Wilhelm Krampe

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Wilhelm Krampe

Wilhelm Krampe (* 5. Mai 1925 in Herbern; † 12. Februar 1986 in Hamm), genannt Brügger, war ein Politiker der CDU.

Leben und Beruf

Nach dem Schulbesuch leistete Krampe Reichsarbeitsdienst, wurde dann zur Wehrmacht eingezogen und nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Er war gelernter Klempner- und Installateur und schulte zum Betriebskaufmann um. Anschließend war er als Arbeitersekretär tätig. 1964 wurde er Diözesansekretär bei der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).

Politik

Partei

Krampe schloss sich 1947 der CDU an, war stellvertretender Landesvorsitzender der Sozialausschüsse Westfalen und wurde 1956 zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen Westfalen-Lippe gewählt. Er war für seine Partei von 1977 bis 1981 der achte Kreisvorsitzende in Hamm. Außerdem war er für die Junge Union Westfalen Mitglied des Landesvorstandes.

Abgeordneter

Krampe war von 1952 bis 1956 sowie von 1961 bis 1974 Ratsmitglied der Stadt Hamm und war dort von 1963 bis 1969 für die CDU-Fraktion der Fraktionsvorsitzende. Am 12. Juli 1958 rückte er in den Nordrhein-Westfälischen Landtag nach. Da sowohl der Ablauf der Wahlperiode als auch sein Eintritt auf das gleiche Datum fielen, schied er am selben Tag wieder aus dem Parlament aus.

Dem Deutschen Bundestag gehörte Krampe vom 11. Oktober 1966, als er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Friedrich Vogel nachrückte, bis 1980 an. Er war stets über die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen.

Ehrungen

  • 1980: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland