Urkunde 1494 Januar 22

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Der Fiskal Johann Gessl berichtet am 22. Januar 1494 Kaiser Maximilian I. folgendes: Er verklagt Friedens- und Rechtsbrecher aus Soest, Hamm(e), Lippe (Lippstadt) und Hamburg; er klagt die Schulden der Juden von Regensburg ein, außerdem die Steuerschulden der Reichsstädte seit den Zeiten Kaiser Friedrichs III. Für die verpfändeten Stadtsteuern sollen die Pfandbriefe vorgelegt werden. Die Juden aus dem Reich haben seit Jahren ihre Steuern nicht bezahlt; bei weiterer Weigerung sollen ihnen Schulen und Synagogen geschlossen werden. Man soll die Juden wegen ihrer Verbrechen aus dem Reich austreiben und von den Städten, welche sie los sein wollen, Ablösungsgelder fordern, die für den Türkenkrieg verwendet werden können. Gessl bittet, weiter Fiskal bleiben zu dürfen.

Quelle

RI XIV,1 n. 349, in: Regesta Imperii Online, URI: [[1]] (besucht am 16.07.2017).

Siehe auch