Loeb-Caldenhof über, die es Mitte des 20.Jahrhunderts an Familie Damberg verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von Hamm aus dem Jahre 1799 ist der Hof als adeliges Gut &#039;&#039;Budlen Platz&#039;&#039; eingetragen. Um 1826 tauchen dann die ersten preußischen Kataster- und Landkarten auf. Dort heißt die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039;. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich erwähnt. Er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung „herabgesunken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam erscheint: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war. Dieser vermeintliche Widerspruch Abgabenfreiheit – Steuerlast lässt sich damit erklären, dass der Hof zwar freier Besitz und damit frei von Abgaben in Form von Diensten und Ertragsabgaben war, jedoch die üblichen Steuern an den Landesherren zahlen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Zudem ist in der Umlegungskarte von 1924 ein &#039;&#039;Mühlenweg&#039;&#039; eingezeichnet, der vom Dorf Westtünnen hinunter zur Ahse führt, direkt zum Flurstück &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039;. Obwohl in keiner Karte eingetragen, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. In einer öffentlichen Anzeige vom 15.4.1840 heißt es auch, dass Herr Beyer beabsichtige, eine Kornmühle unweit des Gutes Neuenhausen zu bauen. Wann sie tatsächlich gebaut wurde, ist bisher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
* Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
* Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Im_P%C3%A4hlen&amp;diff=289565</id>
		<title>Im Pählen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Im_P%C3%A4hlen&amp;diff=289565"/>
		<updated>2026-04-23T22:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße&lt;br /&gt;
|Name=Im Pählen&lt;br /&gt;
|Straßenschild=Strassenschild_Im_Paehlen.jpg&lt;br /&gt;
|Bild=Im_Paehlen01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Im Pählen vom [[Caldenhofer Weg]] aus&lt;br /&gt;
|Länge=380m&lt;br /&gt;
|PLZ=59069&lt;br /&gt;
|Bezirk=[[Rhynern]]&lt;br /&gt;
|Gemarkung=[[Westtünnen]]&lt;br /&gt;
|Stadtteil=[[Westtünnen]]&lt;br /&gt;
|Siedlung=&lt;br /&gt;
|Strassentyp=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Strassenklasse=&lt;br /&gt;
|existiert-seit=&lt;br /&gt;
|Namensherkunft=benannt nach dem Pählbach, der dort floss und in die Ahse mündete, Wort abgeleitet von &amp;quot;pâl&amp;quot;: Pfahl; im übertragenen Sinn auch &amp;quot;Grenze&amp;quot;, vergl. [[Pählenweg]]&lt;br /&gt;
|Name-vor-KN-1975=Kantstraße&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.65775,7.86898|Marker=M}}&lt;br /&gt;
|erfasst=08.05.2010&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Pählen&#039;&#039;&#039; ist eine Straße im Bezirk [[Rhynern]]. Sie zweigt als durchlässige Sackgasse vom [[Caldenhofer Weg]] ab. Es besteht eine Fuß-/Radweg-Verbindung zum [[Ahsegrund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 357-50.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 274.1.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zone 30]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Bezirk Rhynern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Westtünnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in der Gemarkung Westtünnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 33]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=P%C3%A4hlenweg&amp;diff=289564</id>
		<title>Pählenweg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=P%C3%A4hlenweg&amp;diff=289564"/>
		<updated>2026-04-23T22:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße&lt;br /&gt;
|Name=Pählenweg&lt;br /&gt;
|Straßenschild=Strassenschild_Paehlenweg.jpg&lt;br /&gt;
|Bild=Paehlenweg01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Pählenweg Ecke [[Unterer Heideweg]]&lt;br /&gt;
|Länge=780m&lt;br /&gt;
|PLZ=59069&lt;br /&gt;
|Bezirk=[[Rhynern]]&lt;br /&gt;
|Gemarkung=[[Westtünnen]]&lt;br /&gt;
|Stadtteil=[[Westtünnen]]&lt;br /&gt;
|Siedlung=&lt;br /&gt;
|Strassentyp=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Strassenklasse=&lt;br /&gt;
|Namensherkunft= benannt nach dem Pählbach, der dort floss und in die Ahse mündete, Wort abgeleitet von &#039;&#039;pâl&#039;&#039; = Pfahl; im übertragenen Sinn auch &#039;Grenze&#039;&lt;br /&gt;
|existiert-seit=&lt;br /&gt;
|Name-alt=Pählweg (1959)&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.65721,7.85901|Marker=L}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Pählenweg&#039;&#039;&#039; ist eine Straße im Bezirk [[Rhynern]]. Sie verbindet die Einmündung [[Dambergstraße]]/[[Caldenhofer Weg]] mit dem [[Unterer Heideweg|Unteren Heideweg]]. Zwischen [[Unterer Heideweg|Unterem Heideweg]] und [[Zelterstraße]] besteht eine Durchfahrsperre für Kraftfahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie Pählenweg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Paehlenweg02.jpg|Pählenweg von der [[Dambergstraße]] aus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 274.1.png|x100px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 357-50.png|x100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sackgassen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Bezirk Rhynern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Westtünnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in der Gemarkung Westtünnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 33]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Schlossm%C3%BChle_Heessen&amp;diff=289500</id>
		<title>Schlossmühle Heessen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Schlossm%C3%BChle_Heessen&amp;diff=289500"/>
		<updated>2026-04-19T20:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelüberarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Foto021_schlossmuehle.jpg|thumb|right|Süd-Westseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlossmühle von [[Schloss Heessen]] ist das älteste erhaltene Bauwerk im Ensemble der zum Schloss gehörigen Gebäude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restaurierung ==&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren wird über die Erhaltung und Instandsetzung der Schlossmühle nachgedacht. Es existieren Pläne zum Erhalt und Umbau der Schlossmühle, die aber bisher - wegen offenbar fehlender - Finanzmittel durch den Eigentümer nicht umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kernbauten der Kornmühlen des Schlosses Heessen stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Datierungen reichen in das Jahr [[1546]] als Baujahr für die Kornmühle auf der Lippesüdseite und in das Jahr [[1590]] als Baujahr für den nördlichen Mühlenteil zurück. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;ref&amp;gt;Heessen ist möglicherweise schon viel früher Standort einer Mühle gewesen. Ein Hinweis könnte die [[Urkunde 1414 Dezember 12]] sein. Allerdings ist auf Grund der Besitzverhältnisse - Mitbesitzer ist die Familie von Neheim - auch möglich, dass es sich bei der erwähnten Mühle um die Mühle von Werries handelt. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühlen werden urkundlich 1599 und 1601 erstmalig erwähnt. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Jahr [[1609]] ist belegt, dass für die Mühlen eine neue &amp;quot;Brustwehr&amp;quot; angelegt wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 129 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[1754]] wurden die Mühlen des Schlosses Heessen durch den Fürstbischof zu Münster (neu) konzessioniert. Dabei wurde auch die Errichtung einer Sägemühle, einer Öl- und Walkemühle sowie einer Schiffsmühle &amp;lt;ref&amp;gt; Bermerkung: Die Genehmigung einer Schiffsmühle war einzigartig im ganzen Fürstbistum Münster &amp;lt;/ref&amp;gt; (für Hochwasserzeiten) genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr [[1773]] liegen genauere Angaben zu den 19 Jahre zuvor konzessionierten Mühlen des Schlosses vor. In diesem Jahr wurde die Lippe in einer großen Vermessung von münsteraner Offizieren kartografisch erfasst. In diesem Zusammenhang wurden auch Zeichnungen der Mühlen des Schlosses Heessen angefertigt. Die entsprechenden Dokumente sind im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, in Münster überliefert. Sie zeigen an zwei Gebäudestandorten insgesamt fünf Mühlenräder. Dem Flussverlauf folgend steht zunächst das Gebäude der Säge- und der Öl- und Walkemühle quer über den Lippefluss und seitlich an einem Abfluss in einen Mühlenkolk. Hier sind zwei Wasserräder einfacher Bauart (sogenannte Strauberräder) eingebracht. Im weiteren Flussverlauf stehen sich zwei Kornmühlengebäude an den beiden Ufern der Lippe eng gegenüber. Das größere Gebäude auf der nördlichen Lippeseite ist mit zwei Wasserrädern (Staberrädern) ausgestattet. Diese Räder sind offensichtlich in einer Hängevorrichtung angebracht, um ihre Einlasshöhe in die Lippe dem Wasserstand des Flusses anpassen zu können. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. die Abbildungen 27 und 28 in: Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 97 &amp;lt;/ref&amp;gt;Ob auch das Wasserrad des gegenüberliegenden Gebäudes mit einer Hängevorrichtung ausgestattet ist, ist aus den Zeichnungen nicht zu entnehmen, jedoch ist bekannt, dass dieses feststand. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1813 wurden die Mühlenräder der oberen und der unteren Mühlen von Schloss Heessen erneuert. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Sägemühle im Bereich der oberen Mühle war noch bis zum Jahr [[1850]] in Betrieb.  &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 445 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presseartikel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schlossmuehle_WA20140221.jpg|Westfälischer Anzeiger&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rita Kreienfeld: Neue Hoffnung für das älteste Gebäude Hamms. Ortsheimatpflegerin erinnert im Rahmen der Diskussion um den Masterplan &amp;quot;Hamm ans Wasser&amp;quot; an die alte Schlossmühle. &amp;quot;Könnte Investoren locken&amp;quot;. Westfälischer Anzeiger vom 17. Mai 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Theißen: &#039;&#039;Mühlen im Münsterland. Der  Einsatz von Wasser- und Windmühlen im Oberstift Münster vom Ausgang des  Mittelalters bis zur Säkularisation (1803).&#039;&#039; Waxmann, Münster 2001,  ISBN 3-89325-900-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Schlossm%C3%BChle_Heessen&amp;diff=289499</id>
		<title>Schlossmühle Heessen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Schlossm%C3%BChle_Heessen&amp;diff=289499"/>
		<updated>2026-04-19T20:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelüberarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Foto021_schlossmuehle.jpg|thumb|right|Süd-Westseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlossmühle von [[Schloss Heessen]] ist das älteste erhaltene Bauwerk im Ensemble der zum Schloss gehörigen Gebäude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restaurierung ==&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren wird über die Erhaltung und Instandsetzung der Schlossmühle nachgedacht. Es existieren Pläne zum Erhalt und Umbau der Schlossmühle, die aber bisher - wegen offenbar fehlender - Finanzmittel durch den Eigentümer nicht umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kernbauten der Kornmühlen des Schlosses Heessen stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Datierungen reichen in das Jahr [[1546]] als Baujahr für die Kornmühle auf der Lippesüdseite und in das Jahr [[1590]] als Baujahr für den nördlichen Mühlenteil zurück. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;ref&amp;gt;Heessen ist möglicherweise schon viel früher Standort einer Mühle gewesen. Ein Hinweis könnte die [[Urkunde 1414 Dezember 12]] sein. Allerdings ist auf Grund der Besitzverhältnisses - Mitbesitzer ist die Familie von Neheim - auch möglich, dass es sich bei der erwähnten Mühle um die Mühle von Werries handelt. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühlen werden urkundlich 1599 und 1601 erstmalig erwähnt. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Jahr [[1609]] ist belegt, dass für die Mühlen eine neue &amp;quot;Brustwehr&amp;quot; angelegt wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 129 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[1754]] wurden die Mühlen des Schlosses Heessen durch den Fürstbischof zu Münster (neu) konzessioniert. Dabei wurde auch die Errichtung eine Sägemühle, eine Öl- und Walkemühle sowie einer Schiffsmühle &amp;lt;ref&amp;gt; Bermerkung: Die Genehmigung einer Schiffsmühle war einzigartig im ganzen Fürstbistum Münster &amp;lt;/ref&amp;gt; (für Hochwasserzeiten) genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr [[1773]] liegen genauere Angaben zu den 19 Jahre zuvor konzessionierten Mühlen des Schlosses vor. In diesem Jahr wurde die Lippe in einer großen Vermessung von münsteraner Offizieren kartografisch erfasst. In diesem zusammenhang wurden auch Zeichnungen der Mühlen des Schlosses Heessen angefertigt. Die entsprechenden Dokumente sind im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, in Münster überliefert. Sie zeigen an zwei Gebäudestandorten insgesamt fünf Mühlenräder. Dem Flussverlauf folgende steht nächst das Gebäude der Säge- und der Öl- und Walkemühle quer über den Lippefluss und seitlich an einem Abfluss in einen Mühlenkolk. Hier sind zwei Wasserräder einfacher Bauart (sogenannte Strauberräder) eingebracht. Im weiteren Flussverlauf stehen sich zwei Kornmühlengebäude an den beiden Ufern der Lippe eng gegenüber. Das größere Gebäude auf der nördlichen Lippeseite ist mit zwei Wasserrädern (Staberrädern) ausgestattet. Diese Räder sind offensichtlich in einer Hängevorrichtung angebracht, um ihre Einlasshöhe in die Lippe dem Wasserstand des Flusses anpassen zu können. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. die Abbildungen 27 und 28 in: Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 97 &amp;lt;/ref&amp;gt;Ob auch das Wasserrad des gegenüberliegenden Gebäudes mit einer Hängevorrichtung ausgestattet ist, ist aus den Zeichnungen nicht zu entnehmen, jedoch ist bekannt, dass dieses feststand. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1813 wurden die Mühlenräder der oberen und der unteren Mühlen von Schloss Heessen erneuert. &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 96 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Sägemühle im Bereich der oberen Mühle war noch bis zum Jahr [[1850]] in Betrieb.  &amp;lt;ref&amp;gt; Peter Theißen: Mühlen im Münsterland. Münster 2001. S. 445 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presseartikel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schlossmuehle_WA20140221.jpg|Westfälischer Anzeiger&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rita Kreienfeld: Neue Hoffnung für das älteste Gebäude Hamms. Ortsheimatpflegerin erinnert im Rahmen der Diskussion um den Masterplan &amp;quot;Hamm ans Wasser&amp;quot; an die alte Schlossmühle. &amp;quot;Könnte Investoren locken&amp;quot;. Westfälischer Anzeiger vom 17. Mai 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Theißen: &#039;&#039;Mühlen im Münsterland. Der  Einsatz von Wasser- und Windmühlen im Oberstift Münster vom Ausgang des  Mittelalters bis zur Säkularisation (1803).&#039;&#039; Waxmann, Münster 2001,  ISBN 3-89325-900-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Deichm%C3%BChle&amp;diff=289498</id>
		<title>Deichmühle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Deichm%C3%BChle&amp;diff=289498"/>
		<updated>2026-04-19T20:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße&lt;br /&gt;
|Name=Deichmühle&lt;br /&gt;
|Straßenschild=Strassenschild_Deichmuehle.jpg&lt;br /&gt;
|Bild=Deichmuehle01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Deichmühle von der [[Albert-Funk-Straße]] aus&lt;br /&gt;
|Länge=60 m&lt;br /&gt;
|PLZ=59077&lt;br /&gt;
|Bezirk=[[Herringen]]&lt;br /&gt;
|Gemarkung=[[Herringen]]&lt;br /&gt;
|Stadtteil=[[Herringen]]&lt;br /&gt;
|Strassentyp=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Strassenklasse=&lt;br /&gt;
|existiert-seit=&lt;br /&gt;
|Namensherkunft=siehe Kapitel &#039;&#039;Namensherkunft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.66581,7.75261|Marker=M}}&lt;br /&gt;
|erfasst=01.05.2010&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Deichmühle&#039;&#039;&#039; ist eine Straße im Bezirk [[Herringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verbindet die [[Albert-Funk-Straße]] mit der [[Ludwig-Isenbeck-Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Bis vor mehr als 200 Jahren floss der [[Herringer Bach]] in der Nähe des alten Zechenhafens in die [[Lippe]]. Er trieb vor seiner Mündung in die Lippe eine Mühle, die &#039;&#039;Diekmöhle&#039;&#039; oder &#039;&#039;Deichmühle&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Torck in Nordherringen verlegten die Mündung des Herringer Baches etwa einen Kilometer weiter nach Westen, sodass der Bach in der Nähe der [[Haus Nordherringen|Torcksburg]] in die Lippe mündete. An die Mündung bauten sie die Schlossmühle oder [[Torcksmühle]], die bis [[1847]] in Betrieb war und dann zusammen mit der Torcksburg auf Abbruch verkauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;nach Günter Pieper (Heimatverein Herringen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrszeichen 325.1.png|x100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielstraßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Bezirk Herringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in Herringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen in der Gemarkung Herringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen im Wohnbereich 51]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChlen&amp;diff=289497</id>
		<title>Mühlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChlen&amp;diff=289497"/>
		<updated>2026-04-19T20:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelüberarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen&#039;&#039;&#039; waren für die alte Stadt Hamm und die umliegenden Gemeinden, die heute zusammen mit der alten Kernstadt die Großstadt Hamm bilden, ein bedeutender ökonomischer Faktor. Insbesondere als Kornmühlen stellten sie die Grundversorgung der Bevölkerung mit Mehl sicher. Dabei war der Standort an den Flüssen [[Lippe]] und [[Ahse]] von besonderer Bedeutung. So verzeichnet die Brandkarte von Nicolaus Stell, die nach dem Stadtbrand vom [[11. September]] [[1734]] angelegt wurde, sieben Mühlen in der Stadt Hamm, davon vier mit Standort an der [[Lippe]] und drei mit Standort an der [[Ahse]]. Es handelt sich damit ausschließlich um Wassermühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Hamm (heutige Stadtbezirke) waren insbesondere die Wassermühlen an der Lippe von Bedeutung. Folgende Mühlen sind bekannt:&lt;br /&gt;
* Die Mühle bei [[Haus Stockum]]&lt;br /&gt;
* Die [[Schlossmühle Heessen|Schlossmühle]] von [[Schloss Heessen]]&lt;br /&gt;
* Die [[Lippemühle in Werries|Mühle]] zu [[Schloss Oberwerries]]&lt;br /&gt;
* Die [[Lippemühle in Uentrop|Mühle]] von [[Haus Uentrop]]&lt;br /&gt;
* Die [[Mühle von Haus Heidemühle|Mühle]] von [[Haus Heidemühle]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommen Mühlen an anderen Fließgewässern, z.B.:&lt;br /&gt;
* Die [[Deichmühle]] des Isenbecker Hofes in Herringen&lt;br /&gt;
* Die Torcksmühle bei [[Haus Nordherringen]] (vgl. Specialcharte von dem Amte Hamm, 1799)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gab es im Oberstift Münster noch Mühlen an der [[Geinegge]] bei [[Haus Geinegge]], die [[Klostermühle Bockum-Hövel|Klostermühle]] (Windmühle) und eine Wassermühle bei [[Haus Ermelinghof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Mühlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:85%; width:825px&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:3%&amp;quot; | Nr.&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot; | Stadtbezirk&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:16%&amp;quot; | Lage (Straße, Nr.) &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot; | Typ&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:12%&amp;quot; | Bauzeit&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:34%&amp;quot; | Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Hammer Straße 72 h+j|Handelsmühle Hammer Straße]] || [[Hammer Straße]] 72 h+j || Windmühle || __. Jahrhundert || Denkmalliste No.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Klostermühle  Bockum-Hövel]] || [[Klostermühlenweg]] 40 || Windmühle || 19.  Jahrhundert || Denkmalliste No. 205 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Ringelkamp-Mühle]] ||  || Windmühle || __.  Jahrhundert || abgebrochen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || Wassermühle [[Haus Ermelinghoff]] ||  || Wassermühle || __.  Jahrhundert || abgebrochen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || [[Heessen|Hamm-Heessen]] || [[Schlossmühle Heessen]] || [[An der Schloßmühle]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || Denkmalliste No.   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Klostermühle Pohl]] || [[Nordenwall]]/[[Brüderstraße]] || Wassermühle || 19. Jahrhundert - 1880 ||  Denkmalliste No.     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Koch]] || [[Nordstraße]] 19 || Wassermühle || 19. Jahrhundert - 1861 || Denkmalliste No. 139    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Nüssing]] || [[]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen -      &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Pohl]] || [[Nordstraße]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen - nicht zu verwechseln mit [[Klostermühle Pohl]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Uhlendorff]] || [[]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Dohmwirth]] || [[An der Bewer]] 2 || Wassermühle || 19. Jahrhundert - ab 1813 || Denkmalliste No. 106    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Renninghoff]] oder&amp;lt;br&amp;gt;[[Mühle Schumacher]] || [[An der Windmühle]] || Windmühle || __. Jahrhundert || abgebrochen -     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Sterthoff]] || [[In der Kuhweide]] || Wassermühle || 19. Jahrhundert || umgebaut - liegt am [[Bewerbach]]    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Rüter]] || [[In Süddinker]] || Windmühle || __. Jahrhundert || vgl. [[In Süddinker 44]]     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15 || [[Uentrop|Hamm-Uentrop]] || [[Lippemühle in Uentrop]] || [[Zollstraße]] || Wassermühle || 16. Jahrhundert&amp;lt;br&amp;gt;1537 erstmals belegt || Baurelikte vorhanden &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16 || [[Uentrop|Hamm-Uentrop]] || Mühle || [[Mühlenstraße]] 53 || Windmühle || __. Jahrhundert || Gebäude vorhanden &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17 || [[Herringen|Hamm-Herringen]] || Torcksmühle || - || Wassermühle || 18./19. Jahrhundert ||1847 abgerissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18 || [[Herringen|Hamm-Herringen]] || [[Deichmühle]] || - || Wassermühle || unbekannt || keine Gebäude vorhanden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- http://www.wa.de/lokales/hamm/bockum-hoevel/bockum-hoeveler-blickfang-muehle-ringelkamp-1170177.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Blickfang_RH020.jpg|[[Blickfang]] Mühle Rüter, Süddinker&lt;br /&gt;
Datei:Blickfang BH057.jpg|[[Blickfang]] Wassermühle Ermelinghoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlenbesitzer ==&lt;br /&gt;
Das Adressbuch der Stadt Hamm des Jahres 1886 weist als Mühlenbesitzer folgende Personen bzw. Firmen aus:&lt;br /&gt;
* Redicker u. Comp., [[Nordstraße]] 25 und 27&lt;br /&gt;
* Louis Wilhelm Uhlendorff, [[Bahnhofstraße]] 1 und 2&lt;br /&gt;
* Brökelmann u. Comp. (Rübölfabrikation), Bahnhofstraße 4&lt;br /&gt;
* Mühlenpächter Heinrich Nüßing, [[Louisenstraße]] 1&lt;br /&gt;
* Meese und Gebr. Vogel (Rübölfabrikation)&lt;br /&gt;
* Mühle Theodor Schröer, heute [[Von-Thünen-Straße]] 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Theißen: &#039;&#039;Mühlen im Münsterland. Der Einsatz von Wasser- und Windmühlen im Oberstift Münster vom Ausgang des Mittelalters bis zur Säkularisation (1803).&#039;&#039; Waxmann, Münster 2001, ISBN 3-89325-900-7&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Wasser auf die Mühlen&amp;quot;, in: Dr. [[Maria Perrefort]], Stefanie Maeck, Simon Kottmann, [[Der Wirtschaftsstandort Hamm]], Hamm 2011, Seite 82 bis 101&lt;br /&gt;
* Kleiner Bach als Trennlinie. Bewer trennt Industrie und Landwirtschaft. Vor 200 Jahren wurde Mühle erbaut. Westfälischer Anzeiger vom 25. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChlen&amp;diff=289496</id>
		<title>Mühlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChlen&amp;diff=289496"/>
		<updated>2026-04-19T20:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Liste der Mühlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelüberarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen&#039;&#039;&#039; waren für die alte Stadt Hamm und die umliegenden Gemeinden, die heute zusammen mit der alten Kernstadt die Großstadt Hamm bilden, ein bedeutender ökonomischer Faktor. Insbesondere als Kornmühlen stellten sie die Grundversorgung der Bevölkerung mit Mehl sicher. Dabei war der Standort an den Flüssen [[Lippe]] und [[Ahse]] von besonderer Bedeutung. So verzeichnet die Brandkarte von Nicolaus Stell, die nach dem Stadtbrand vom [[11. September]] [[1734]] angelegt wurde, sieben Mühlen in der Stadt Hamm, davon vier mit Standort an der [[Lippe]] und drei mit Standort an der [[Ahse]]. Es handelt sich damit ausschließlich um Wassermühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Hamm (heutige Stadtbezirke) waren insbesondere die Wassermühlen an der Lippe von Bedeutung. Folgende Mühlen sind bekannt:&lt;br /&gt;
* Die Mühle bei [[Haus Stockum]]&lt;br /&gt;
* Die [[Schlossmühle Heessen|Schlossmühle]] von [[Schloss Heessen]]&lt;br /&gt;
* Die [[Lippemühle in Werries|Mühle]] zu [[Schloss Oberwerries]]&lt;br /&gt;
* Die [[Lippemühle in Uentrop|Mühle]] von [[Haus Uentrop]]&lt;br /&gt;
* Die [[Mühle von Haus Heidemühle|Mühle]] von [[Haus Heidemühle]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommen Mühlen an anderen Fließgewässern, z.B.:&lt;br /&gt;
* Die [[Teichmühle]] des Isenbecker Hofes in Herringen&lt;br /&gt;
* Die Torksmühle bei [[Haus Nordherringen]] (vgl. Specialcharte von dem Amte Hamm, 1799)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gab es im Oberstift Münster noch Mühlen an der [[Geinegge]] bei [[Haus Geinegge]], die [[Klostermühle Bockum-Hövel|Klostermühle]] (Windmühle) und eine Wassermühle bei [[Haus Ermelinghof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Mühlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:85%; width:825px&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:3%&amp;quot; | Nr.&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot; | Stadtbezirk&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:16%&amp;quot; | Lage (Straße, Nr.) &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot; | Typ&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:12%&amp;quot; | Bauzeit&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:34%&amp;quot; | Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Hammer Straße 72 h+j|Handelsmühle Hammer Straße]] || [[Hammer Straße]] 72 h+j || Windmühle || __. Jahrhundert || Denkmalliste No.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Klostermühle  Bockum-Hövel]] || [[Klostermühlenweg]] 40 || Windmühle || 19.  Jahrhundert || Denkmalliste No. 205 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Ringelkamp-Mühle]] ||  || Windmühle || __.  Jahrhundert || abgebrochen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || Wassermühle [[Haus Ermelinghoff]] ||  || Wassermühle || __.  Jahrhundert || abgebrochen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || [[Heessen|Hamm-Heessen]] || [[Schlossmühle Heessen]] || [[An der Schloßmühle]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || Denkmalliste No.   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Klostermühle Pohl]] || [[Nordenwall]]/[[Brüderstraße]] || Wassermühle || 19. Jahrhundert - 1880 ||  Denkmalliste No.     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Koch]] || [[Nordstraße]] 19 || Wassermühle || 19. Jahrhundert - 1861 || Denkmalliste No. 139    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Nüssing]] || [[]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen -      &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Pohl]] || [[Nordstraße]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen - nicht zu verwechseln mit [[Klostermühle Pohl]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Uhlendorff]] || [[]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Dohmwirth]] || [[An der Bewer]] 2 || Wassermühle || 19. Jahrhundert - ab 1813 || Denkmalliste No. 106    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Renninghoff]] oder&amp;lt;br&amp;gt;[[Mühle Schumacher]] || [[An der Windmühle]] || Windmühle || __. Jahrhundert || abgebrochen -     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Sterthoff]] || [[In der Kuhweide]] || Wassermühle || 19. Jahrhundert || umgebaut - liegt am [[Bewerbach]]    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Rüter]] || [[In Süddinker]] || Windmühle || __. Jahrhundert || vgl. [[In Süddinker 44]]     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15 || [[Uentrop|Hamm-Uentrop]] || [[Lippemühle in Uentrop]] || [[Zollstraße]] || Wassermühle || 16. Jahrhundert&amp;lt;br&amp;gt;1537 erstmals belegt || Baurelikte vorhanden &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16 || [[Uentrop|Hamm-Uentrop]] || Mühle || [[Mühlenstraße]] 53 || Windmühle || __. Jahrhundert || Gebäude vorhanden &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17 || [[Herringen|Hamm-Herringen]] || Torcksmühle || - || Wassermühle || 18./19. Jahrhundert ||1847 abgerissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18 || [[Herringen|Hamm-Herringen]] || [[Deichmühle]] || - || Wassermühle || unbekannt || keine Gebäude vorhanden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- http://www.wa.de/lokales/hamm/bockum-hoevel/bockum-hoeveler-blickfang-muehle-ringelkamp-1170177.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Blickfang_RH020.jpg|[[Blickfang]] Mühle Rüter, Süddinker&lt;br /&gt;
Datei:Blickfang BH057.jpg|[[Blickfang]] Wassermühle Ermelinghoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlenbesitzer ==&lt;br /&gt;
Das Adressbuch der Stadt Hamm des Jahres 1886 weist als Mühlenbesitzer folgende Personen bzw. Firmen aus:&lt;br /&gt;
* Redicker u. Comp., [[Nordstraße]] 25 und 27&lt;br /&gt;
* Louis Wilhelm Uhlendorff, [[Bahnhofstraße]] 1 und 2&lt;br /&gt;
* Brökelmann u. Comp. (Rübölfabrikation), Bahnhofstraße 4&lt;br /&gt;
* Mühlenpächter Heinrich Nüßing, [[Louisenstraße]] 1&lt;br /&gt;
* Meese und Gebr. Vogel (Rübölfabrikation)&lt;br /&gt;
* Mühle Theodor Schröer, heute [[Von-Thünen-Straße]] 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Theißen: &#039;&#039;Mühlen im Münsterland. Der Einsatz von Wasser- und Windmühlen im Oberstift Münster vom Ausgang des Mittelalters bis zur Säkularisation (1803).&#039;&#039; Waxmann, Münster 2001, ISBN 3-89325-900-7&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Wasser auf die Mühlen&amp;quot;, in: Dr. [[Maria Perrefort]], Stefanie Maeck, Simon Kottmann, [[Der Wirtschaftsstandort Hamm]], Hamm 2011, Seite 82 bis 101&lt;br /&gt;
* Kleiner Bach als Trennlinie. Bewer trennt Industrie und Landwirtschaft. Vor 200 Jahren wurde Mühle erbaut. Westfälischer Anzeiger vom 25. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChlen&amp;diff=289495</id>
		<title>Mühlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChlen&amp;diff=289495"/>
		<updated>2026-04-19T20:24:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelüberarbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen&#039;&#039;&#039; waren für die alte Stadt Hamm und die umliegenden Gemeinden, die heute zusammen mit der alten Kernstadt die Großstadt Hamm bilden, ein bedeutender ökonomischer Faktor. Insbesondere als Kornmühlen stellten sie die Grundversorgung der Bevölkerung mit Mehl sicher. Dabei war der Standort an den Flüssen [[Lippe]] und [[Ahse]] von besonderer Bedeutung. So verzeichnet die Brandkarte von Nicolaus Stell, die nach dem Stadtbrand vom [[11. September]] [[1734]] angelegt wurde, sieben Mühlen in der Stadt Hamm, davon vier mit Standort an der [[Lippe]] und drei mit Standort an der [[Ahse]]. Es handelt sich damit ausschließlich um Wassermühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Hamm (heutige Stadtbezirke) waren insbesondere die Wassermühlen an der Lippe von Bedeutung. Folgende Mühlen sind bekannt:&lt;br /&gt;
* Die Mühle bei [[Haus Stockum]]&lt;br /&gt;
* Die [[Schlossmühle Heessen|Schlossmühle]] von [[Schloss Heessen]]&lt;br /&gt;
* Die [[Lippemühle in Werries|Mühle]] zu [[Schloss Oberwerries]]&lt;br /&gt;
* Die [[Lippemühle in Uentrop|Mühle]] von [[Haus Uentrop]]&lt;br /&gt;
* Die [[Mühle von Haus Heidemühle|Mühle]] von [[Haus Heidemühle]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommen Mühlen an anderen Fließgewässern, z.B.:&lt;br /&gt;
* Die [[Teichmühle]] des Isenbecker Hofes in Herringen&lt;br /&gt;
* Die Torksmühle bei [[Haus Nordherringen]] (vgl. Specialcharte von dem Amte Hamm, 1799)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gab es im Oberstift Münster noch Mühlen an der [[Geinegge]] bei [[Haus Geinegge]], die [[Klostermühle Bockum-Hövel|Klostermühle]] (Windmühle) und eine Wassermühle bei [[Haus Ermelinghof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Mühlen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:85%; width:825px&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:3%&amp;quot; | Nr.&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot; | Stadtbezirk&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:16%&amp;quot; | Lage (Straße, Nr.) &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%&amp;quot; | Typ&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:12%&amp;quot; | Bauzeit&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:34%&amp;quot; | Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Hammer Straße 72 h+j|Handelsmühle Hammer Straße]] || [[Hammer Straße]] 72 h+j || Windmühle || __. Jahrhundert || Denkmalliste No.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Klostermühle  Bockum-Hövel]] || [[Klostermühlenweg]] 40 || Windmühle || 19.  Jahrhundert || Denkmalliste No. 205 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || [[Ringelkamp-Mühle]] ||  || Windmühle || __.  Jahrhundert || abgebrochen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || [[Bockum-Hövel|Hamm-&amp;lt;br&amp;gt;Bockum-Hövel]] || Wassermühle [[Haus Ermelinghoff]] ||  || Wassermühle || __.  Jahrhundert || abgebrochen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || [[Heessen|Hamm-Heessen]] || [[Schlossmühle Heessen]] || [[An der Schloßmühle]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || Denkmalliste No.   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Klostermühle Pohl]] || [[Nordenwall]]/[[Brüderstraße]] || Wassermühle || 19. Jahrhundert - 1880 ||  Denkmalliste No.     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Koch]] || [[Nordstraße]] 19 || Wassermühle || 19. Jahrhundert - 1861 || Denkmalliste No. 139    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Nüssing]] || [[]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen -      &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Pohl]] || [[Nordstraße]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen - nicht zu verwechseln mit [[Klostermühle Pohl]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || [[Mitte|Hamm-Mitte]] || [[Mühle Uhlendorff]] || [[]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || abgebrochen - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Dohmwirth]] || [[An der Bewer]] 2 || Wassermühle || 19. Jahrhundert - ab 1813 || Denkmalliste No. 106    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Renninghoff]] oder&amp;lt;br&amp;gt;[[Mühle Schumacher]] || [[An der Windmühle]] || Windmühle || __. Jahrhundert || abgebrochen -     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Sterthoff]] || [[In der Kuhweide]] || Wassermühle || __. Jahrhundert || umgebaut - liegt am [[Bewerbach]]    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14 || [[Rhynern|Hamm-Rhynern]] || [[Mühle Rüter]] || [[In Süddinker]] || Windmühle || __. Jahrhundert || vgl. [[In Süddinker 44]]     &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15 || [[Uentrop|Hamm-Uentrop]] || [[Lippemühle in Uentrop]] || [[Zollstraße]] || Wassermühle || 16. Jahrhundert&amp;lt;br&amp;gt;1537 erstmals belegt || Baurelikte vorhanden &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16 || [[Uentrop|Hamm-Uentrop]] || Mühle || [[Mühlenstraße]] 53 || Windmühle || __. Jahrhundert || Gebäude vorhanden &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- http://www.wa.de/lokales/hamm/bockum-hoevel/bockum-hoeveler-blickfang-muehle-ringelkamp-1170177.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Blickfang_RH020.jpg|[[Blickfang]] Mühle Rüter, Süddinker&lt;br /&gt;
Datei:Blickfang BH057.jpg|[[Blickfang]] Wassermühle Ermelinghoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlenbesitzer ==&lt;br /&gt;
Das Adressbuch der Stadt Hamm des Jahres 1886 weist als Mühlenbesitzer folgende Personen bzw. Firmen aus:&lt;br /&gt;
* Redicker u. Comp., [[Nordstraße]] 25 und 27&lt;br /&gt;
* Louis Wilhelm Uhlendorff, [[Bahnhofstraße]] 1 und 2&lt;br /&gt;
* Brökelmann u. Comp. (Rübölfabrikation), Bahnhofstraße 4&lt;br /&gt;
* Mühlenpächter Heinrich Nüßing, [[Louisenstraße]] 1&lt;br /&gt;
* Meese und Gebr. Vogel (Rübölfabrikation)&lt;br /&gt;
* Mühle Theodor Schröer, heute [[Von-Thünen-Straße]] 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Theißen: &#039;&#039;Mühlen im Münsterland. Der Einsatz von Wasser- und Windmühlen im Oberstift Münster vom Ausgang des Mittelalters bis zur Säkularisation (1803).&#039;&#039; Waxmann, Münster 2001, ISBN 3-89325-900-7&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Wasser auf die Mühlen&amp;quot;, in: Dr. [[Maria Perrefort]], Stefanie Maeck, Simon Kottmann, [[Der Wirtschaftsstandort Hamm]], Hamm 2011, Seite 82 bis 101&lt;br /&gt;
* Kleiner Bach als Trennlinie. Bewer trennt Industrie und Landwirtschaft. Vor 200 Jahren wurde Mühle erbaut. Westfälischer Anzeiger vom 25. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289462</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289462"/>
		<updated>2026-04-18T13:45:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer  [[Urkunde_1426_April_25|Urkunde]] von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht erstmals ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Cleve und von der Mark bestätigen. Vermutlich steckt er zu jener Zeit bereits in finanziellen Schwierigkeiten, 1661 verliert er nämlich wegen rückständiger Zahlungen einen Hof in Hemmerde &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_16c44a97-4a5f-47b5-8acb-8e881f5ab1cd&amp;lt;/ref&amp;gt; . Und noch 1713 tauchen Gerichtsakten auf, die einen Rechtsstreit seiner Nachkommen mit anderen Teilen der Familie beinhalten &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ee18c310-8e5b-4a6b-99b7-e6fc55160770&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gegenstand des Streites: Zahlungen aus einem Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam ist: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18.Jahrhunderts geht der Hof in den Besitz der Familie Hammerschmidt über &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Peter_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese behält ihn bis mindestens 1825 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Friedrich_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus jener Zeit stammen auch die ersten preußischen Land- und Katasterkarten, die die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, als &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039; kennzeichnen. