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Eduard Isphording

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Eduard Isphording

Dr. Eduard Isphording (* 31. Januar 1935 in Hamm, † 17. Mai 2012 in Nürnberg) war von 1978 bis 2000 Direktor der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg.

Leben

Eduard Isphording wurde am 31. Januar 1935 als vierter Sohn des Kaufmanns Dr. Otto Isphording und seiner Ehefrau llse, geb. Boese, in Hamm geboren. Nachdem er 1955 die Hochschulreife erlangt hatte, arbeitete er bis 1958 bei der Universitätsbuchhandlung Bouvier in Bonn.

Der kaufmännischen Tätigkeit schlossen sich geisteswissenschaftliche Studienjahre mit dem Schwerpunkt Kunstgeschichte in Wien, Berlin und vor allem Heidelberg an, wo er 1968 mit einer Dissertation zum Augsburger Historienmaler Gottfried Bernhard Göz (1708-1744) promoviert wurde. Assistentenjahre an den Kunsthistorischen Instituten in Heidelberg und Trier schlossen sich an, ehe er ab 1972 dank eines Bibliotheksreferendariats an der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart zu seiner eigentlichen Berufung fand. Nach der 1973 abgelegten Staatsprüfung für den höheren Bibliotheksdienst sammelte er zunächst als wissenschaftlicher Angestellter ab 1974 als Bibliotheksassessor an dieser bedeutenden Universalbibliothek erste praktische Erfahrungen. Die Ernennung zum Bibliotheksrat erfolgte am 13. Oktober 1976, ehe er 1978 nach Nürnberg zum Germanischen Nationalmuseum kam. Seine aktive Amtszeit umfasste mehr als zwei Jahrzehnte, in denen er die Museumsbibliothek zur Forschungsbibliothek ausbaute und neue Sammlungsschwerpunkte setzte.[1]

Trivia

Eduard Isphording war Jazzfan und Gründungsmitglied des Hot-Club-53-Hamm und spielte dort Schlagzeug in Jam Sessions.

Der Spitzname Nuck/Nucky begleitete ihn sein Leben lang und ist sogar in seiner Todesanzeige aus dem Jahr 2012 erwähnt.

Einzelnachweise

  1. aus: Dr. Johannes Pommeranz, Eduard Isphording zum Gedenken, Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, (2012), S. 9-12, veröffentlicht unter CC-BY-ND auf http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2015/3245