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich erwähnt. Er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung oder Merkmale geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Es kann also mit großer Wahrscheinlichkeit behauptet werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. Urkundliche Erwähnung findet sie nirgends, auch taucht sie nicht auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von 1799 auf. Aber Flurnamen haben ein langes Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Ahse sich für den Mühlenbetrieb eignet, beweisen mehrere Mühlen flussaufwärts, wie die Schwannemühle in Dinker und weitere im Raum Soest. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie zum Gut Neuenhausen gehört haben, da zum einen kein anderer Hof in der Nähe lag und zum anderen in der Urkunde von 1426/1648 nicht nur Weide- und Waldrechte, sondern auch Wasserrechte eingeräumt wurden. Das ist Grundlage für den Betrieb einer Mühle. Eine &#039;&#039;Mahlgerechtigkeit&#039;&#039;, also die Erlaubnis zum Bau und Betrieb einer Mühle, wird zwar nicht explizit erwähnt, ist aber naheliegend. Die Mühle selbst wird klein und für den eigenen Bedarf gewesen sein, ähnlich der Mühle des [[Haus_Nordherringen|Hauses Nordherringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sie verschwand, kann verschiedene Gründe haben: der hohe Instandsetzungsaufwand lohnte nicht mehr oder, was wahrscheinlicher ist: es war finanziell nicht mehr aufzubringen. Eventuell wurde aber auch das Wasserrecht seitens des Landesherren zurückgenommen. Das passt insofern ins Bild, als dass das Gut auch seine Abgabenfreiheit wiederholt verlor, somit vermutlich auch die sonstigen Privilegien. Die Mühle verschwand also irgendwann im 16. oder 17.Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289461</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289461"/>
		<updated>2026-04-18T13:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Die Mühle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer  [[Urkunde_1426_April_25|Urkunde]] von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht erstmals ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Cleve und von der Mark bestätigen. Vermutlich steckt er zu jener Zeit bereits in finanziellen Schwierigkeiten, 1661 verliert er nämlich wegen rückständiger Zahlungen einen Hof in Hemmerde &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_16c44a97-4a5f-47b5-8acb-8e881f5ab1cd&amp;lt;/ref&amp;gt; . Und noch 1713 tauchen Gerichtsakten auf, die einen Rechtsstreit seiner Nachkommen mit anderen Teilen der Familie beinhalten &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ee18c310-8e5b-4a6b-99b7-e6fc55160770&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gegenstand des Streites: Zahlungen aus einem Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam ist: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18.Jahrhunderts geht der Hof in den Besitz der Familie Hammerschmidt über &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Peter_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese behält ihn bis mindestens 1825 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Friedrich_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus jener Zeit stammen auch die ersten preußischen Land- und Katasterkarten, die die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, als &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039; kennzeichnen. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich erwähnt. Er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung oder Merkmale geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Es kann also mit großer Wahrscheinlichkeit behauptet werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. Urkundliche Erwähnung findet sie nirgends, auch taucht sie nicht auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von 1799 auf. Aber Flurnamen haben ein langes Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Ahse sich für den Mühlenbetrieb eignet, beweisen mehrere Mühlen flussaufwärts, wie die Schwannemühle in Dinker und weitere im Raum Soest. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie zum Gut Neuenhausen gehört haben, da zum einen kein anderer Hof in der Nähe lag und zum anderen in der Urkunde von 1426/1648 nicht nur Weide- und Waldrechte, sondern auch Wasserrechte eingeräumt wurden. Das ist Grundlage für den Betrieb einer Mühle. Eine &#039;&#039;Mahlgerechtigkeit&#039;&#039;, also die Erlaubnis zum Bau und Betrieb einer Mühle, wird zwar nicht explizit erwähnt, ist aber naheliegend. Die Mühle selbst wird klein und für den eigenen Bedarf gewesen sein, ähnlich der Mühle des [[Haus_Nordherringen|Hauses Nordherringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sie verschwand, kann verschiedene Gründe haben: der hohe Instandsetzungsaufwand lohnte nicht mehr oder, was wahrscheinlicher ist: es war finanziell nicht mehr aufzubringen. Eventuell wurde aber auch das Wasserrecht seitens des Landesherren zurückgenommen. Das passt insofern ins Bild, als dass das Gut auch seine Abgabenfreiheit wiederholt verlor, somit vermutlich auch die sonstigen Privilegien. Die Mühle verschwand also irgendwann im 16. oder 17.Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289460</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289460"/>
		<updated>2026-04-18T13:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer  [[Urkunde_1426_April_25|Urkunde]] von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht erstmals ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Cleve und von der Mark bestätigen. Vermutlich steckt er zu jener Zeit bereits in finanziellen Schwierigkeiten, 1661 verliert er nämlich wegen rückständiger Zahlungen einen Hof in Hemmerde &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_16c44a97-4a5f-47b5-8acb-8e881f5ab1cd&amp;lt;/ref&amp;gt; . Und noch 1713 tauchen Gerichtsakten auf, die einen Rechtsstreit seiner Nachkommen mit anderen Teilen der Familie beinhalten &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ee18c310-8e5b-4a6b-99b7-e6fc55160770&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gegenstand des Streites: Zahlungen aus einem Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam ist: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18.Jahrhunderts geht der Hof in den Besitz der Familie Hammerschmidt über &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Peter_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese behält ihn bis mindestens 1825 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Friedrich_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus jener Zeit stammen auch die ersten preußischen Land- und Katasterkarten, die die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, als &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039; kennzeichnen. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich erwähnt. Er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung oder Merkmale geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Es kann also mit großer Wahrscheinlichkeit behauptet werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. Urkundliche Erwähnung findet sie nirgends, auch taucht sie nicht auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von 1799 auf. Aber Flurnamen haben ein langes Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Ahse sich für den Mühlenbetrieb eignet, beweisen mehrere Mühlen flussaufwärts, wie die Schwannemühle in Dinker und weitere im Raum Soest. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie zum Gut Neuenhausen gehört haben, da zum einen kein anderer Hof in der Nähe lag und zum anderen in der Urkunde von 1426/1648 nicht nur Weide- und Waldrechte, sondern auch Wasserrechte eingeräumt wurden. Das ist Grundlage für den Betrieb einer Mühle. Eine explizite &#039;&#039;Mahlgerechtigkeit&#039;&#039;, also die Erlaubnis zum Bau und Betrieb einer Mühle, wird zwar nicht explizit erwähnt, ist aber naheliegend. Die Mühle selbst wird klein und für den eigenen Bedarf gewesen sein, ähnlich der Mühle des [[Haus_Nordherringen|Hauses Nordherringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sie verschwand, kann verschiedene Gründe haben: der hohe Instandsetzungsaufwand lohnte nicht mehr oder, was wahrscheinlicher ist: es war finanziell nicht mehr aufzubringen. Eventuell wurde aber auch das Wasserrecht seitens des Landesherren zurückgenommen. Das passt insofern ins Bild, als dass das Gut auch seine Abgabenfreiheit wiederholt verlor, somit vermutlich auch die sonstigen Privilegien. Die Mühle verschwand also irgendwann im 16. oder 17.Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289459</id>
		<title>Gut Neuenhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Gut_Neuenhaus&amp;diff=289459"/>
		<updated>2026-04-18T11:01:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der Ahse in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der Biolandhof Damberg hervorging.  == Geschichte == Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer Urkunde von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Gut Neuenhaus war ein freier Adelssitz an der [[Ahse]] in Westtünnen. Ende des 19.Jahrhunderts verschwand das Herrenhaus, übrig blieben die Wirtschaftsgebäude, aus denen der [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhof Damberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof Neuenhaus taucht erstmals in einer Urkunde von 1426 auf &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ba57af56-8f87-42b3-bcd8-df7b63dfda72&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gerhard von Kleve und von der Mark (Bruder des Grafen Adolf von Kleve und von der Mark) tauscht mit Herman von Neheim den Hof &#039;&#039;Nienhaus&#039;&#039; mit einem &#039;&#039;Hof zu Norddinker&#039;&#039; und dem &#039;&#039;Hövelinghaus&#039;&#039;. Aus der Urkunde geht hervor, dass der Hof Nienhaus seit alters her ein Hofgut des (Schulten)Hofes Rhynern war und diesem mit Renten, Zinsen, Abgaben und Pachten und den üblichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Tausches erfährt der Hof Nienhaus jedoch eine Aufwertung, er wird allodifiziert, d.h. von allen Pflichten der Hofgemeinschaft in Rhynern freigestellt. Während die ehemaligen Abgabenpflichten mit dem Tausch an den Hof zu Norddinker übergehen, gilt der Hof Nienhaus nun als freies Gut, ist also frei von jeglichen Abgaben (ausgenommen dem Kirchenzehnten) und besitzt Rechte an Holz, Wald, Torf und Zweigen, Wasser und Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Besitzer sind nicht bekannt. Erst 1642 &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.westfaelische-geschichte.de/que87811&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1647 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ade80cc9-ad06-466f-a874-c75c6c4c116c&amp;lt;/ref&amp;gt;  taucht erstmals ein Name auf: Philipp Buttel zum Nyenhaus. Die Familie (von) Buttel gehörte zu Hamms Oberschicht, aus ihr stammen die Bürgermeister Werner Buttel und Herman Buttel, sowie Unnas Bürgermeister Evert Buttel. Sie besitzen mehrere Güter, u.a. das Haus Niederhaus in Wiescherhöfen &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_c9e633e4-be6c-4c88-8921-b0a8cf6b3d81&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 lässt Philipp Buttel die Tauschurkunde, die die Abgabenfreiheit des Gutes bescheinigt, vom Grafen von Cleve und von der Mark bestätigen. Vermutlich steckt er zu jener Zeit bereits in finanziellen Schwierigkeiten, 1661 verliert er nämlich wegen rückständiger Zahlungen einen Hof in Hemmerde &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_16c44a97-4a5f-47b5-8acb-8e881f5ab1cd&amp;lt;/ref&amp;gt; . Und noch 1713 tauchen Gerichtsakten auf, die einen Rechtsstreit seiner Nachkommen mit anderen Teilen der Familie beinhalten &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_ee18c310-8e5b-4a6b-99b7-e6fc55160770&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gegenstand des Streites: Zahlungen aus einem Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was seltsam ist: Trotz der verbrieften Abgabenfreiheit taucht der Hof 1486 im Schatzbuch der Grafschaft Mark auf und muss mit 6 Gulden den Steuerhöchstsatz zahlen. Auch 1705 taucht der Hof trotz Bestätigung der Abgabenfreiheit im Güterverzeichnis der Grafschaft Mark auf, und wird mit 136 Reichstalern sehr hoch bewertet. Der Wert ist der höchste in Westtünnen, was zeigt, dass es der größte Hof zu jener Zeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18.Jahrhunderts geht der Hof in den Besitz der Familie Hammerschmidt über &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Peter_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese behält ihn bis mindestens 1825 &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hammwiki.info/wiki/Friedrich_Hammerschmidt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus jener Zeit stammen auch die ersten preußischen Land- und Katasterkarten, die die Hofstelle, die an beiden Seiten der Ahse liegt, als &#039;&#039;Neuenhausen&#039;&#039; und &#039;&#039;Hammerschmidts Platz&#039;&#039; kennzeichnen. Auf einer topographischen Karte von 1897 sind die Gebäude auf der rechten Ahseseite verschwunden. Nur noch die Wirtschaftsgebäude auf der linken Seite stehen noch. Auf dem Meßtischblatt von 1927 wird der Hof nicht mehr namentlich erwähnt. Er ist zu einem gewöhnlichen Bauernhof ohne besondere Stellung oder Merkmale geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Neuenhaus&#039;&#039; weist darauf hin, dass es einen älteren Hof an jener Stelle an der Ahse gab, da Höfe in der Regel nach Landschaftsmerkmalen oder besonderen Umständen benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des heutigen [[Bioland-Hof_Damberg|Biolandhofs Damberg]] befinden sich die Flurstücke &#039;&#039;Mühlenmersch&#039;&#039; (rechte Uferseite) und &#039;&#039;Mühlenbreite&#039;&#039; (linke Uferseite). Es kann also mit großer Wahrscheinlichkeit behauptet werden, dass dort einmal eine Mühle gestanden hat. Urkundliche Erwähnung findet sie nirgends, auch taucht sie nicht auf der &#039;&#039;Special Charte&#039;&#039; von 1799 auf. Aber Flurnamen haben ein langes Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Ahse sich für den Mühlenbetrieb eignet, beweisen mehrere Mühlen flussaufwärts, wie die Schwannemühle in Dinker und weitere im Raum Soest. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie zum Gut Neuenhausen gehört haben, da zum einen kein anderer Hof in der Nähe lag und zum anderen in der Urkunde von 1426/1648 nicht nur Weide- und Waldrechte, sondern auch Wasserrechte eingeräumt wurden. Das ist Grundlage für den Betrieb einer Mühle. Eine explizite &#039;&#039;Mahlgerechtigkeit&#039;&#039;, also die Erlaubnis zum Bau und Betrieb einer Mühle, wird zwar nicht explizit erwähnt, ist aber naheliegend. Die Mühle selbst wird klein und für den eigenen Bedarf gewesen sein, ähnlich der Mühle des [[Haus_Nordherringen|Hauses Nordherringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sie verschwand, kann verschiedene Gründe haben: der hohe Instandsetzungsaufwand lohnte nicht mehr oder, was wahrscheinlicher ist: es war finanziell nicht mehr aufzubringen. Eventuell wurde aber auch das Wasserrecht seitens des Landesherren zurückgenommen. Das passt insofern ins Bild, als dass das Gut auch seine Abgabenfreiheit wiederholt verlor, somit vermutlich auch die sonstigen Privilegien. Die Mühle verschwand also irgendwann im 16. oder 17.Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur &amp;amp; Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Herausg.): Kataster der kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark, 1705. Münster 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Timm (Bearb.): Schatzbuch der Grafschaft Mark, 1486. Unna 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katasteramt Hamm: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Karten von Westtünnen aus unterschiedlichen Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesarchiv NRW: diverse Urkunden aus verschiedenen Jahrhunderten, vgl. Verweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChle_Dohmwirth&amp;diff=289403</id>
		<title>Mühle Dohmwirth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=M%C3%BChle_Dohmwirth&amp;diff=289403"/>
		<updated>2026-04-14T23:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{POI&lt;br /&gt;
|Name=An der Bewer 2&amp;lt;br&amp;gt;Mühle Dohmwirth&lt;br /&gt;
|Logo=&lt;br /&gt;
|Logobreite=&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=&lt;br /&gt;
|PLZ=&lt;br /&gt;
|Bezirk=[[Rhynern|Hamm-Rhynern]]&lt;br /&gt;
|Stadtteil=[[Allen]]&lt;br /&gt;
|Straße=[[An der Bewer]] 2&lt;br /&gt;
|Typ=Technisches Bauwerk&lt;br /&gt;
|Gebäudetyp=Wassermühle&lt;br /&gt;
|Namensherkunft=&lt;br /&gt;
|existiert-seit=1813 (Antrag auf Errichtung)&lt;br /&gt;
|Name-alt=&lt;br /&gt;
|Denkmalliste=No. 106 sei dem 1. September 1989&lt;br /&gt;
|Karte={{KartePos|Pos=51.61459,7.85550|Marker=R}}&lt;br /&gt;
|erfasst=03. Juli 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Mühle Dohmwirth&#039;&#039;&#039; ist eine ehemalige Wassermühle am Dohmwirthhof in [[Rhynern]]. Ursprünglich hieß sie Döringmühle, benannt nach ihrem Erbauer&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_e055fda3-03b9-495c-96b1-e43d47970060&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle ist ein freistehendes und zweigeschossiges Fachwerkgebäude mit zweiachsigem massiven Anbau. Das Gebäudeensemble wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet. Der Antrag auf Errichtung der Mühle stammt aus dem Jahr 1813. Die Mühle erhielt vor 1900 den Namen Dohmwirth. Auf preußischen Karten von 1850 lautet der Name noch Döring-Mühle. Der Flurname im Westen des Hofes lautet &amp;quot;Dörings Köpfe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der Mühle war, dass der [[Bewerbach]] nicht durchgängig genügend Wasser für den Betrieb zur Verfügung stellen konnte, deshalb wurde das Wasser über Nacht in einem eigens dafür angelegten Bachlauf angestaut, um dann tagsüber mahlen zu können. Die Mühle produzierte dabei Haferflocken, Griesmehl, Graupen, Weizenmehl und Futterschrot, in Kriegsjahren wurde auch Öl in der Mühle gepresst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 wurde die Mühle auf elektrischen Betrieb umgestellt. Im Jahr 1945 wurden die Mahlrechte verkauft und der Mühlenbetrieb eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den technischen Anlagen waren zum Zeitpunkt der Unterdenkmalstellung noch zwei Mahlgänge, die Turbine, die Schrotmühle, die Siebanlage, eine Mischanlage und der Aufzug vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmaleintrag ==&lt;br /&gt;
Die Mühle ist als Beweis alter Produktionsverfahren von Bedeutung und ist Baudenkmal aus wissenschaftlichen und ortskundlichen Gründen. Die Denkmaleigenschaft bezieht sich auf das Mühlengebäude und die Mühleneinrichtung&amp;lt;ref&amp;gt; Denkmalwertbegründung - zitiert nach [[Denkmalliste der Stadt Hamm]], Bestandsverzeichnis lfd. Nummer 106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kleiner Bach als Trennlinie. Bewer trennt Industrie und Landwirtschaft. Vor 200 Jahren wurde Mühle erbaut. Westfälischer Anzeiger vom 25. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technische Bauwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profanbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhynern (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289146</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289146"/>
		<updated>2026-04-04T11:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Vom oberen Bildrand schlängelt sich &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; runter bis zur Stadt Hamm, die sich rechterhand, also südlich der Lippe, befindet. Dort eingezeichnet sind nicht nur (vermutlich) die Pauluskirche, sondern auch eine Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher ist sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er jenseits der Landwehr, also im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289145</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289145"/>
		<updated>2026-04-04T11:52:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Vom oberen Bildrand schlängelt sich &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; runter bis zur Stadt Hamm, die sich rechterhand, also südlich der Lippe, befindet. Dort eingezeichnet sind nicht nur (vermutlich) die Pauluskirche, sondern auch eine Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher ist sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289144</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289144"/>
		<updated>2026-04-04T11:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Rechterhand, also südlich der Lippe, befindet sich die Stadt Hamm mit einer Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher ist sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289143</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289143"/>
		<updated>2026-04-04T11:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Hamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Kartenabschnitt steckt voller Details. Rechterhand, also südlich der Lippe, befindet sich die Stadt Hamm mit einer Roggenmühle und (Korn)Mühle. Nach Norden hin quert eine Brücke die Lippe. Sie führt zum [[Nordenhospital|&#039;&#039;Hospital&#039;&#039;]], das inmitten der sogenannten [[Nordenfeldmark]] steht. Obwohl nördlich der Lippe gelegen, gehörten diese Wiesen und Felder zur Grafschaft Mark. Daher wird sie auch komplett von einer Landwehr umgeben, dargestellt durch das umlaufende Buschwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landwehr befinden sich mehrere Schlagbäume, also Durchgänge, die sogar namentlich genannt werden. Im linken Bildrand, also am nördlichsten Punkt der Karte, steht ein Haus mit Namen &#039;&#039;Hardinghausen&#039;&#039;. Nach jenem Hof ist die [[Hardinghausstraße]] benannt. Er gehörte dem Nordenstift, obwohl er im Bistum Münster lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit einem * Sternchen markierte Bereich unterhalb von Hamm an der Lippe kennzeichnet die Lage von [[Nienbrügge|Burg Nienbrügge]], die im Jahre 1225 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts, am unteren Ende der Landwehr, steht das [[Haus Geinegge]] und weitere Schlagbäume. Die werden im nächsten Absatz eingehender behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289142</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289142"/>
		<updated>2026-04-04T11:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der [[Nordenfeldmark]] darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289141</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289141"/>
		<updated>2026-04-04T11:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heidemühle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden &amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289140</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289140"/>
		<updated>2026-04-04T11:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heidemühle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links, also am Nordufer) und der Ölmühle (rechts, also am Südufer). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von &#039;&#039;Burg Heidemühle&#039;&#039; gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289139</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289139"/>
		<updated>2026-04-04T11:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289138</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289138"/>
		<updated>2026-04-04T11:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren, linken Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289137</id>
		<title>Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289137"/>
		<updated>2026-04-04T11:05:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Abschnitt Heessen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert.png|thumb|right|Karte der Lippe zwischen Haus Heidemühle und Haus Stockum, Ende 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die vorliegende Karte des Lippeverlaufs zwischen [[Haus Heidemühle]] und [[Haus Stockum]] liegt im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen. Sie wird als [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E066%2F06668%2Fmets.xml Digitalisat] online zur Verfügung gestellt und auf Ende des 16. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung ist im Original 30 cm breit und 82,5 cm hoch und enthält vor allem Eintragungen zu Mühlen, Brücken und den zugehörigen adeligen Häusern entlang der Lippe. Zudem sind einige Flurbezeichnungen und im Bereich nördlich der Lippe vor Hamm Landwehren und deren Durchlässe (sogenannte &amp;quot;Bäume&amp;quot;) in die Karte aufgenommen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Heidemühle im Osten und der ehemaligen Siedlungsstätte Nienbrügge enthält die Karte zusätzlich kurze textliche Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden wird die Karte in acht Abschnitten detailliert vorgestellt. Dabei wird geografisch von Ost nach West bzw. in der Karte von oben nach unten vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heidemühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 1 Heidemühle.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text zur linken Seite lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
her ist gezeret (?) dan das idle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
haus zur Heidemolle lecht im Lande von Marcke dan noch der rechte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
und olde Lipstrom dahinder &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
her gehet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was übersetzt etwa wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist das adelige Haus Heidemühle gezeichnet, das in der Grafschaft Mark liegt, zusammen mit dem rechten und alten Lippestrom, der dahinter herfließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildabschnitt sehen wir den Adelssitz [[Haus Heidemühle]], gegliedert in  Ober- und Niederheidemühle, samt der Kornmühle (links) und der Ölmühle (rechts). Oberheidemühle lag auf einer Lippeinsel und besaß einen Turm, weshalb auch manchmal von Burg Heidemühle gesprochen wird. Sie wird als &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; erstmals 1345 in einer Tauschurkunde vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster erwähnt. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 Haus Niederheidemühle am linken Lippeufer erbaut, welches im Jahr 1590, als die Karte gezeichnet wurde, im Besitz der Familie von Neheim (Nehem) war. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Schenkung, Tausch, Heirat und Erbe regelmäßig, darunter finden sich Namen wie [[Vollenspit_(Familie)|Vollenspit]], von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden, und die Gräftenanlage der beiden Bauten sind als Bodendenkmal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten rechts im Bild sieht man die [[Munne]], ein kleiner Bach, der bei Haus Uentrop in die Lippe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Uentrop ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 2 Uentrop.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wird durch die Bezeichnungen &amp;quot;Dat Stifft von Münster&amp;quot; auf der Nordseite der Lippe und &amp;quot;Dat Lant van der Mark&amp;quot; deutlich, dass die Lippe in dem gesamten dargestellten Abschnitt als Grenzfluss zwischen dem Bistum Münster und der Grafschaft Mark zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte zeigt in diesem Abschnitt eine mehrfach verzweigte Lippe, wodurch drei Lippeinseln entstehen. Auf der südlichen und größten Insel befindet sich am östlichen Ende eine Walkmühle. Auf der nördlichen Insel befindet sich an der nördlichen Seite eine Kornmühle und auf dem gegenüber liegenden Ufer eine Ölmühle. Zwischen den beiden großen Inseln verzweigt die Lippe nochmals und bildet eine kleine Insel, die mit &amp;quot;Reck&amp;quot; bezeichnet ist und damit das [[Haus Uentrop|Haus Reck]] in Uentrop meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Lippearm ist die Mündung der [[Munne]] eingezeichnet, ebenso die &amp;quot;lange Uentropsche Brücke&amp;quot;, die eine Verbindung von Haus Reck nach Uentrop darstellt. Uentrop selbst ist durch einen Kirchenbau symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Haaren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 3 Haaren.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Bildrand sehen wir Dolberg (mit einer Kirche markiert) und Ostdolberg (mit einem Haus markiert). In der Bildmitte, auf der Lippeinsel unter dem Namen der ersten Besitzer &#039;&#039;Horn&#039;&#039;, sehen wir das ehemalige [[Haus Haaren]], von dem Johann Dietrich von Steinen 1757 in seinem Buch über die Kirchspiele des Kreises Hamm schreibt, dass es &#039;&#039;ein köstlicher Rittersitz&#039;&#039; sei. Es diente den Grafen von der Mark zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Nach mehreren Besitzerwechseln verfiel das Haupthaus im Laufe des 19.Jahrhunderts und verschwand schließlich vollständig. Allein die Wirtschaftsgebäude blieben erhalten. An dieser Stelle steht auch heute noch ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind die zwei Brücken zur Lippeinsel bei Haus Haaren sowie eine weitere Brücke über die Lippe kurz nach dem Zusammenfluss der beiden Lippearme unterhalb von Haaren. &amp;lt;ref&amp;gt; Die zwei Brücken könnten ihren Ursprung in der geteilten Nutzung von Haus Haaren gehabt haben. Über mehrere Generationen war das Haus zwischen zwei Familien aufgeteilt, so dass vermutet werden kann, dass jede Familie ihre eigene Brücke hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist ein Haus mit der Namensbeschriftung &amp;quot;Schryver&amp;quot; eingezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Werries ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 4 Werries.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschnitt zeigt die Lippeinsel bei Werries, wobei das Haus Oberwerries auf der Insel eingezeichnet ist, ab mit dem Vermerk versehen ist &amp;quot;Das Huss legt an dieser Seiten der Lippe&amp;quot;, was darauf hindeutet, dass Haus Oberwerries nicht auf der Insel, sondern nördlich der Lippe gelegen ist. Die Namensbeziechnung &amp;quot;Bevervuort&amp;quot; weist auf die Besitzer hin, nämlich die Familie von Beverförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Lippearm liegen eine Kornmühle (auf dem Nordufer) und eine Ölmühle (auf dem Südufer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Haus Oberwerries ist eine Brücke vom Nordufer auf die Insel angedeutet. Am südlichen Lippearm ist auf gleicher Höhe ein Boot mit zwei Personen eingezeichnet. Dies weist auf einen möglichen  Fährstandort hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Lippearme ist eine weitere Brücke über die Lippe eingezeichnet, am südlichen Lippeufer zudem ein Haus mit der Namensbezeichnung &amp;quot;Nehem&amp;quot;. Hierbei handelt es sich um das Haus Niederwerries, das im Besitz der Familie von Neheim stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Heessen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt begegnen uns eine Menge Details. Links oben sehen wir durch eine Kirche symbolisiert das Dorf Heessen. Daneben, an der Lippe gelegen, [[Schloss Heessen]]. Auf der Höhe des Schlosses befinden sich auch zwei Wehre in der Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter flussabwärts stoßen wir auf eine Kornmühle (links, somit auf der Nordseite der Lippe) und eine Ölmühle (rechts, somit auf der Südseite der Lippe). Auf der Lippeinsel wird durch das halbrunde Buschwerk die Landwehr angedeutet, die die Grafschaft Mark vom Bistum Münster trennte. Am oberen Ende der Insel befindet sich der sogenannte Schlagbaum, der Grenzübergang. Unten rechts auf der Insel, nach Hamm hin, befindet sich eine Brücke, die dem [[Haus Kentrop]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren, linken Bildabschnitt befindet sich linkerhand (also nördlich der Lippe) ein alter Seitenarm der Lippe, als &#039;&#039;de olde lip&#039;&#039; markiert. Und auch hier gibt es weiteres Buschwerk, das die Landwehr der Nordenfeldmark darstellt, also wieder die Grenze zwischen der Grafschaft Mark und dem Bistum Münster. Und ebenfalls befindet sich hier ein Schlagbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 5 Heessen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Hamm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 6 Hamm.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Geinegge/Herringen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 7 Geinegge Herringen.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitt Stockum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 051 Karten A Allgemein Nr 6668 Lippe von der Heidemühle bis Stockum 16tes Jahrhundert - Teil 8 Stockum.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Essellen 1851]],&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881 &lt;br /&gt;
* Johann Dietrich von Steinen: „Historie der Kirchspiele im Amt Hamm“, Lemgo 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Karten und Pläne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289134</id>
		<title>Diskussion:Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289134"/>
		<updated>2026-04-04T10:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten? ([[Benutzer:Wortwanderer|Wortwanderer]], 04.04.2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch an anderer Stelle wird von einem Bodendenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle&amp;quot; gesprochen. Woher kommt diese Information? Irgendwie kann ich es keinem der genannten Bodendenkmäler ([[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm#Bodendenkmale]]) zuordnen. --[[Benutzer:MyRegioGuide|Martin / myRegioGuide]] ([[Benutzer Diskussion:MyRegioGuide|Diskussion]]) 10:48, 4. Apr. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289133</id>
		<title>Diskussion:Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289133"/>
		<updated>2026-04-04T10:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten? ([[Wortwanderer]], 04.04.2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch an anderer Stelle wird von einem Bodendenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle&amp;quot; gesprochen. Woher kommt diese Information? Irgendwie kann ich es keinem der genannten Bodendenkmäler ([[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm#Bodendenkmale]]) zuordnen. --[[Benutzer:MyRegioGuide|Martin / myRegioGuide]] ([[Benutzer Diskussion:MyRegioGuide|Diskussion]]) 10:48, 4. Apr. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289132</id>
		<title>Diskussion:Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Diskussion:Lippe_von_der_Heidem%C3%BChle_bis_Stockum_(Karte)&amp;diff=289132"/>
		<updated>2026-04-04T10:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Bildabschnitt &amp;quot;Haaren&amp;quot; ist unten rechts ein Haus mit einem Vermerk eingetragen. Leider kann ich nur das SCH lesen, aber dort stand das Gasthaus &amp;quot;Schiffwirth&amp;quot;, auch &amp;quot;Schiffahrt&amp;quot; genannt. Könnte der Vermerk etwas in dieser Richtung bedeuten? ([[Benutzer:Wortwanderer]], 04.04.2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch an anderer Stelle wird von einem Bodendenkmal &amp;quot;Gräfte Heidemühle&amp;quot; gesprochen. Woher kommt diese Information? Irgendwie kann ich es keinem der genannten Bodendenkmäler ([[Denkmalliste_der_Stadt_Hamm#Bodendenkmale]]) zuordnen. --[[Benutzer:MyRegioGuide|Martin / myRegioGuide]] ([[Benutzer Diskussion:MyRegioGuide|Diskussion]]) 10:48, 4. Apr. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289131</id>
		<title>Haus Heidemühle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hammwiki.info/index.php?title=Haus_Heidem%C3%BChle&amp;diff=289131"/>
		<updated>2026-04-04T10:36:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwanderer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Heidemühle&#039;&#039;&#039; war ein Herrenhaus auf einer [[Lippe|Lippeinsel]] im [[Stadtbezirke|Stadtbezirk]] [[Uentrop]] (Stadtteil [[Schmehausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gliederte sich in die Burg Oberheidemühle und das 1541 errichtete Haus Niederheidemühle. Laut einer [[Lippe von der Heidemühle bis Stockum (Karte)|Karte]] von 1590 gehörten zwei Mühlen zum Anwesen: eine Kornmühle auf der Lippeinsel und eine Ölmühle am südlichen Lippeufer, wo auch das Haus Niederheidemühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird die &#039;&#039;Heydemolen&#039;&#039; auf einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1345 vom Stift Freckenhorst an das Bistum Münster. Auf Grund eines Erbstreites wurde 1541 ein weiteres Haus, die Niederheidemühle, am linken Lippeufer erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert war Haus Heidemühle im Besitz der Familie Vollenspit, aus der der [[Amt Hamm|Hammer Drost]] [[Dietrich Vollenspit]] hervorging. Teile der Familie waren berüchtigte Raubritter, die im Umkreis von Hamm bis Soest ihr Unwesen trieben, Korn verbrannten, Kaufleute überfielen und die Bauern drangsalierten. In Folge taten sich im Jahre 1445 Bürger aus Soest, Hamm, Unna und Kamen zusammen und zogen gegen Burg Heidemühle aus, brannten sie nieder und nahmen die Brüder Vollenspit gefangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, 1922&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kam das Anwesen durch Schenkung, Erbe, Tausch und Heirat an verschiedene andere Adelsfamilien, u.a. an die von der Recke und von Vincke. Im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts zerfielen die Burg und die Wirtschaftshäuser allmählich und heute sieht man in den Lippewiesen nichts mehr von den einstigen Gebäuden. Beim [[LIFE-Projekt Lippeaue]] wurden jedoch Holzbalken des Mühlenwehrs gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Landes NRW bei Haus Heidemühle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baureste ==&lt;br /&gt;
1881 berichtet Nordhoff von dem Anwesen: &#039;&#039;Heute besteht hier nur eine Pächterwohnung und der am Graben kenntliche Burgplatz ... Man trifft dort nur mehr die Reste eines Aussenwalles und inneren Ringgrabens, und auf dem Burgplatze ein vierkantiges zweistöckiges Backsteinhaus mit Walmdach, wahrscheinlich eine Anlage der zur Heiden vom Jahre 1783. Eine zierlich geschmiedete Eisenschranke an der Haustreppe hat in der Mitte unter einer Krone die Buchstaben Z. 11. H. 1783.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Nordhoff, Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm, Leipzig 1881&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind keine oberflächlichen Baureste der Burg Oberheidemühle und des Hauses Niederheidemühle mehr vorhanden. Die letzten Reste wurden um 1900 abgetragen und sind mutmaßlich bei Haus Vellinghausen verbaut worden. Lediglich die Gräftenanlage für beide Bauten ist als Bodendenkmal noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia==&lt;br /&gt;
Erwähnung finden Burg Heidemühle und der Kampf mit den Raubrittern Vollenspit im Versepos &#039;&#039;Dietwald Vrischemai&#039;&#039;, das der Dinker&#039;sche Pfarrer Wilhelm Wilms im Jahre 1907 veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt; vgl. hierzu [[Mühle von Haus Heidemühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Peter: &#039;&#039;Uentrop und Heidemühl&#039;&#039;, in: Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922, S. 215-218.&lt;br /&gt;
* [[Literatur|Richtering 1976]], S. 134f.&lt;br /&gt;
* Ein Schmoisener Raubritter. Archäologen begleiten Life+-Maßnahme in Schmehausen. Burg auf der Lippeinsel. Westfälischer Anzeiger vom 19. November 2014&lt;br /&gt;
* Dr.Nordhoff: &amp;quot;Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kreises Hamm&amp;quot;, Leipzig 1881&lt;br /&gt;
* Karte &amp;quot;Lippe Flußlauf von der Heidemühle hinter Uentrop bis Stockum&amp;quot;, 1590, im Landesarchiv NRW, W 051 / Karten A (Allgemein), Nr. 6668&lt;br /&gt;
* Heimatbuch Kreis und Stadt Hamm, Hamm 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Herrenhäuser|Heidemühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uentrop (Bezirk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortwanderer</name></author>
	</entry>
</feed>